• Die Tierwelt von Anantapar


    Hier finden sich Einträge zu den Tieren des Planeten, die nach und nach erweitert werden.


    Die jeweiligen Einträge können per Klick auf den jeweiligen Namen der Tiere aufgerufen werden.

    Neue Einträge werden in den Register aufgenommen.

    Die Jagdstufen der jeweiligen Tiere stehen eingeklammert hinter ihren Namen.





    Sollte bei den von uns ausgearbeiteten Tieren nichts Passendes für euch dabei sein, seid ihr herzlich eingeladen, eigene Wesen zu entwerfen. Dabei ist uns wichtig, dass diese Tiere in sich stimmig bleiben, sich sinnvoll in das Ökosystem von Anantapar einfügen und nachvollziehbare Fähigkeiten besitzen.


    Nicht jedes neue Wesen muss dabei eine extreme oder tödliche Herausforderung darstellen – im Gegenteil: Vielfalt und Abwechslung sorgen oft für das spannendere RP. Tiere mit unterschiedlichen Rollen, Verhaltensweisen und Schwierigkeitsgraden tragen dazu bei, die Welt lebendig und glaubwürdig wirken zu lassen. Entscheidend ist, dass sie eine erkennbare ökologische Nische erfüllen und sich logisch aus ihrer Umgebung heraus erklären lassen.



    Ich bedanke mich bei allen, die dabei helfen, den Fluff und das Worldbuilding unserer RP-Welt voranzutreiben.

    Bei Rückfragen, Wünschen oder Feedback bin ich jederzeit erreichbar.


    Originalbeitrag im Archiv

  • Schildkr-te2.jpgName: Honu-Schildkröte


    Art: Schildkröte (omnivor)


    Vorkommen: Tropengewässer, Ozeane


    Erscheinungsbild:

    Körperlänge von bis zu 90 cm, dunkelgrün-blaue Färbung, mit Algen und Seepocken überwucherte Panzer.

    Starke Schwimmflossen und kräftiger Schnabel.




    Überblick:


    • Vorkommen in den tropischen Seeregionen Anantapars
    • Schnelle, wendige Fortbewegungsweise unter Wasser, langsam und schwerfällig an Land
    • Tauchgänge von bis zu drei Stunden
    • In den Panzer zurückgezogen kaum von umliegenden Steinen zu unterscheiden
    • Vergraben ihre Gelege im Sand der Küstenregionen
    • Einzelgängerische Nomaden, die nur zur Paarungszeit zusammenfinden
    • Können gewaltige Distanzen überbrücken


    Lebensart:


    Honu-Schildkröten bewohnen die tropischen Küstengewässer und offenen Meere Anantapars.
    Dort legen sie als Nomaden enorme Distanzen zurück, um nach Nahrung zu suchen.
    Sie ernähren sich omnivor und verzehren hauptsächlich Quallen und See-Algen, die sie mit ihren scharfen Schnäbeln von Felsen rupfen. Auch Anemonen und andere unbewegliche Riffbewohner verschmähen sie nicht.

    Die Honu-Schildkröte ist ein reiner Lungenatmer und muss regelmäßig zum Atmen an die Oberfläche kommen. Ihr an den aquatischen Lebensraum angepasster Stoffwechsel erlaubt es ihnen, mit einem einzigen Atemzug mehrere Stunden zu tauchen.
    Ihre Panzer sind rau und bieten eine optimale Grundlage für die Ansiedlung von Algen und Seepocken, die der Honu-Schildkröte zu einer nahezu perfekten Tarnung verhelfen, während sie ihrerseits von deren mobilen Lebensart und der damit einhergehenden Nahrungsfülle profitieren.

    Honu-Schildkröten leben ausschließlich aquatisch und schlafen, indem sie sich in stündlichen Intervallen zwischen überwucherte Felsen klemmen, wo sie sich in ihre Panzer zurückziehen und dadurch kaum von ihrer Umgebung zu unterscheiden sind.
    Lediglich zur Paarungszeit verlassen sie das Wasser, um im weichen Sand ihrer Geburtsstrände ihre Eier abzulegen, wobei ein Gelege bis zu dreißig Eier umfassen kann, die von der Mutter sorgsam vergraben werden, ehe sie sich wieder ins Wasser zurückzieht. Brutpflege wird nicht betrieben.


    Nach etwa zweimonatiger Brutzeit schlüpfen die jungen Schildköten beinahe zeitgleich und beginnen eine gefährliche Reise ins Meer, wobei sie von zahlreichen Fressfeinden dezimiert werden, die sich zu diesem Ereignis an den Stränden sammeln und den Überfluss an Nahrung ausschöpfen.
    Trotz der hohen Sterblichkeit der Jungtiere schaffen es stets genug Exemplare ins Meer, wo sie rasch wachsen und ihre eigene Reise antreten, sofern sie nicht anderen, aquatischen Fressfeinden zum Opfer fallen.

    Messungen an gefangenen Individuen beweisen, dass die Lebensspanne einer Honu-Schildkröte mehrere hundert Standardjahre erreichen kann.


    Nutzung:


    • Funde in alten Ruinen legen nahe, dass vorherige Bewohner und Besucher des Planeten die Honu-Schildkröten gejagt haben, um ihr Fleisch zu verzehren und Schmuck oder Werkzeug aus ihren Panzern herzustellen.
    • Der Panzer der Honu-Schildkröte ist sehr hart und schützt ausgewachsene Tiere vor beinahe allen Fressfeinden. Daraus hergestellte Werkzeuge gelten als besonders robust und sind bei Sammlern begehrt.
    • Möglichkeiten zur Nutzung der Panzer als Komponente für Lichtschwerter oder bei Ritualen sind nicht erforscht
  • 9.jpgName: Hoa'loah


    Art: Saurier (karnivor)


    Vorkommen: Waldlichtungen, Feuchtgebiete


    Erscheinungsbild:

    Kleine, bunt gefärbte, bipedale Reptilien, die sich hüpfend fortbewegen und laute Pfeiflaute zur Kommunikation nutzen.





    Überblick:


    • Vorkommen in den feuchten Regenwäldern Anantapars
    • Flinke, hüpfende Fortbewegung
    • Trällernde und pfeifende Laute zur Verständigung mit Artgenossen
    • Bunte Färbung, die sich von Individuum zu Individuum unterscheidet
    • Fleischfresser, spezialisiert auf Insekten und kleinere Wirbeltiere
    • Soziale Lebensweise in Gruppen mit bis zu zehn Tieren


    Lebensart:


    Hoa'loah leben in kleinen Gruppen in den feuchten Waldgebieten Anantapars, wo sie häufig in der Nähe von kleinen Gewässern und Quellen anzutreffen sind.
    Als warmblütige Reptilien ähnelt ihre Lebensweise stark der von bodenbewohnenden Vögeln, mit denen sie gelegentlich um Reviere und Nahrung konkurrieren.

    Die überaus sozialen und intelligenten Tiere zeichnen sich durch eine ausgeprägte Neugier und Verspieltheit aus, wobei sich zeigt, dass sie in ihrer Entwicklung kaum oder gar keinen Kontakt mit Humanoiden hatten, weshalb sie keine Scheu vor ihnen haben, solange sie nicht bedroht werden.

    Ausgewachsene Hoa'loah werden gerade einmal 30 cm hoch und bis zu 60 cm lang.

    Durch ihre geringe Größe können sie dich schnell und wendig im Unterholz der Wälder fortbewegen, wo sie Jagd auf Insekten, Spinnen und kleinere Wirbeltiere machen.

    Hoa'loah sind ovipar und brüten das ganze Jahr über.
    Die Gelege bestehen für gewöhnlich aus zwei oder drei Eiern und werden in aufwendig gestalteten Nestern abgelegt, wo sie abwechselnd von den Eltern bebrütet werden, ehe nach ungefähr drei Wochen die fertig entwickelten Jungtiere schlüpfen, die als Nestflüchter ihren Eltern folgen.

    Nach etwa einem halben Jahr sind die Jungtiere ausgewachsen. Die Männchen verlassen die ursprüngliche Gruppe, um sich auf die Partnersuche in anderen Revieren zu begeben, während die Weibchen bei der eigenen Gruppe bleiben.

    Hoa'loah kommunizieren durch trällernde Pfeiflaute, die dem Gesang von Singvögeln ähneln.


    Nutzung:


    • Mangelnde Scheu vor Humanoiden macht sie zur leichten Beute für hungrige Reisende
    • Zahmes Verhalten und bunte Färbung machen sie zu möglichen Haustieren, wobei auf eine artgerechte Haltung geachtet werden sollte, da die Tiere in Isolation rasch eingehen
  • Tzamuserse-Krebs

    Name: Tzamuserse-Krebs, auch Grinsekrebs

    Art: Krabbe

    Vorkommen: Wärmere Küstengebiete Anantapar

    Übersicht

    - Krabbenart mit hübschem blau schillernden Panzer und bekömmlichem Fleisch

    - Fleischfresser, der gerne mit Köder Jagd auf andere Krabbenarten macht

    - Kann mit seinen Scheren harte Panzer knacken und recht tiefe Verletzungen zufügen

    - Wird auf Basic auch Grinsekrebs genannt

    Aussehen

    Der Tzamuserse-Krebs hat eine ovale Form, breiter als lang, und erreicht eine maximale Größe von 20x30cm. Die Schale ist in einem tiefen, leicht schimmernden Blau gefärbt, das in der Mitte des Rückens am intensivsten wird, während Beine und Scheren etwas heller und ausfallen und von hellblauen Punkten gesäumt sind. Jungtiere verfügen über eine intensivere Färbung als ganz ausgewachsene Tiere.

    Augenform und Mund erinnern an ein humanoides Grinsen, dem der Krebs seinen Namen verdankt.

    Die Scheren sind kräftig und mit kleinen, recht scharfen Zähnen versehen

    Lebensart

    Der Grinsekrebs ist an vielen wärmeren Küstenregionen Anantapars zu finden, bevorzugt in einer Tiefe zwischen 10 und 50 m, wo er auf sandigem bis felsigem Grund lebt. Weibchen mit befruchteten Eiern vergraben sich über mehrere Monate tief in sandigem Untergrund, bringen die Eier aber kurz vor dem Schlüpfen in seichteres Küstengebiet.

    Er ernährt sich bevorzugt von Schnecken und anderen Krabbenarten, auf die er meistens nachts Jagd macht. Mit den kräftigen Scheren ist er in der Lage, recht stabile Schalen zu knacken und auch unvorsichtigen Fingern unangenehme Verletzungen zuzufügen.

    Gelten als recht intelligent und lernfähig. So konnten Exemplare beobachtet werden, die kleinere Schnecken oder Fischkadaver als Köder für größere Krabbenarten nutzen, die sie beim Fressen angreifen.

    Wirkung / Nutzen

    - Das Fleisch des Tzamusere-Krebs ist genießbar und wird von vielen humanoiden Lebensformen auch als lecker beschrieben.

    - Die Rückenschale findet wegen der schimmernden Farbe auch Verwendung in der Schmuckherstellung

  • Tuxi-Mücke



    Name: Tuxi-Mücke

    Art: Seemücke

    Vorkommen: Kelpwälder und algenreiche Meeresbereiche auf Anantapar

    Übersicht

    • Blutsaugendes aquatisches Lebewesen
    • Bevorzugt machtsensitive Ziele und befällt die auch mal in Schwärmen
    • Die Stiche sind recht schmerzhaft und erzeugen zwei dicht nebeneinander liegende, juckende Schwellungen

    Aussehen

    Tuxi-Mücken haben zwischen ein bis zwei cm langen Körper. Die weiblichen Mücken verfügen über mehreren Lagen hauchdünner gallertartigen Flügel, mit denen sie durchs Wasser bewegen. Sie sind damit in der Lage regungslos schweben, aber sich auch blitzschnell auf Opfer zu stürzen und Richtung wechseln, um selber Fressfeinden auszuweichen.

    Auch die beiden Stechrüssel sind bei den weiblichen Mücken stärker ausgeprägt und recht kräftig und scharf, da sie damit auch durch schuppige und ledrige Haut von anderen Meeresbewohnern stechen müssen.

    Lebensart

    Tuxi-Mücken in Salzwasser auf fast ganz Anantapar zu finden, aber besiedeln bevorzugt algenreiche Gebiete und Kelpwälder mit nur mäßiger Wasserströmung, wo die Männchen der Mücke sich von der Algenvielfalt ernähren. Auch die Mückenlarven und jungen Weibchen fressen Algen, aber sobald sich die Flügel der Weibchen ausbilden, beginnen sie Jagd auf das Blut von Lebewesen zu machen, das sie für die Bildung von Eiern benötigen.

    Sie stechen immer parallel mit ihren zwei Stechrüssel an zwei nahen Stellen und sind damit in der Lage, sich recht schnell vollzusaugen und wieder wegzuschwirren. Sie injizieren dabei einen Stoff, der Blutgerinnung reduziert und für die typische Schwellung und Jucken sorgt.


    Es ist nicht auszuschließen, dass die Mücken über eine Art Machtsensitivität verfügen, denn wenn sie die Chance dazu erhalten, stürzen sie sich mit Vorliebe auf machtsensitive Opfer und sammeln sich dazu auch schon mal in größeren Schwärmen.


    Männliche Mücken werden beim Grasen auf Seetang gerne ein Snack von Schnecken und Fischen. Weibliche Tuxis haben nur wenige Fressfeinde. Ausgerechnet Schwärme von winzigen Ysiliden-Fischen sind die für sie gefährlichsten Räuber, die mit ihrem Tarnverhalten die Mücken verwirren und damit einkesseln können.

    Wirkung / Nutzen

    • Ihre Stiche sind einzeln nicht gefährlich, aber schmerzhaft und jucken unbehandelt eine ganze Weile.
    • Mehrere Stiche auf einmal über den Körper verteilt können zu Schwindel, Übelkeit und Desorientierung führen.
    • Die Tuxi-Mücken sind eine wichtige Nahrungsquelle für Ysiliden-Schwärmen
  • Komurra

    Name: Komurra oder Kampfläuferkrabbe

    Art: Riesenkrabbe

    Vorkommen: kaltes, sauerstoffarmes Süßwasser

    Übersicht

    • Riesenkrabbe
    • Tiefseebewohner (Süßwasser)
    • Vorliebe für Yinuvis
    • Wird aufgrund ihrer Größe auch Kampfläuferkrabbe oder Killerkrabbe genannt

    Aussehen

    Der Körper der Komurra ist dreieckig, etwas länger als breit. Sie verfügt über lange, staksige Beine, auf denen sie sich auch über sehr unebenen Untergrund langsam aber stetig vorwärts bewegen kann. Die Scheren sind wuchtig, links und rechts gleichmäßig ausgeprägt und die äußere Schere mit Zähnen versehen.


    Alte Komurra können bis zu der Größe republikanischer Kampfläufer wachsen und haben einen Panzer, der an manchen Stellen bis zu 20 cm dick werden kann, was ihnen auch ihren Spitznamen verliehen hat. Der Panzer ist außen grüngrau marmoriert und bei älteren Exemplaren auch gerne von Flechten, Algen und Seegras überwachsen.

    Lebensart

    Die Komurra ist angepasst auf sauerstoffarme Umgebung und in den tiefsten Süßwasserseen und -flüssen Anantapars zu finden. Sie ernähren sich vorwiegend herbivore, aber beim Grasen erwischte Lebewesen, werden manchmal mit verzehrt. Die Krabbe hat eine Vorliebe für Yinuvis und Neluan-Flechten, die zusammen großflächig abgegrast werden. Allerdings führt das Aufwirbeln des Bodens und zerquetschen von kleineren Lebewesen dazu, dass der fleischfressenden Flechte frische Nährstoffe zugeführt werden, die sie schneller regenerieren lassen.


    Komurra ziehen sich zum Ruhen in Felsspalten und -Höhlen zurück und führen ein einsiedlerisches Leben, außer um sich zu paaren, was aber nur in Zyklen von mehreren Jahren erfolgt. Trotz ihres starken Panzers, fallen sie als Jungtiere doch vielen Raubfischen zum Opfer, weshalb nur wenige Exemplare ausgewachsene Größe erreichen.

    Wirkung / Nutzen

    • Die Krabben sind grundsätzlich essbar, aber das Fleisch älterer Exemplare zäh und die Krabben selbst zudem selten und schwer zu erlegen, weshalb sich eine Jagd kaum empfiehlt.
    • Ihre ausnehmend stabile Schale lässt sich als Bau- oder Schildmaterial verwenden.
    • Große Exemplare können bei der Ernte von Yinuvis zu einer ernsten Bedrohung werden, da sie auch auf menschengroße Lebewesen beim Grasen keine Rücksicht nehmen
  • Ane-Ane.jpgName: Ane-Ane


    Art: Raubvogel


    Vorkommen: Dichte Wälder mit hohen Bäumen


    Erscheinungsbild:

    Bunt gefiederte Raubvögel mit scharfen Schnäbeln und kräftigen Klauen





    Überblick:


    • Vorkommen in dichten Wäldern mit hohen Bäumen
    • Wendige und schnelle Flieger
    • Kommunikation über Krächzen und schrilles Pfeifen
    • Bunte Färbung, die bei beiden Geschlechtern gleich ist
    • Fleischfresser, spezialisiert auf andere Vögel
    • Einzelgänger, kommen nur zur Paarung zusammen


    Lebensart:


    Ane-Ane sind einzelgängerische Raubvögel, die die dichten Wälder Anantapars bewohnen, wo sie bevorzugt Jagd auf andere Vögel machen, die sie durch ihre Wendigkeit und Geschwindigkeit leicht einholen und ausmanövrieren können.
    Die Beute wird meist in der Luft gegriffen und durch einen schnellen Biss ins Genick getötet.
    Größere Beute wird im Sturzflug mit den starken Klauen erschlagen oder betäubt.

    Sie werden bis zu 60 cm lang und können eine Spannweite von bis zu 130 cm erreichen.
    Trotz ihres auffällig bunten Gefieders sind sie in den Dschungeln Anantapars optimal getarnt, da die Muster und Farben ihrer Federn im Flug mit denen der Umgebung verschmelzen.

    Ane-Ane bauen ihre Horste weit oben in den Wipfeln der höchsten Bäume, wo sie vor den meisten Fressfeinden geschützt sind.
    Die Horste bestehen aus Astwerk und Knochen und werden mit Moosen und anderen weichen Materialen, wie zum Beispiel Fellresten von Beutetieren, ausgepolstert.
    Ane-Ane leben in festen Revieren und behalten ihre Horste oft über Jahre hinweg.
    Stirbt ein Ane-Ane oder wird sein Revier übernommen, wird sein Horst vom neuen Revierinhaber nicht bezogen, sondern ein neuer gebaut.

    Zur Paarungszeit finden Ane-Ane sich in großen Gruppen zusammen, in denen sie weite Lichtungen aufsuchen und einen spektakulären Hochzeitstanz vollführen, bei dem sich die Tiere zu hunderten in der Luft akrobatisch umeinander hin- und herbewegen.

    Nach erfolgter Paarung trennen sich die Tiere wieder.
    Die Weibchen legen bis zu drei Eier. Die Jungtiere schlüpfen meist ein paar Tage getrennt voneinander, wobei die Mutter nur das Erstgeborene füttert und die Nachzügler tötet.
    Nach etwa zwei Monaten sind die Jungtiere flügge und beginnen ihre Reise, um eigene Reviere zu gründen.



    Nutzung:


    • Jäger der Togruta vom Stamm der Dau'leh nutzen diese Tiere vereinzelt als Jagdgefährten, mit denen sie Jagd auf Vögel machen, die auf Fallen schlecht anspringen und für herkömmliche Jagdwaffen zu flink sind
    • Die Schädel, Klauen und bunten Federn sind beliebte Accessoires bei den Dau'leh und fanden vereinzelt auch schon den Weg in den Besitz der Einwohner von Croux Hill
  • Ysiliden-Schwarm

    Name: Ysiliden, (sg. eine Ysilida)

    Art: Fisch-Schwarm

    Vorkommen: Kelpwälder Anantapar

    Übersicht

    • Kleiner Schwarmfisch
    • Verfügt über Fähigkeit, als Schwarm die Farben zu ändern und sich damit zu tarnen, aber auch mit funkelnden Farben zu verwirren und abzulenken.
    • Wird auch Glitzerfisch genannt
    • Fressfeind von Tuxi-Mücken und Pflanzenschädlingen

    Aussehen

    Ysiliden besitzen einen schlanken, ungefärbt leicht transparenten Körper mit sehr feiner Schupenhaut und werden maximal 2 cm lang.

    Sie sind in der Lage ihre Farbe und Lumineszenz als Kollektiv abgestimmt zu verändern und können sich so je nach Erfordernis vor einem Hintergrund zu tarnen, oder mit hellen Mustern Feinde zu verwirren.

    Lebensart

    Ysiliden leben in großen Schwärmen zusammen, bevorzugt in algenreichen, schattigen Gewässer.

    Sie ernähren sich von kleinen Larven und anderen Pflanzenschädlingen, insbesondere der Tuxi-Mücken und mache in deren Fall auch auf die ausgewachsen weiblichen Mücken aktiv Jagd. Sie verwirren die diese Seemückenschwärme mit Farbspiel und Licht, umzingeln sie, bis diese ermüden und von den Ysiliden verspeist werden.

    Wirkung / Nutzen

    • Halten die Ausbreitung von Tuxi-Mücken und Pflanzenschädlingen im Zaum
    • Sind recht pflegeleicht und eignen sich so gut für Aquarienhaltung. Sie halten da Pflanzen frei von kleinen Schädlingen, nebst dem, dass die glitzernden Mini-Schwärme ein richtiger Hingucker sein können.
    • In Gefangenschaft gehaltene Schwärme sollten mindestens 15 Tiere umfassen, da die Tiere sonst Störungen entwickeln und oft eingehen.
  • Naoma-Muschel

    Name: Naoma-Muschel

    Art: Muschel

    Vorkommen: Strömungsreiche Salzgewässer Anantapars

    Übersicht

    • Salzwassermuschel
    • Produziert blauviolett schimmerndes Perlmutt und ähnliche Perlen
    • Ist ein Indikator für gute Wasserqualität
    • Ist schwer außerhalb ihrer natürlichen Lebensräume zu halten

    Aussehen

    Naoma-Muscheln werden bis zu 20 cm groß. Ihre Schale ist symmetrisch, außen dunkelgrau, mit einer regelmäßigen Zeichnung, etwas hellere Linien und bis zu 9 Rippen, die am Rand in spitzen Dornen enden. Das Innere der Muschelschalen ist überzogen von blauviolett irisierendem Perlmutt. Die Farbe kommt auch zu Vorschein, wenn man die äußere Kalkschicht der Muschel abschleift.


    Der Muschelkörper ist hellviolett und den Lippen entlang von einer Reihe von Punktaugen und Kiemenwimpern gesäumt.

    Lebensart

    Naoma-Muscheln leben in strömungsreichem Salzwasser. Sie sind in der Lage mit Bewegungen ihrer Muschelschalen zu springen und kurze Strecken zu schwimmen, was sie auch oft tun, wenn ihr empfindliches Bedürfnis für Wasserqualität und exakte Strömung nicht mehr erfüllt wird. Auch um Feinden zu entkommen, bewegen sie sich auf diese Art mit schnellen Zickzack Sprüngen.


    Die spitzen Dornen an ihrem Schalenrand können zu unvorsichtigen Fressfeinden zudem empfindliche Verletzungen zufügen. In ihre Schalen eindringende Parasiten werden gezielt mit Perlmutt ummantelt, was zur Entstehung von Perlen führen kann.


    Sie ernähren sich von Plankton und mikroskopischen Algen und klären dabei das Wasser ihrer Umgebung. Sie reagieren wegen der hohen Menge an so gefiltertem Wasser aber auch stark auf Schadstoffe im Wasser.

    Naoma-Muscheln sind Hermaphroditen, die ihr Geschlecht abhängig von Umweltfaktoren verändern, um ihre Fortpflanzung während guten Bedingungen zu beschleunigen. Die sensiblen Muscheln sind allerdings unter künstlichen Bedingungen schwer zu halten.

    Wirkung / Nutzen

    • Naoma-Muscheln können eine wichtige ökologische Funktion erfüllen. Sie reinigen Wasser und sind zudem ein Indikator dafür, wenn Wasser und Strömungsverhältnisse sich in Gewässer ins Negative verschieben.
    • Das selten schöne Perlmutt kann in der Herstellung von Schmuck, Intarsien und ähnlichen Verzierungen verwendet werden. Der schillernde Glanz ist mit künstlichen Materialien nicht wirklich zu reproduzieren
    • Die schillernden Perlen der Noma-Muscheln ergeben kostbare Schmuckstücke. Sie sind aber auch entsprechend schwer zu finden
    • Das Fleisch der Muschel ist essbar und schmeckt nussig, kann aber mit Schadstoffen angereichert sein
  • Hornschwein

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    1. Aussehen
    2. Lebensraum, Lebensweise, Fressfeinde, Ernährung
    3. Arten
    4. Fortpflanzung
    5. Haltung


    1. Aussehen


    Das Hornschwein zeigt eine sehr diverse Größenmöglichkeit. Ich sah erwachsene Tiere, die nur eine Höhe von 90 Zentimetern erreichten, während andere Exemplare es bis zu 110 Zentimetern schafften. Auch von der Länge variieren sie stark. Ich sah Exemplare, die nur eine Länge von 1 Meter erreichten, während andere es bis zu 1 ½ Metern schafften.

    Das Schwein besitzt eine dickere ledrige Haut, die jedoch unter einem dichten gelocktem Fell verborgen ist.

    Sie haben einen großen kegelförmigen Kopf, einen kurzen Hals, einen langen fassförmigen Körper, kurze Stummelbeine.

    Die Augen sind klein und Knopf-Artig, besitzen keine gute Sehkraft.

    Die Nase ist eine lange bewegliche Schnauze, mit zwei Nasenöffnungen in der Rüsselscheibe. Der Geruchssinn ist äußerst ausgeprägt und so ließ sich beobachten, dass sich das Tier mehr auf diesen Sinn als auf die Sehkraft verlässt.

    Die Ohren laufen spitz zu und hängen immer leicht nach vorne.

    Eine Besonderheit des Hornschweines sind die zwei Hörner, direkt über den Augen, die an eine Hornplatte unter der Haut gewachsen sind. Sowohl männliche als auch weibliche Vertreter dieser Art weisen die Hörner auf, auch wenn sie bei den männlichen Exemplaren stets ein wenig ausgeprägter zu sein scheinen.


    2. Lebensraum, Lebensweise, Fressfeinde, Ernährung


    Das Hornschwein konnte als sehr anpassungsfähig beobachtet werden. So traf ich kleine Rotten an den verschiedensten Orten. Scheinen Sie sich jedoch im dichten Dschungel und in Nähe von Gewässern am wohlsten zu fühlen. Sie leben stets in größeren Gruppen von 7 bis 15 Tieren, genannt Rotte. Hierbei wird die Rotte, meinen Beobachtungen nach, stets von 2 bis 4 alten Tieren geleitet und durch den Dschungel geführt. Die Schweine neigen dazu, ihr Geschäft nach Möglichkeit in fließenden Gewässern zu verrichten, was ein Aufspüren durch Beutetiere erschweren kann.

    Die weiblichen Hornschweine nennt man Sau. Während die männlichen Eber genannt werden. Zum Alter lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht viel sagen, dafür ist eine tiefere Analyse nötig.

    Die Sau trägt zweimal im Standardjahr Jungtiere aus. Die Tragezeit beträgt 100–114 Tage. Ein Wurf besteht aus 1–3 Jungtieren, genannt Ferkel. Die Säugezeit beträgt ungefähr 2 Monate, in der die Ferkel stets in der Nähe der Mutter bleiben.

    Nach dieser Zeit, werden sie zu einem normalen Teil der Rotte, auch wenn ich schon beobachten konnte, dass einige Jungtiere die Rotte verlassen, um eine eigene zu Gründen und zum Teil einer anderen zu werden.

    Zu den Fressfeinden gehören primär Capayrn. Deren Bodennähe, macht es ihnen einfach die Rotten zu jagen, wobei es nie mehr zu mehr als zwei Beutetieren kam. Die Capayrn nutzen dabei ihr Rudel, um ein oder zwei Hornschweine zu separieren und zu erjagen. Die Schweine nutzen hierbei Flüsse oder den dichten Dschungelboden. Bei den Flüssen, neigen sie dazu ihren ganzen Körper im Fluss zu versenken und ihren Rüssel zu nutzen, um sich mit Sauerstoff zu versorgen.

    Auch den Waldboden nutzen die Tiere gerne, um sich in dem dichten Unterholz in den Boden zu graben und sich damit zu Tarnen.

    Doch fallen sie auch in das Beuteschema der Vatypus. Auch hier kommt es jedoch meist nur zu der Tötung eines Beutetieres, auch wenn es stets eines der älteren Exemplare zu treffen scheint.


    Was die eigene Ernährung des Schweines betrifft, ist sie höchst verschieden, was auch an der vielfältigen Flora des Planeten liegt. Von Moosen, bis hin zu Pilzen, fressen die Tiere alles, wo sie ran kommen. Dabei war zu beobachten, dass besonders das Süßblatt Kraut und der Puapua-Pilz. Letzteres lässt vermuten, dass das Schwein auch vor Fleisch keinen Halt machen würde, jedoch nicht zu den Jägern oder Aasfressern zählt. Experimente werden erforderlich sein, um dies zu prüfen.

    Bei dem Pilz ist jedoch eine weitere Besonderheit zu beobachten. Bei noch stehendem Totholz, an dem der Pilz vorkommt, wurde das Schwein beobachtet, wie es den Pilz mit seinen Hörnern nahezu abschält. Auch dienen die Hörner in weiterer Nahrungsbeschaffung als nützliches Werkzeug.


    3. Arten


    Bisher konnte kein großer Artenunterschied des Schweines beobachtet werden. Einzig scheint sich der Körper des Tieres an die Gegebenheiten seiner Umgebung anzupassen. Schweine, mehr in Richtung wärmerer Regionen des Planeten leben, zeigen ein deutlich wenig dickes und dichtes Fell. Während Tiere in kälteren Regionen zu noch dichterem und sogar längerem, gelocktem Fell neigen. Auch die Hörner scheinen zu variieren, je nach Region. Doch ein wirklicher Unterschied in der Art, scheint es nicht zu sein.


    4. Fortpflanzung


    Nach dem Großziehen der Ferkel beginnen die Eber mit einer Balz um die Säue. Hierbei stolzieren sie durch das momentane Lager der Rotte und präsentieren ihre Hörner, unter lauten Grunzlauten. Andere Eber, fordern das sich präsentierte Tier heraus und es kommt zu einer Art Kampf. Die Schweine belauern sich dabei wieder unter starken Grunzlauten, bis sie sich sturmartig an sprinten und die Hornplatten samt Hörner gegeneinander prallen lassen. Diese Kämpfe fallen oft äußerst heftig aus und an einigen Tieren sind noch tiefe Narben der Hörner zu sehen. Auch konnte ich beobachten, dass es zu starken Verletzung im Gesicht bis hin zum Verlust eines Auges kam.

    Nachdem der Kampf ausgefochten wurde, sucht sich der Gewinner eine der Säue aus und es kommt zur Fortpflanzung. Bei den Schweinen herrscht keine Monogamie und es kommt jedes Mal aufs Neue zu den Kämpfen.


    5. Haltung


    Ähnlich wie bei den Kavalkyrrn ist es bisher nicht gelungen, eine Rotte oder nur ein paar wenige Tiere zu halten oder gar zu domestizieren. Bei einem Versuch, ein Tier in einem provisorischen Gehege zu halten, verfiel es in eine Art Raserei und versuchte die Barrieren, mit seiner Hornplatte und den Hörnern einzureißen, scheute dabei auch nicht vor der Selbstverletzung zurück. Der erste Schritt wird es sein, die Tiere an mich zu gewöhnen oder es wie mit der Kavalyrrn Herde zu halten. Experimente werden folgen und somit auch weitere Informationen in diesem Eintrag.


    1. Gut gezeichnetes Abbild eines männlichen Hornschweines im natürlichen Habitat

    2. Skizze des Fußabdruckes, des Hornschweines





  • Giftrochen


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    1. Aussehen
    2. Lebensraum, Lebensweise, Ernährung, Besonderheiten
    3. Fortpflanzung
    4. Haltung


    1. Aussehen


    Wie ihre Artgenossen im Wasser kann auch die Spannweite dieser fliegenden Rochen stark variieren. Der Durchmesser eines ausgewachsenen Tieres reicht von 1,50 bis zu 2 Metern, wobei die meisten Exemplare kleiner sind und die 2-Meter-Marke nur selten erreicht wird. Wie andere Vertreter ihrer Art besitzen sie kein Skelett aus Knochen, sondern bestehen aus Knorpel. Interessanterweise sind die Knorpel an den Vorderseiten ihrer "Flossen" dichter und dicker, was es ihnen ermöglicht, auch durch dichte Dschungeldächer zu gleiten.


    Farblich haben sich die Tiere perfekt an ihre Umgebung angepasst. Sie präsentieren sich hauptsächlich in grün-braunen Tönen, die je nach Region leicht variieren können. Ihre Haut weist dabei eine Musterung auf, die bei jedem Individuum einzigartig ist, was als wichtiges Erkennungsmerkmal dient. Das Muster hilft ihnen auch, sich im Dickicht des Dschungels zu tarnen. Ebenso getarnt, befindet sich an ihrem Ende des Schwanzes ein versteckter Stachel, über den sie ein Gift absondern können.


    Wie ihre Verwandten im Meer besitzen sie ein breites Maul, ausgestattet mit einer Doppelreihe scharfer Zähne.


    2. Lebensraum, Lebensweise, Fressfeinde, Ernährung


    Lebensraum

    Diese Tiere haben sich die hohen Baumkronen des Dschungels als Lebensraum ausgesucht. In schwindelerregenden Höhen bauen sie große Nester aus allem, was ihnen zur Verfügung steht – von Blättern bis hin zu kleinen Zweigen. Mithilfe ihrer geschickten Mäuler entfernen sie diese Materialien von den Bäumen oder sammeln sie in seltenen Fällen sogar vom Dschungelboden auf. Die Höhe ihrer Nester bietet ihnen Schutz vor Fressfeinden und Nestdieben, wobei sie aber einer gewissen Größe keine natürlichen Fressfeinde mehr in ihrem Lebensraum fürchten müssen.


    Lebensweise

    Die Rochen leben in großen Gruppen von etwa 20 bis 30 Tieren, die sich über ein großes Areal verteilen. Diese Gruppe wird, wie bei ihren Aquatischen Verwandten, als Schwarm bezeichnet. Es wurde beobachtet, dass es in den Gruppen eine klare Hierarchie gibt. Angeführt werden sie von einem Zusammenschluss der ältesten und stärksten Tiere. Die durchschnittliche Lebenserwartung beläuft sich auf 40-50 Standardjahren.


    Die Tiere leben für gewöhnlich in Paaren, die sich nach Erreichen der Geschlechtsreife zusammenfinden. Diese Paare bleiben lebenslang zusammen und der Nestbau ist ein essentieller Bestandteil der Paarbindung zu sein. Es ist nicht nur eine Notwendigkeit, sondern auch eine Art ritueller Prozess, der die Bindung zwischen den Tieren stärkt.


    Ernährung

    Diese Rochen sind omnivor und ihre Ernährung daher äußerst vielseitig. Obwohl sie den Verzehr von Früchten bevorzugen, werden sie auch dabei beobachtet, in kleinen Gruppen auf die Jagd zu gehen. Besonders beeindruckend ist ihre Fähigkeit, im Sturzflug eine enorme Geschwindigkeit zu erreichen, was sie zu effektiven Jägern macht. Bei der Jagd nutzen sie ihre scharfen Zähne und ihr Gift. Dennoch ziehen sie es vor, sich von den reichhaltigen Früchten des Dschungels zu ernähren. Eine ihrer Lieblingsspeisen ist die Atarangi-Frucht, die nur in diesem Dschungel wächst.


    Besonderheiten

    Diese Rochen weisen zwei Besonderheiten auf. Zum einen haben sie im Laufe der Evolution eine ungewöhnliche Fähigkeit entwickelt: Sie scheinen empfindlich auf die Macht zu reagieren. Ob dies auf die Umwelt des Planeten oder andere Faktoren zurückzuführen ist, bleibt unklar, aber die Tiere können selbst schwache Impulse und Präsenzen wahrnehmen, als ob sie diese wie eine Frequenz spüren. Ihre Nutzung der Macht ist jedoch auf diese Empfänglichkeit begrenzt.


    Die zweite Besonderheit ist ihre Fähigkeit bestimmte Giftstoffe von Früchten, insbesondere der Atarangi-Frucht, in ihrem Körper zu verarbeiten und sie für ihre eigenen Zwecke zu nutzen. Dadurch sind sie die einzigen Tiere, die diese Frucht konsumieren können, ohne Schaden zu nehmen – im Gegenteil, sie profitieren sogar davon.


    3. Fortpflanzung


    Wie bereits erwähnt, finden sich Tiere ab der Geschlechtsreife zu Paaren zusammen. Bei den männlichen Tieren geschieht dies in der Regel im Alter von 8 bis 10 Jahren, während die Weibchen etwas länger benötigen und zwischen 10 und 13 Jahren geschlechtsreif werden. Nachdem ein Paar zusammengefunden und ein gemeinsames Nest gebaut hat, legt das Weibchen in den meisten Fällen 1 bis 3 Eier. Hierbei kümmert sich das Weibchen um die Eier, während das Männchen die Verpflegung des Paars übernimmt und somit nahezu Ständig auf der Futtersuche ist.


    Die Inkubationszeit beträgt etwa 6 bis 9 Monate, bis die Rochen schlüpfen. Nach dem Schlüpfen verbleiben die Jungtiere bis zu ihrem zweiten Lebensjahr im Nest der Eltern, wo sie Schutz und Nahrung finden, bis sich die Flugblase vollständig Entwickelt hat und sie das Nest der Eltern verlassen können.

    Ab dem verlassen des Nestes integrieren sie sich entweder in einen Schwarm oder suchen sich ein neues Habitat, bis sie selbst geschlechtsreif sind.


    Nachdem ein Jungtier erfolgreich herangezogen wurde, dauert es im Durchschnitt 2 bis 4 Jahre, bis das Rochenpaar erneut Eier legt. Bei dem Zeitraum der Fortpflanzung scheint es keine besonderen Bedingungen zu geben.


    5. Haltung


    Aufgrund ihrer Lebensumstände ist es nicht ratsam, diese Tiere selbst zu halten. Der benötigte Raum wäre schlichtweg zu groß, da sich die Tiere außerhalb großer Gruppen unwohl fühlen. In bisherigen Tests kam es vor, dass sie in isolierten Bedingungen verkümmerten und gesundheitliche Probleme entwickelten.

    Dies bedeutet jedoch nicht, dass man sich nicht die Vorteile ihrer Haltung zunutze machen kann. Ihre speziellen Fähigkeiten und der Umstand, dass sie kaum natürliche Feinde haben, ermöglichen es, sich ihnen vorsichtig zu nähern. Dies kann allerdings einige Gefahren mit sich bringen, da ihre Lebensweise und ihr Verhalten nicht für enge Kontakte mit Zweibeinern ausgelegt sind. Somit ist stets eine gewisse Vorsicht zu wahren.

    Eine bewährte Methode, um mit diesen Tieren zu interagieren, ist das Anbieten der Atarangi-Frucht als Nahrung. Durch eine ruhige Präsenz und diese Ablenkung konnten bereits Erfolge erste Erfolge, wie das ernten des Gifts, erzielt werden.


    1. Bild eines fliegenden männlichen Giftrochens

  • Fish.jpgName: Ikaroa


    Art: Raubfisch (Süßwasser)


    Vorkommen: Flüsse und Seen


    Erscheinungsbild:

    Große Raubfische mit starken Schwanzflossen, deren graues Schuppenkleid im Sonnenlicht in den Farben des Regenbogens schimmert.





    Überblick:


    • Vorkommen in klaren Flüssen und Seen
    • Wendige und schnelle Schwimmer
    • Ausgezeichneter Geruchssinn
    • Graue Schuppen, die im Sonnenlicht bunt schimmern
    • Fleischfresser, frisst alles was kleiner ist als er
    • Einzelgänger, die nur zur Paarung zusammenkommen


    Lebensart:


    Ikaroa sind wendige Raubfische, die eine Körperlänge von bis zu 180 cm erreichen können, wobei man auch schon Exemplare gesehen haben will, die über 200 cm lang geworden sind.


    Sie leben in den klaren Süßwasserflüssen- und Seen Anantapars, wo sie auf alles Jagd machen, das in ihre Mäuler passt. Dabei sind die Kieferknochen so aufgebaut, dass sie ihr Maul um das Doppelte vergrößern können, um auch große Beute verschlingen zu können.


    Die Fische sind sehr territorial und verteidigen sich in heftigen Kämpfen gegen eindringende Artgenossen, die jedoch nur sehr selten tödlich enden.

    Nur zur Paarung kommen sie zusammen, wobei sie weite Strecken auf sich nehmen, um sich in ihren Laichgründen fortzupflanzen.

    Sie betreiben keine Brutpflege und kehren in ihre Reviere zurück oder erobern Neue.

    Allerdings paaren Ikaroa sich in ihrem Leben meist nur höchstens dreimal, ehe zu schwach werden, um sich gegen jüngere Artgenossen zu behaupten und schließlich verenden.


    In ihren Lebensräumen erfüllen sie eine wichtige Rolle, indem sie die Bestände kleinerer Lebewesen in Schach halten und so für ein ausgeglichenes Ökosystem sorgen, wobei sie selbst als Nahrung für eine Vielzahl der heimischen Räuber des Planeten dienen.


    Die Haut der Ikaroa ist robust und lässt sich zu Leder gerben, das aufgrund der besonderen Schuppenfärbung ein attraktives Muster erhält und sehr dehnbar bleibt.


    Das Fleisch ist weiß, bissfest und hat ein leicht nussiges Aroma, weshalb Ikaroa als Speisefisch bei den Einheimischen sehr beliebt ist.

    Unerfahrene Angler sollten jedoch mit anderen Fischen Vorlieb nehmen, da es bereits mehrere Berichte gab, das ein starker Ikaroa seinen Angler mit samt Rute ins Wasser gezogen haben soll, wo die wehrhaften Tiere nicht davor zurückschrecken, ihre Häscher anzugreifen und dabei tiefe Bisswunden hinterlassen können.



    Nutzung:


    • Herstellung von hübsch gemustertem, sehr dehnbarem Leder
    • Speisefisch: Ikaroa gilt als schmackhafter Speisefisch, der in jeder herkömmlichen Zubereitungsart auf den Tellern der Bevölkerung Anantapars landet
  • H-hlenguppy.jpgName: Meagula


    Art: Schwarmfisch, herbivor (Salzwasser)


    Vorkommen: Unterseehöhlen


    Erscheinungsbild:

    Kleine Schwarmfische, die sich bevorzugt in dunklen Höhlen aufhalten und deren Schwärme einfallendes Licht golden glitzernd reflektieren.





    Überblick:


    • Vorkommen in dunklen Höhlen und Ruinen
    • Zutraulich und neugierig
    • Schwärme mit bis zu 200 Tieren
    • Goldene Schuppen, die Licht gut reflektieren
    • Körperlänge zwischen 2 und 4 Zentimetern


    Lebensart:


    Meagula sind winzige Fische, die selten länger als 3 cm werden und kommen in den Unterwasserhöhlen Anantapars vor, wo sie beinahe ihr ganzes Leben verbringen. Da sie dunkle, geschlossene Lebensräume bevorzugen, sind sie auch in den Ruinen des Planeten auffindbar.

    Da ihre Schuppen einfallendes Licht auffällig gut reflektieren, was den Schwärmen den Eindruck von goldenem Glitzer im Wasser verleiht, ist davon auszugehen, dass sie die dunklen Lebensräume bevorzugen, um für Fressfeinde schwerer auffindbar zu sein.


    Sie ernähren sich rein herbivor und fressen Algen von Felswänden und dergleichen ab, weshalb sie auch als "Goldene Putzkolonne" der verborgenen Unterwasserruinen bezeichnet werden.


    Die Schwärme folgen keiner erkennbaren Hierarchie und folgen immer dem Individuum, das zuerst einen Richtungswechsel einschlägt, sodass sie sich stets als Einheit synchron durchs Wasser bewegen.


    Während der Paarungszeit legen sie ihren Laich in Ritzen und Vertiefungen der Felswände, der im Anschluss sich selbst überlassen wird und zahlreichen anderen Lebewesen als Nahrung dient.

    Adulte Tiere schließen sich bestehenden Schwärmen an oder bilden neue, wobei sie weite Reisen durch offene Gewässer riskieren, um neue Lebensräume zu erschließen.


    Die Meagula sind auffällig zutraulich und scheuen nicht vor Humanoiden zurück, solange diese sich friedlich verhalten. Taucher berichten von kleinen Schwärmen, die ihnen lange und nah gefolgt sind, wobei sie diese Annäherung an größere Lebewesen scheinbar nutzen, um sich durch deren Größe vor Fressfeinden zu schützen.


    Die Schwärme bleiben stets dicht beieinander und stieben erst auseinander, wenn Gefahr zu erkennen ist, zum Beispiel wenn eine Gruppe von Meagula durch Entnahme oder Fressfeinde aus dem Schwarm entfernt wurde.

    Ist das der Fall, ziehen sie sich blitzartig in unzugängliche Ritzen und Vertiefungen zurück und finden erst wieder als Schwarm zusammen, wenn die Gefahr vorüber ist.



    Nutzung:


    • Die Sichtung einzelner Meagula deutet für gewöhnlich auf verborgene Höhlensysteme oder Ruinen hin, sodass sie ein hilfreicher Indikator für Forschende sein können.
    • Als Zierfisch lassen sie sich nur schwer halten, da sie dunkle und geschlossene Lebensräume brauchen und sich in Aquarien nur selten in ihrer vollen Pracht zeigen.
  • Anantaforelle.jpgName: Ontaforelle


    Art: Raubfisch (Süßwasser)


    Vorkommen: Seen und Flüsse


    Erscheinungsbild:

    Bis zu 30 cm langer Fisch mit acht Flossen und gepunktetem Schuppenkleid.





    Überblick:


    • Vorkommen in Süßwasserseen und -Flüssen
    • Schneller Schwimmer
    • Schnelles Wachstum
    • Körperlänge bis zu 30 cm


    Lebensart:


    Ontaforellen bewohnen die Süßgewässer Anantapars und kommen dort fast in jedem Fluss oder See vor.

    Sie leben einzelgängerisch und ernähren sich von Krebsen, kleineren Fischen und Insekten, die sie an der Wasseroberfläche fangen.

    In ihrer Rolle als Prädator für kleinere Lebewesen sorgen sie für ein Gleichgewicht der Arten in den Gewässern und verhindern, dass diese durch übergroße Populationen ihrer Beutetiere kippen.


    Die Fische halten sich meist in der Nähe des Grundes auf, wo sie am Boden nach Krebstieren jagen oder schwimmen unterhalb der Wasseroberfläche, um dort nach schwimmenden oder abgestürzten Insekten Ausschau zu halten.


    Zu ihren natürlichen Feinden gehören beinahe alle größeren Raubtiere, insbesondere jedoch der Ikaroa-Fisch. Sie sind eine wichtige Nahrungsquelle für die vielfältige Fauna der Gewässer Anantapars und ihr Vorkommen deutet für gewöhnlich auf ein gesundes Ökosystem hin.


    Die Larven der Ontaforelle wachsen rapide und erreichen bereits nach wenigen Wochen das Erwachsenenstadium, wodurch sie sich als Kulturfisch anbieten und binnen kürzester Zeit hohe Erträge versprechen.


    Die Tiere treffen sich in großen Gruppen zum Laichen und sterben im Anschluss an die Eiablage, sodass die nächste Generation von Ontaforellen den Platz der letzten einnehmen kann.


    Das Fleisch der Ontaforelle ist schmackhaft und kann auf vielfältige Weise zubereitet werden.



    Nutzung:


    • Schmackhafter Speisefisch, der rasch wächst und kultiviert werden kann.
    • Ontaforellen eignen sich als Köder, um größere Raubfische, wie zum Beispiel den Ikaroa, anzulocken.

  • Name: Awakons Hand, oder kurz Awakon

    Art: Riesenmuräne

    Vorkommen: Salzwasser, Höhlen und Ruinen

    Übersicht

    • Residieren in höhlenähnlichen Strukturen, bevorzugt mit stärkerer Präsenz der dunklen Seite
    • Kann Energie von Lichtschwertschlägen absorbieren
    • Verteilt bei Berührung der Punkte an der Unterseite gebündelte Schockschläge

    Erscheinungsbild

    Die aalartige Bestie hat einen kräftigen, aber dennoch sehr beweglichen Körper und kann bis zu neun Meter lang werden. Ihre Schuppenhaut schimmert metallisch, mit subtileren Muster an der Rückenflosse und den Seiten, sowie deutlicheren dunkleren Punkten am Unterbauch. Sie verfügt über ein kräftiges Gebiss mit messerscharfen Zähnen.

    Lebensart

    Eine Awakon absorbiert über ihre besondere Schuppenhaut Energie, was sie resistent gegen Blasterbeschuss macht. Sie ist auch in der Lage, einzelne Lichtschwertschläge zu blocken. Die aufgenommene Energie wird in ihrem Körper transformiert und kann von Muränen im weiblichen Entwicklungsstadium, bei Berührung der Punkte an ihrer Unterseite, als gebündelte Schockstöße abgegeben werden.


    Die Muränen sind in ihrem männlichen Entwicklungsstadium sehr standorttreue Einzelgänger und leben bevorzugt in Höhlen oder auch Unterwasserruinen. Sie bevorzugen dabei Stätten mit stärkerer Präsenz der dunklen Seite. Diesen Ort suchen sie sich als kleine Jungtiere und verlassen ihn danach nur kurzfristig für Jagd in der unmittelbaren Umgebung und gegen Ende ihres Lebens zur Fortpflanzung.


    Die zwittrigen Tiere entwickeln erst in fortgeschrittenem Alter weibliche Geschlechtsmerkmale und verlassen dann ihre Höhle auf der Suche nach

    geeigneten Partnern. In deren Domäne legen sie jeweils bis zu 300.000 Eier, bevor sie weiterziehen. Die frisch geschlüpften Jungtiere werden von dem jüngeren Elternteil gnadenlos gejagt und nur die flinksten und stärksten Exemplare schaffen es, die Höhle zu verlassen und sich ein eigenes Domizil zu suchen.


    Es ist zu vermuten, dass die Awakons Hand einst alchemistisch manipuliert oder gar geschaffen worden ist. Standorte, Abbildungen und Texte aus Unterwasserruinen auf Anantapar lassen darauf schließen, dass die Muräne als Wachbestie eingesetzt worden sind.

    Wirkung / Nutzen

    • Gezielt eingesetzt könnten Awakons Hand als Wachtiere in Unterwasserstätten eingesetzt werden
    • In der Hand eines fähigen Bestienmeister dürfte sie zu besonders gefährlichen Wachen werden und besonders die weiblichen Tiere auch als Kampfbestien genutzt werden.
  • Kakilapar.jpgName: Kakilapar (Hungrige Beine)


    Art: Hundertfüßer (herbivor)


    Vorkommen: Tropen


    Erscheinungsbild:

    Körperlänge von bis zu 20 cm, leuchtend blaue Färbung, die sich jedoch der Umgebung anpasst.

    Viele bewegliche Beine und scharfe, kräftige Fressklauen.

    Gute Augen, die auch bei Dunkelheit sehen können.



    Überblick:


    • Vorkommen in den Tropen Anantapars
    • Schnelle, wendige Fortbewegungsweise
    • Möglichkeit zur farbwechselnden Tarnung
    • Kräftige Beißwerkzeuge
    • Hohe Reproduktionsrate
    • Einzelgängerisch
    • Ungifitg


    Lebensart:


    Kakilapar bewohnt die Waldböden und Bäume der Dschungel Anantapars.

    Sie benötigen ein feuchtes Milieu und sind in ihrem Lebensraum an Feuchtigkeit gebunden. Tagsüber sind sie im Allgemeinen in Laub, unter Steinen oder im Erdreich versteckt.

    Auch verwesende Laubhaufen, sowie faules Holz dienen als Unterschlupf.

    Die Tiere sind lichtscheu und suchen nach dem Aufscheuchen tagsüber schnell die Dunkelheit auf.

    Sie ernähren sich herbivor und graben dabei tiefe Höhlen in Pflanzenmaterial, die sie als Nahrungsquelle und Unterschlupf nutzen.

    Dabei können sie eine Pflanze derart beschädigen, dass diese abstirbt, besonders dann, wenn mehrere der Tiere gleichzeitig auftreten, zum Beispiel während der Paarungszeit.

    Bei der Paarung binden sich Männchen und Weibchen für ca. zwei Tage aneinander, wobei das Männchen nach erfolgter Befruchtung stirbt.

    Die Weibchen legen mehrere Dutzend Eier in eine, eigens dafür in eine Pflanze gebissene, Höhle und sterben anschließend selbst.

    Die Jungtiere ähneln den Erwachsenen bereits stark und wachsen binnen weniger Wochen zur vollen Größe an, wobei ihr immenser Energiebedarf nicht selten dazu führen kann, dass ganze Reihen von Pflanzen nahezu restlos vertilgt werden.

    Ihre Beißwerkzeuge vermögen mühelos Holz und dicke Blätter zu zerschneiden und können sich tief in Haut und Fleisch graben, wenn sie unvorsichtig gehandhabt werden.

    Die Tiere sind sehr wehrhaft und verteidigen sich mit ihren Klauen, anstatt sich flüchtend zurückzuziehen.


    Zur Tarnung können die Tiere ihre Farbe der jeweiligen Umgebung anpassen, was sie für ungeübte Augen oftmals nur schwer erkennbar macht.



    Risiko/Nutzen:


    • Kakilapar sind Schädlinge, die bei den Landwirten des Planeten rigoros bekämpft werden, da sie sonst in der Lage wären, ganz Ernten zu vernichten.
    • Sie dienen vielen der kleineren Räuber des Planeten als Beute, wodurch die Bestände im Normalfall auf einem unbedenklichen Niveau gehalten werden.
    • Da die Tiere ungiftig sind, eignen sie sich nicht als Werkzeuge für Attentäter, auch wenn ihre Beißwerkzeuge dies vermuten lassen würden.
    • Einsatz als Biowaffe möglich, da die Tiere sich stark vermehren und schnell heranwachsen.

      In Umgebungen ohne natürliche Fressfeinde könnten bereits wenige Kakilapar feindliche Ernten empfindlich schädigen oder gar ganz vernichten.



      Achtung: Das Aussetzen von Neozoen in fremde Ökosysteme kann katastrophale Folgen für Flora und Fauna des jeweiligen Planeten haben, die sich nicht ohne Weiteres rückgängig machen lassen, wenn sie nicht sogar irreversibel sind!
  • Vatypus.jpgName: Vatypus


    Art: Raubkatze (Säugetier)


    Vorkommen: Dschungel


    Erscheinungsbild:

    Große sechsbeinige Raubkatze mit langem Schwanz





    Überblick:


    • Gewicht bis zu 250 kg
    • Dämmerungsjäger
    • Einzelgänger
    • Körperlänge bis zu 250 cm


    Lebensart:


    Der Vatypus gehört zu den größten Landraubtieren Anantapars. Mit einer Schulterhöhe von bis zu 115 cm und einer Körperlänge bis 250 cm (wobei der Schwanz für gewöhnlich ebenso lang wie der Körper ist), zählen sie zu den Spitzenprädatoren des Planeten.

    Anders als die meisten Katzenartigen besitzen Vatypus sechs Beine, an deren einziehbaren Krallen sich innenliegende Schneiden befinden, mit denen sie Haut und Fleisch ihrer Beute zerschneiden und gefährliche Wunden zufügen können.


    Ihr Fell ist moosgrün und schwarz gescheckt, wodurch sie im Unterholz der Dschungel Ananatapars perfekt getarnt sind. Vatypus sind Schleichjäger, die ihrer Beute im Zwielicht der Dämmerung auflauern und mit tödlicher Effektivität zur Strecke bringen.

    Ist ein Beutetier gefunden, verfolgt der Vatypus es nahezu lautlos, bis sich eine Gelegenheit zum Zuschlagen ergibt.

    Dann springt er, mit Hilfe seiner sechs Starken Beine, los und zerreißt in einem schnellen Angriff Haut und Fleisch der Beute. Der Tod tritt durch einen gezielten Biss in die Kehle ein, mit dem der Vatypus die Luftzufuhr seiner Beute verhindert und sie erstickt.


    Obwohl Vatypus hin und wieder dabei gesehen wurden, wie sie auf Bäume klettern, leben sie für gewöhnlich am Waldboden. Die Bäume suchen sie nur dann auf, wenn sie ihre Beute gegen andere Räuber des Planeten, wie das Capayrn, sichern wollen oder verletzt wurden.


    Vatypus leben als Einzelgänger in fest definierten Revieren, die sie aggressiv gegen Konkurrenten verteidigen.

    Zweimal im Jahr, zur Paarungszeit, wandern die Männchen abseits ihrer Reviere umher, um nach paarungswilligen Weibchen zu suchen. Kämpfe zwischen Rivalen gehen für gewöhnlich ohne ernstzunehmende Verletzungen aus.

    Nach der Paarung bleiben die Weibchen alleine zurück und bringen nach einer Tragezeit von etwa drei Monaten einen Wurf von zwei oder drei Jungtieren zur Welt.


    Die Jungen verbleiben bis zur Geschlechtsreife anderthalb Jahre bei ihrer Mutter, die sich in dieser Zeit nicht paart, und ziehen dann los, um eigene Reviere zu finden oder älteren Vatypus ihres streitig zu machen.



    Hinweis:

    • Spuren von Vatypus sind schwer von denen anderer Katzen zu unterscheiden, da auch diese Sechsbeiner beim Gehen stets die hinteren Pfoten in die Spuren der vorderen setzen.
    • Vatypus sind effiziente Raubtiere und im Dickicht kaum zu erkennen. Angriffe auf Humanoide sind dokumentiert und gehen oftmals tödlich aus.

    Überarbeitete Version. Originalbeitrag von Ruzzai

  • Capayrn.jpgName: Capayrn


    Art: Rudeljäger (Kloakentier)


    Vorkommen: Dschungel und Waldrandgebiete


    Erscheinungsbild:

    Massige Raubtiere mit doppelreihigem Gebiss und gräulich ledriger Haut





    Überblick:


    • Gewicht bis zu 50 kg
    • Schulterhöhe bis 70 cm
    • Rudel- und Hetzjäger
    • Auffällig robuste Haut


    Lebensart:


    Das Capayrn gehört zu den am häufigsten anzutreffenden Raubtieren der Wälder Anantapars.

    Sie erreichen eine Schulterhöhe von 60-70 cm und verfügen über eine zähe, ledrige Haut.

    Trotz ihres massigen Äußeren sind Capayrn vergleichsweise leicht und wendig.

    Die Weibchen sind im Durchschnitt etwas kleiner und leichter als die Männchen, ansonsten gibt es keinen Geschlechtsdimorphismus.

    Der Schwanz der Capayrn hat sich zu einem Stummel zurückgebildet, was sie auch in enger bewachsenen Jagdgründen wendig macht.

    Sie verfügen über zwei Doppelreihen scharfer Zähne, mit denen sie tiefe, blutende Wunden verursachen, die fliehende Beutetiere schwächen und verlangsamen.


    Capayrn jagen in Rudeln von 5-15 Tieren und erreichen bisweilen hohe Geschwindigkeiten, die sie auch über längere Zeiträume beibehalten können, was sie zu brutalen Hetzjägern Anantapars macht, die ihre Beute oft über Stunden hinweg verfolgen, ehe diese vor Erschöpfung zusammenbricht.

    Die Jagd wird von den Männchen übernommen, während die kleineren Weibchen zurückbleiben und sich um den Nachwuchs kümmern.


    Capayrn sind eierlegende Säugetiere. Die Weibchen legen rund zwei Wochen nach der Paarung ein Gelege von drei bis fünf Eiern, die nach weiteren drei Wochen schlüpfen. Die Jungen werden blind geboren und sind auf den ständigen Schutz ihrer Mutter angewiesen. Erst nach zwei Wochen öffnen sie ihre Augen und bilden die typische graue Färbung aus.

    Nach einer Stillzeit von zwei Monaten haben die Jungen ihr Gebiss ausgebildet und können feste Nahrung zu sich nehmen. Nach weiteren sechs Monaten sind sie groß genug, um selbst zu jagen.


    Die Elterntiere bilden keine festen Lebenspartnerschaften und trennen sich nach der Aufzucht der Jungen wieder, um sich im Folgejahr mit anderen Partnern zu paaren.




    Hinweis:

    • Capayrn verfügen über einen ausgezeichneten Geruchssinn und können Blut über mehrere Kilometer hinweg wittern.
    • Als Hetzjäger lassen sie sich nur schwer von ihrer Beute abbringen. Grelles Licht und laute Geräusche vermögen es jedoch, sie zu vertreiben.

    Überarbeitete Version. Originalbeitrag von Ruzzai

  • Kavalkyrrn.jpgName: Kavalkyrrn


    Art: Herdentier (Säugetier)


    Vorkommen: Graslande und Waldrandgebiete


    Erscheinungsbild:

    Große Pflanzenfresser mit Stoßzähnen und massiver Schädeldecke





    Überblick:


    • Gewicht bis zu 750 kg
    • Schulterhöhe bis 200 cm
    • Herdengröße von 6 bis 10 Tieren
    • Friedliche und soziale Fluchttiere


    Lebensart:


    Das Kavalkyrrn gehört zu den großen Landsäugetieren Anantapars und lebt in kleinen Herden, die für gewöhnlich aus ein bis zwei Männchen und bis zu acht Weibchen und deren Jungtieren bestehen.

    Sie verfügen über einen massigen, gedrungenen Körperbau und setzen sich durch Angriffe mit ihren, bis zu 10 cm langen. Stoßzähnen und ihrer ausnehmend robusten Schädeldecke zur Wehr.

    Die Tiere besitzen einen langen, mit buschigen Fellquasten besetzten, Schwanz und vier Ohren, die von einem mähnenartigen Fell überzogen sind.



    Kavalkyrrn ziehen nomadisch über die Wiesengebiete entlang der Waldränder Anantapars, wo sie täglich mehrere Kilogramm frisches Grün grasen. Sie bewegen sich langsam und träge, können bei Gefahr jedoch in einen ausdauernden Galopp verfallen, bei dem ihre Ohren und Schwanzbüschel majestätisch im Laufwind wehen.

    Die Tiere sind ausnehmend friedlich und scheuen auch Humanoide nicht, solange diese sich in unbedrohlicher Weise nähern.


    Lediglich in der Brunftzeit der Tiere sollte man die Herden des Kavalkyrrn meiden, da die Bullen in dieser Zeit überaus aggressiv sind und der übliche Fluchtreflex bei Gefahr ausbleibt. Bei Gefahr verteidigen die Tiere ihre Herde bis zum Tode und lassen nicht von ihren Angreifern ab, ehe diese tot oder geflohen sind.

    Ihre Stoßzähne sind zwar kurz, können aber gefährliche Verletzungen im Kopf- und Halsbereich verursachen. Ein rammender Treffer ihrer starken Schädel wirft zuverlässig jeden Humanoiden um und kann schwere Prellungen und Knochenbrüche verursachen.


    Kavalkyrrnkühe bringen nach einer Tragezeit von 10 Monaten ein einzelnes Kalb zur Welt, das direkt nach der Geburt aufsteht und laufen kann. Die Jungtiere werden ein Jahr von ihren Müttern gesäugt, bis sie in der Lage sind, selbst zu grasen.

    Nach etwa zwei Jahren bei ihrer Herde werden die Jungtiere erwachsen. Die Weibchen bleiben bei ihren Herden, während die Männchen losziehen, um sich anderen Herden von Kavalkyrrn anzuschließen.





    Hinweis:

    • Trotz ihrer Größe gehören Kavalkyrrn zu den häufigsten Beutetieren vieler Fleischfresser des Planeten.
    • Das Fleisch ist schmackhaft und ähnelt dem von Nerfs, wobei bei der Jagd auf die Schonung der Bestände geachtet werden muss, da Kavalkyrrn sich nur langsam vermehren und lange aufwachsen.

    Überarbeitete Version. Originalbeitrag von Ruzzai

  • Karuu-Karuu.jpgName: Karuu Karuu


    Art: Baumbewohner (Säugetier)


    Vorkommen: Dschungel und lichte Wälder


    Erscheinungsbild:

    Kleine Raubnager mit buschigen Schwänzen und spitzen Hörnern





    Überblick:


    • Gewicht bis zu 400 g
    • Körperlänge bis zu 20 cm
    • Rudelgröße von 4 bis 7 Tieren
    • 3 bis 4 cm lange kristalline Hörner


    Lebensart:


    Karuu Karuu gehören zwar zu den Nagetieren, ernähren sich jedoch karnivor. Sie bewohnen die Baumkronen der Wälder Anantapars, wo sie in kleinen Rudeln durch die Äste tollen und ein ausgiebiges Sozialleben pflegen.

    Die Tiere besitzen ein rostbraunes bis gräuliches Fell, dessen Rücken von einem auffallend roten Streifen geziert wird.

    Ihre greifenden Krallen machen sie zu perfekten Kletterern, während der Buschige Schwanz ihnen beim Balancieren hilft und während ihrer großen Sprünge als Ruder dient oder Stürze abbremst.

    Besonders auffällig sind die vergleichsweise großen, schwarzen Hörner auf ihrer Stirn, die nicht aus Horn, sondern einer kristallinen Substanz bestehen, die sich um einen knöchernen Fortsatz des Schädels bildet und äußerst hart ist.


    Die Jagdgründe der Karuu Karuu liegen in den Ästen über ausgetretenen Trampelpfaden anderer Tiere, wo sie Jagd auf Insekten und andere kleine Wirbeltiere machen. Auch Nester von Vögeln werden gerne geplündert.

    Bei der Jagd auf größere Beutetiere lassen Karuu Karuu sich in spektakulärer Weise aus den Bäumen auf ihre Beute fallen, wobei sie mit den Köpfen voran springen, um ihre Hörner tief in die Schädel und Körper ihrer Beute zu rammen.

    Die daraus entstehenden Verletzungen können auch für Humanoide gefährlich werden, weshalb sich in den Jagdgebieten der Karuu Karuu das Tragen schützender Kopfbedeckungen empfiehlt. Eine aktive Jagd auf Humanoide ist jedoch nicht dokumentiert.


    Karuu Karuu paaren sich ganzjährig und bringen ihre Jungen in selbstgebauten, kugelförmigen Nestern, sogenannten Kobeln, zur Welt.


    Ein Wurf besteht dabei für gewöhnlich aus vier Jungen, die blind geboren werden und von ihren Müttern zwei Monate gestillt und aufgezogen werden, bis sie das Nest verlassen. Sie folgen ihren Müttern in kleinen Karawanen durch die Bäume, bis sie mit einem Jahr ausgewachsen sind und entweder bei ihrem Rudel verbleiben oder ausziehen, um eigene zu gründen.



    Hinweis:

    • Karuu Karuu sind verspielt und neugierig und lassen sich durch Verteilen von Futter anlocken.
    • Sie eignen sich als gesellige und verschmuste Haustiere, sollten jedoch nicht einzeln gehalten werden.

    Überarbeitete Version. Originalbeitrag von Ruzzai