• Skorpion-L.jpgName: Skorpionkrabbe (Wohmutwia dirmohta)


    Art: Meeresbewohner (Krustentier)


    Vorkommen: Tiefere Meeresgebiete, Meeresboden


    Erscheinungsbild:

    Gewaltige Hummerartige mit acht Augen und kräftigen Scheren





    Überblick:


    • Gewicht bis zu 800 kg
    • Körperlänge bis zu 700 cm
    • Einzelgänger
    • Endo- und Exoskelett


    Lebensart:


    Die Skorpionkrabbe lebt in den tiefen Regionen der Meere Anantapars, wo sie einzelgängerisch umherwandert, um alles Fressbare vom Boden zu sammeln.

    Ihr Körper wird bis zu sieben Meter lang, wobei der flache, flossenartige Schwanz rund drei Meter ausmacht.

    Sie bewegen sich auf acht Beinen, die in krallenartige Füße auslaufen, vorwärts, können durch Bewegung ihrer gewaltigen Schwänze aber auch schwimmen und sprungartig weite Distanzen hinter sich lassen.

    Der Panzer der Skorpionkrabbe ist ausnehmend robust und verfügt über mineralische Einlagerungen, die die Festigkeit der Panzerplatten noch weiter verstärkt.

    Besonders untypisch ist, dass Skorpionkrabben sowohl über ein Exoskelett, als auch über ein Endoskelett verfügen.

    Dabei handelt es sich um ein Protoskelett, das ebenfalls aus mineralischen Ablagerungen gebildet wird, um dem enormen Wasserduck der Tiefsee und dem eigenen Körpergewicht standzuhalten.

    Der gedrungene Kopf sitzt ohne Ansatz direkt auf dem Torso und mündet in ein Maul, aus dem seitlich zwei rasiermesserscharfe Mandibeln ragen. Auf Stirn und Schläfen sind acht schwarze, knopfartige Augen angeordnet, die tief in der Schädelplatte geborgen sind. Die Morphologie der Augen lässt darauf schließen, dass diese sehr gut zum Erfassen von Bewegung, weniger zum Erkennen von Details geeignet sind. Ebenfalls in den Schädelplatten geborgen sind zwei Paar stummelartiger, daumenlanger Fühler mit hoher Nervendichte, die als Geruchsorgane zum Auffinden von Nahrung dienen.

    Beiderseits des Kopfes befinden sich zwei anderthalb Meter lange Greifarme, die in großen, sehr scharfen und überaus kräftigen Scherenwerkzeugen enden.


    Die Struktur des Genoms der Skorpionkrabbe lässt auf eine Korrumpierung durch die dunkle Seite schließen, die entweder durch den Planeten selbst oder auf die Nähe zu versunkenen Artefakten schließen lässt. Beobachtungen legen nahe, dass sie eine der vielen Spezies des Planeten ist, deren Evolution im Laufe der Zeit maßgeblich durch den Einfluss der dunklen Seite auf Anantapar beeinflusst wurde.




    Als Einzelgänger streifen sie durch die Weiten des Meeresbodens, wo sie alles an organischem Material fressen, das sie auffinden können. Skorpionkrabben sind in der Lage, tagelang absolut bewegungslos zu verharren und sich nähernde Beute mit einem schnellen Zugreifen der gewaltigen Scheren zu Strecke zu bringen.

    Gewebeuntersuchungen zeigten, dass diese Tiere ein enormes Alter erreichen und mehrere Jahrhunderte alt werden können, wobei ihr Wachstum sich zwar verlangsamt, aber nie eingestellt wird.



    Skorpionkrabben paaren sich zwittrig fort und bewahren ihre, mehrere tausend Eier umfassendes, Gelege unter ihrem flachen Schwanz auf, wo sie vor Fressfeinden geschützt sind. Die Larven sind nur wenige Millimeter lang und wachsen erst im Laufe mehrerer Jahrzehnte zu einer Größe heran, die sie kaum noch natürliche Feinde fürchten lässt.


    Bis dahin dienen die jungen Skorpionkrabben zahlreichen anderen Meeresbewohnern als Nahrungsquelle. Auch Kannibalismus konnte beobachtet werden.



    Hinweis:

    • Das Fleisch der Skorpionkrabbe ist genießbar und verfügt über einen hohen Proteingehalt.
    • Die robuste, mineraliendurchzogene Chitinpanzerung eignet sich als Werkstoff zur Herstellung unterschiedlichster Gegenstände.

    Überarbeitete Version. Originalbeitrag von Asaliyo

  • Klauenspinne.jpgName: Klauenspinne


    Art: Spinne


    Vorkommen: Nahezu alle Wälder Anantapars


    Erscheinungsbild:

    Amorphe Spinne mit handförmigen Klauen im Gesicht und ohne erkennbare sensorische Organe





    Überblick:


    • Gewicht bis zu 10 kg
    • Körperlänge bis zu 150 cm
    • Einzelgänger, können aber auch in Gruppen auftreten
    • Starkes Gift


    Lebensart:


    Klauenspinnen Besitzen vier Beine und ein Maul mit 6 fingerartigen Gliedmaßen. In ihrem Maul befinden sich Giftzähne. Auffällig ist das Fehlen eines definierten Gesichts, typische Sinnesorgane sucht man bei ihnen vergeblich. Ihre Krabbenartigen Vorderbeine sind deutlich kräftiger und muskulöser als ihre Hinterbeine und dienen als Sprungbeine, mit denen sie weite Distanzen überwinden können.

    Sie spinnen Netze, in denen sie leben und auf Beute warten, die sie damit jedoch nicht fangen, sondern aus ihnen heraus auf ihre Opfer springen. Dabei umklammern sie ihre Beute mit den fingerartigen Krallen ihrer Gesichter und injizieren ihr Gift. Erst wenn das Opfer tot ist, lassen sie von ihm ab und beginnen mit dem Fressen.


    Das Gift ist in der Lage Lebewesen bis zu der Größe eines ausgewachsenen Humanoiden zu töten. Ein Gegengift sollte daher bei Dschungelexpeditionen stets mitgeführt werden. Das Gift verursacht qualvolle Schmerzen und verätzt das Blut, und damit den Körper, von innen. Das Gift wirkt sehr schnell und muss augenblicklich behandelt werden. Sollte kein Gegengift zur stelle sein, ist es ratsam das Leiden des betroffenen sofort zu beenden.


    Klauenspinnen sind überaus aggressiv und fressen alles, was in die Größe ihres Beuteschemas passt. Sie verteidigen ihre Reviere und finden sich zu Gruppen zusammen, sollte sich eine Bedrohung abzeichnen.


    Die Fortpflanzung findet wie bei anderen Spinnenarten durch Eiablage statt, welche in Nestern (vorzugsweise Höhlen oder Felswänden) aufbewahrt und geschützt werden. Anders als die meisten Spinnentiere betreiben Klauenspinnen Brutpflege und kümmern sich hingebungsvoll um ihren Nachwuchs. Die Jungtiere müssen nach ihrer Geburt mit viel Fleisch versorgt werden, was dafür sorgt, dass sie nach ihrer Brutzeit deutlich aggressiver und wilder werden, um genug Beute für ihren Nachwuchs zu erlegen.



    Hinweis:

    • Klauenspinnennetze sollten bei Erkundungen bestenfalls vermieden werden.
    • Bei einem Angriff geben einzelne Klauenspinnen Pheromone von sich, die weitere Spinnen anlocken.

    Überarbeitete Version. Originalbeitrag von Aufseher Serpentis

  • Vulkankr-te.jpgName: Vulkankröte


    Art: Froschlurch


    Vorkommen: Feuchte Höhlen


    Erscheinungsbild:

    Rote Krötenart mit auffällig leuchtenden Schleimdrüsen





    Überblick:


    • Gewicht bis zu 60 g
    • Körperlänge bis zu 15 cm
    • Einzelgänger
    • Landbewohner


    Lebensart:


    Vulkankröten leben in den feuchten Höhlen Anantapars, treten aber vereinzelt auch im dichten Unterholz der Wälder auf.

    Ihre charakteristisch rote Haut wird von zahlreichen, leicht leuchtenden, Schleimdrüsen bedeckt, die sie auf feucht schimmernden Felswänden dunkler Höhlen tarnt, aber bei völliger Dunkelheit leicht zu finden macht.

    Sie ernähren sich von kleinen Gliederfüßern und Wirbellosen, die sie mit ihrer klebrigen Zunge fangen.

    Bei Gefahr sondern Vulkankröten ein stinkendes Sekret aus den Schleimdrüsen ihrer Haut ab, das bei Kontakt mit Luftsauerstoff heiß wird und zu leichten Verbrennungen auf der Haut von Räubern und Humanoiden führen kann. Die Tiere selbst sind selbst gegen hohe Temperaturen immun und können kurzzeitig sogar in kochendem Wasser überleben.

    Das Sekret ist ungiftig und lässt sich mit Wasser leicht abwaschen.

    Der Bauch der Vulkankröte ist weich und verfügt über keine Abwehrmechanismen, weshalb geschickte Raubtiere sie auf den Rücken drehen, um sie von dort aus zu fressen.


    Während der Paarungszeit finden sich die Tiere in Höhlen ein, die über heiße Quellen verfügen.

    Im Rahmen ihres Balzverhaltens geben die Männchen ein tiefes, durchdringendes Brummen von sich, um Weibchen anzulocken. Da zur Paarung dutzende Vulkankröten in diesen Höhlen zusammenfinden, hören sich die vielen Balzrufe der Menschen von außen wie das Knurren eines großen Raubtieres an, was viele ihrer Fressfeinde von den Brutplätzen fernhält.

    Hat sich ein Weibchen für einen Partner entschieden, bleiben diese für den Rest der Paarungszeit zusammen.

    Die Männchen klammern sich am Rücken der Weibchen fest und befruchten den Laich, den diese in den heißen Quellen ablegen.


    Nach etwa einer Woche schlüpfen die schwarzen Kaulquappen und ernähren sich über ihr gesamtes Larvenstadium von einem großen Dottersack an ihren Bäuchen.

    Wenn die Tiere erwachsen werden, bilden sich Kiemen und Schwänze zurück und die jungen Vulkankröten verlassen die heißen Quellen, um ein Revier für sich zu beanspruchen.


    Vulkankröten kehren jährlich zu den Quellen ihrer Geburt zurück, sodass bisweilen ganze Karawanen dieser Tiere am Waldboden zu beobachten sind, wo ihnen zahlreiche Fressfeinde auflauern.


    Hinweis:

    • Das Sekret der Vulkankröten kann verarbeitet und als Zündstoff für Lagerfeuer verwendet werden.
    • Die Kaulquappen der Vulkankröten sind ungefährlich und gelten bei manchen Einheimischen als Delikatesse.
  • Maalras (Anantapar)


    1

    1. Aussehen
    2. Lebensraum, Lebensweise, Fressfeinde, Ernährung
    3. Arten
    4. Fortpflanzung
    5. Haltung
    6. Nachwort

    1. Aussehen des Tieres


    Die Tiere/das Tier haben eine Länge von bis zu 2 Metern, von der Schnauze bis zur Schwanzspitze, welche sich in einer peitschenartigen Art zeigt. Der Körper ist komplett haarlos und von einer dicken, ledrigen Haut überzogen. Der Aufbau ist von einem drahtigen, starken Muskelgeflecht gestützt und so zeigt sich stellenweise von festen Schuppen bedeckt, welche eine solche Härte besitzen, sodass sie selbst Blasterfeuer widerstehen können. Die ledrige Haut und die Schuppen zeigen sich in einem dunklen Rot bis Schwarz. An den Vorderläufen besitzen die Tiere zwei lange, dolchartige Krallen, die dem Kletter und dem Greifen von Beute dienen. An den Hinterläufen findet sich jeweils eine weitere dieser Krallen. Der flache, schuppenbedeckte Kopf besitzt zwei kleine, gelbe Augen. Die Sehkraft der Tiere ist eher mangelhaft und so nutzen sie primär die Macht, um sich zu orientieren und zu jagen. Im Maul besitzt das Tier drei große, scharfe Fangzähne und zwei Schneidezähne.


    2. Lebensraum, Lebensweise, Fressfeinde, Ernährung


    Durch die Fähigkeit der Tarnung der Maalras ist es kaum möglich, sie in ihrem Lebensraum zu beobachten. Bisher konnten wir feststellen, dass diese Tiere ein recht starkes territoriales Verhalten zeigen. Dieses Territorium umfasst ein weitreichendes Gebiet, sodass es nahezu unmöglich ist zu sagen, wo sich der Bau dieser Tiere befindet. Das Gebiet zeigt wenige bis gar keine anderen Raubtiere des Planeten, und auch die andere Fauna des Planeten scheint das Gebiet in den meisten Fällen zu meiden. Umfasst das Territorium auch nur den Dschungel und so scheint es, als würden sich die Tiere besonders zwischen den dichten Bäumen und versteckten Höhlen am wohlsten fühlen.

    Zur Lebensweise der Tiere lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt kaum etwas sagen. Es ist einzig bekannt, dass es sich hierbei um ein Rudelraubtier handelt. Die Größe des Rudels ist jedoch unbekannt und auch die Hierarchie sowie Struktur ließen sich noch nicht erforschen. Der Fang des Exemplars veranlasste den Rest des Rudels dazu, bisher spurlos auf der Planetenoberfläche zu verschwinden.


    Durch die Intelligenz und körperlichen Gegebenheiten, sowie der Tarnung, gehört der Maalras zu den Top-Prädatoren des Planeten. Bisher ließ sich kein Fressfeind feststellen. Ob dies einzig an der Tarnung oder der bloßen Intelligenz liegt, lässt sich nicht ausmachen. Es werden Tests mit anderen Raubtieren des Planeten benötigt, um eine genaue Aufstellung der Nahrungskette zu erstellen.


    Bei der Ernährung scheint der Maalras recht wählerisch zu sein. Bisher frisst er einzig und allein lebend Futter. Totes Fleisch verschmäht das Tier und scheint auch Tage ohne Nahrung auszuhalten. Hierbei sei zu vermerken, dass das Tier komplett mit der Macht jagt und so die Lebewesen mehr erspürt, als sie zu riechen oder zu sehen. Zur Beute zählen sämtliche Tiere auf Anantapar und auch vor Humanoiden machen die Tiere keinen Halt. Sei dabei zu erwähnen, dass sie bei der Jagd und auch der Nahrungsaufnahme keine Spuren hinterlassen. Einzig bei der „Vergnügungsjagd“ lassen sich die Spuren und letztlich die Beute der Tiere zurückverfolgen und finden. Dies zeigte sich beim Fang des Exemplars, als sie die Köder nur zum Spaß jagten und schließlich, fast wie eine Botschaft, zurückließen.


    3. Arten


    Schriften in den imperialen Archiven sprachen bereits von den Maalras. Tauchen die Tiere hier auch immer wieder unter anderen Namen auf und scheinen in der Galaxie weitreichend verbreitet zu sein. Oft tauchen Berichte auch unter dem Namen „Nachtjäger“ auf.


    4. Fortpflanzung


    Zu der Fortpflanzung lässt sich bisher nichts sagen.


    5. Haltung


    Die Haltung erweist sich als herausfordernd. Das Tier ist klug, klüger als die meisten Tiere sind. Durch die Fähigkeit der Bestienkontrolle gelang mir eine Art Kontakt zu dem Tier. Doch auch so war es mir bisher nicht möglich, die Eigenart des lebenden Futters zu beheben. Abgesehen davon, tut sich das Tier äußerst schwer, das „neue Rudel“ zu akzeptieren und sich zu integrieren. Hier werden auch weitere Tests benötigt.


    6. Nachwort


    Bei diesem Eintrag handelt es sich um die bisherigen Informationen, die Sith Verish und ich, Sith Seri'da, über das Tier erlangen konnten. Mit der Zeit und voranschreitender Forschung wird dieser Eintrag erweitert und vervollständigt. - Sith Seri'da


    1 Zeichnung des gefangenen männlichen Maalras, schätzungsweise 5-10 Jahre alt.

  • Name: Schlundkrake (Shâsotzyditi)

    Art: Riesenkrake

    Vorkommen: äquatorialer Gürtel

    Überblick

    • Im Meeresgrund vergrabener Riesenkrake mit massivem Schlund.
    • Zahnbewehrte Fangarme
    • Nutzt Pheromone um Beute anzulocken und anzustacheln


    Aussehen

    Der Schlundkrake verfügt über einen sackförmigen weichen Körpern. Augen sind keine entwickelt, dafür ein riesiger Schlund, der mit nach innen gerichteten Zahnreihen versehen ist. Acht eigenständig kontrollierte Fangarme wachsen aus dem Körper. DIese sie sind mit Zähnen gereiht, mit denen Opfer verletzt und in den Schlund gerissen werden können. Dieser ist bei größeren Exemplaren genug groß ist, um auch einen ausgewachsenen Menschen zu verschlingen.


    Dank der braungrauer Farbe und Sprenkelmuster sind die Fangarme und der geschlossene Schlund am Meeresgrund bestens getarnt. Ältere Exemplare verfügen oft nicht mehr über alle acht Arme. Überleben kann der Kranken theoretisch sogar ohne, solange er gefüttert wird.


    Der Körper des größten bisher entdeckte Exemplar soll knapp drei Meter im Durchmesser gewesen sein, mit Fangarmen von über fünf Meter Länge.

    Lebensart

    Ausgewachsene Shâsotzyditi kriegt man so gut nie wie komplett zu Gesicht. Bereits als Jungtiere vergraben sie sich an einer Stelle im Meeresgrund und schützen ihren empfindlichen Körpersack damit vor Fressfeinden und Umwelteinflüssen. Dort bleiben sie in der Regel ihr Leben lang.


    Mittels Pheromone locken sie Beute nicht nur in ihre Nähe, sondern stacheln sie damit auch zu Aggressivität an, bis mehrere davon in einen Kampf oder manchmal auch Balzverhalten verwickelt werden. Es wird vermutet, dass die Fangarme des Shâsotzyditi auf die dabei freigesetzten Gefühle reagieren und nur Kreaturen angreifen, die in einem erregten oder verängstigtem Zustand sind. So schlägt eroft gleich mehrere Opfer auf einmal und kann dafür längere Hungerphasen überstehen.


    Strömt ein Opfer die erwünschten Gefühle aus, zucken die zahnbewehrten Fangarme aus der Tarnung im Meeresgrund, krallen sich um die Beute und zerren diese in den aufgerissenen Schlund.

    Die nach innen gerichteten Zahnreihen, die den Schlund säumen, dienen nicht dem Zerbeißen von Beute, sondern verhindern, dass diese aus dem Schlund wieder entkommt.


    Bisherige Untersuchungen des Shâsotzyditi lassen einen früheren alchemistischen Einfluss, oder mindestens Einfluss der Dunklen Seite vermuten. Vertiefte Forschung steht noch aus.

    Nutzen

    Die Pheromone könnten nach entsprechender Forschung möglicherweise extrahiert und in anderen Situationen genutzt werden, um Ziele zu manipulieren.

  • Name: Lea'na, auch Ohrenseglerkatze

    Art: Kleinkatze

    Vorkommen: Polarregionen Anantapars

    Überblick

    • Scheuer, aber tödlicher Jäger, um den sich verschiedener Aberglaube rankt
    • Verfügt über riesige Ohren mit extrem weitreichendem Gehör. Kann damit auch besonders weit springen und dabei leicht gleiten

    Aussehen

    Lea'na sind Leichtgewichte unter Raubkatzen. Sie werden selten schwerer als zwei Kilo und bleiben meist unter einer Körperlänge von 30cm. Das Fell ist je nach Region grau getigert bis weiß. Die Pfoten sind in fast allen Fällen weiß und mit messerscharfen, einziehbaren Krallen ausgestattet.

    Das Fell ist halblang und besonders an Kragen und Schwanz buschig.

    Auffällig sind die riesigen Doppelohren, bei denen ein inneres Ohrenpaar von einem äußeren ledrigen Paar umfasst wird.

    Lebensart

    Mit ihren Riesenohren verfügt die Lea'na über ein extrem scharfes Gehör. Die Ohrenflügel lassen sich ausrichten, Beute punktgenau lokalisieren, die auch mit einer tödlich hohen Trefferquote erwischt wird. Dass sie sei Ohren im Flug nutzen kann, um leicht zu gleiten, verleiht ihr zusätzliche Vorteile auf der Jagd.

    Da sie auch ihre potenziellen Feinde von weitem hört und Ohrenseglerkatzen meist sehr scheu sind, gelten Sichtungen als äußerst selten.


    Über das Paarungsverhalten ist entsprechend wenig bekannt. Beobachtet konnte bisher werden, dass weibliche Tiere sich in Schneehöhlen graben, in welchem die Jungtiere ab Geburt bis zwei Monate geschützt versteckt werden.

    Legenden und Nutzen

    So niedlich die Lea'na auch wirken, so ranken sich unheimliche Legenden um sie. Sowohl in alten Schriften als auch unter den Dau'leh ist der Glaube verbreitet, dass das Töten einer Lea'na eine Garantie für Unglück ist und der Geist einer erlegten Ohrenseglerkatze sich in die Seele ihres Jägers verbeißt, bis dieser alle Lebenskraft verliert und sich freiwillig in den Tod stürzt. Trotz ihres wunderschönen Fells wird sie deshalb von Einheimischen nicht gejagt.


    Gleichzeitig gilt es als ein Glückszeichen, wenn eine dieser sonst scheuen Lea'na jemandem begegnet und soll ein Hinweis darauf sein, dass man einen besonderen Schutz von Geistern und Ahnen genießt. Eine Legende berichten sogar davon, wie ein Lea'na einen begünstigten Sterblichen nach einem Unglück wieder zurück ins Leben geholt habe.


    Belegte Beweise dieser Legenden gibt es bisher keine und ob auch nur ansatzweise greifbarer mystischer Hintergrund hinter ihnen steckt, ist bisher noch nicht erforscht worden.

  • Laufvogel-Raubtier.jpgName: Epiriana


    Art: Raubvogel (Flugunfähig)


    Vorkommen: Dichte Wälder mit hohen Bäumen


    Erscheinungsbild:

    Schwarz gefiederter Laufvogel mit scharfem Schnabel und leuchtenden Augen





    Überblick:


    • Vorkommen in dichten Wäldern mit hohen Bäumen
    • Höhe bis zu 190 cm
    • Aasfresser
    • Kommunikation über tiefe Klapperlaute
    • Einzelgänger
    • Ausgezeichnete Nachtsicht und Geruchssinn


    Lebensart:


    Epiriana sind einzelgängerische Laufvögel, die nachts die Wälder Anantapars unsicher machen. Sie können eine Schulterhöhe von bis zu 190 cm erreichen, wobei der Kopf deutlich höher getragen wird. Mit ihrem schwarzen Federkleid sind sie Nachts kaum im Dickicht zu erkennen, können aufgrund ihrer Geräusche und leuchtenden Augen jedoch früh erkannt werden. Das Leuchten der Augen ist hierbei auf eine reflektierende Membran im Inneren der Augen zurückzuführen, mithilfe derer die Vögel auch bei nahezu völliger Dunkelheit sehen können.

    Als Aasfresser durchstreifen sie ihre Reviere und suchen nach Kadavern und sterbenden Tieren oder machen erfolgreichen Raubtieren deren Beute streitig. Sie sind Opportunisten und schlagen hin und wieder selbst kleinere Beutetiere, wie Klauenspinnen oder Hoa'loahs.


    Zur Paarungszeit durchbrechen die Epiriana die Stille des Waldes mit lautem Klappern, mit dem sie paarungswillige Artgenossen auf sich aufmerksam machen wollen. Je lauter das Klappern eines Männchens, desto höher seine Erfolgschancen bei den Weibchen. Hierbei kommt es oftmals zu Kämpfen zwischen Männchen, die mit weit hörbaren Schlägen ihre Schnäbel aneinander stoßen. Verletzungen kommen dabei beinahe immer vor, sind jedoch nur extrem selten gefährlich oder gar tödlich. Nach erfolgter Paarung betreiben die Elterntiere gemeinsame Brutpflege. Ein Gelege besteht zumeist aus zwei bis drei Eiern. Die Jungtiere sind Nestflüchter, jedoch überlebt nur das Erstgeborene, da es nach dem Schlüpfen die Eier seiner Geschwister zerstört und die Ungeborenen frisst. Im Anschluss trennen sich die Wege der Eltern, während das Jungtier alleine in den Wald auszieht.


    Epiriana sind selten aggressiv, greifen jedoch an, wenn sie sich bedroht fühlen. Sie sind territorial und weichen nicht vor Angreifern zurück, sondern versuchen diese mit lautem Klappern und Drohgebärden zu vertreiben. Gelingt dies nicht, greifen sie mit ihren scharfen Schnäbeln an, wobei sie gefährliche und lebensbedrohliche Wunden verursachen können. Obwohl sie Aasfresser sind, sind Angriffe hungriger Epiriana auf Humanoide belegt.



    Nutzung:


    • Das territoriale Verhalten der Epiriana sorgt dafür, dass kleinere Raubtiere sich von ihnen fernhalten, weshalb erfahrene Jäger sich mit einigem Abstand zum hörbaren Klappern in relativer Sicherheit durch den nächtlichen Dschungel bewegen können.
    • Als Aasfresser erfüllen sie eine wichtige Rolle im Ökosystem Anantapars.
  • Anantaente.jpgName: Kaireka-Ente


    Art: Wasservogel


    Vorkommen: Flüsse und Seen


    Erscheinungsbild:

    Blau-lila gefiederte Wasservögel mit orangefarbenen Schnäbeln





    Überblick:


    • Vorkommen in allen ruhigen Süßgewässern
    • Pflanzenfresser (gelegentlich tierische Nahrung)
    • Kommunikation über Schnattern und leise Quietschlaute
    • Gruppentiere
    • Ausdauernde Taucher


    Lebensart:


    Kaireka-Enten sind kleine Wasservögel, die an nahezu allen ruhigen Süßgewässern Anantapars zu finden sind. Sie zeichnen sich durch ihr auffallend buntes Gefieder aus, wobei das Federkleid bei Weibchen einen stärkeren Lila-Stich hat, während die Männchen einen höheren Blauanteil aufweisen. Ihre Körper sind perfekt an das Leben im Wasser angepasst und lassen die Tiere ohne eigenen Kraftaufwand auf dem Wasser treiben. Ihre Füße sind zu Paddeln ausgebildet, mit denen Kaireka-Enten sich schnell und präzise durchs Wasser bewegen können. Das Gefieder wird von Talgdrüsen am Bürzel imprägniert und ist wasserabweisend. Der flache Schnabel ist mit hunderten feiner Zähne besetzt, mit denen die Kaireka-Enten essbare Pflanzenteile, aber auch kleinste Krebstiere aus dem Wasser filtern. Gelegentlich stehen auch kleine Fische auf dem Speiseplan. Kaireka-Enten sind ausgezeichnete Taucher, die mehrere Minuten unter Wasser bleiben können, um dort nach Nahrung zu suchen oder sich vor Fressfeinden zu verstecken.

    Bei Bedarf können die Tiere im Flug weite Distanzen überbrücken.


    Sie leben in Gruppen von bis zu zwanzig Tieren und bleiben ihren Standorten treu. Sie verfügen über ein ausgeprägtes Sozialverhalten, wobei es jedoch keine Leittiere gibt. Untereinander kommunizieren sie meist mit leisem Quietschen und warnen einander mit lautem Schnattern vor drohender Gefahr.


    Kaireka-Enten gehen lebenslange Partnerschaften ein und pflegen ihre Brut gemeinsam. Dabei brüten sie für gewöhnlich halbjährlich. Ein Gelege besteht für gewöhnlich aus bis zu sieben Eiern, von denen einige hin und wieder Nesträubern zum Opfer fallen. Die Küken sind Nestflüchter und können von Geburt an schwimmen. Sie folgen ihren Müttern in geraden Reihen übers Wasser und folgen mit eifrigem Quietschen ihrem Ruf, sollten sie mal zurückfallen. Die Väter ziehen dabei weite Kreise um ihre Familien und halten wachsam Ausschau nach Gefahren. Das Gefieder der Jungtiere ist in braungrünen Tarnfarben gehalten und ihre Schnäbel schwarz. Erst kurz vor der Geschlechtsreife bildet sich die typische Färbung der erwachsenen Tiere aus.


    Besonders im jungen Alter drohen den Kaireka-Enten allerlei Gefahren, insbesondere durch Ikaroa, die die Jungtiere von unterhalb der Wasseroberfläche in die Tiefe ziehen. Erwachsene Tiere werden von Ane-Ane und anderen Raubvögeln gejagt. Auch Capayrn können hin und wieder dabei beobachtet werden, wie sie nistende Tiere greifen oder deren Gelege plündern.



    Nutzung:


    • Das Fleisch der Kaireka-Ente gilt bei Einheimischen als besonders schmackhaft, weshalb ihr Name aus dem Dau'leh-Wort für Delikatesse entlehnt ist.
    • Die Federn sind als schmückende Elemente für Kleidung und Waffen oder für Schmuckgegenstände beliebt.
    • Als zahlenstarkes Beutetier sind sie eine wichtige Nahrungsquelle für viele der Raubtiere des Planeten.
  • Arterienwürmer

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    1. Aussehen
    2. Lebensraum, Lebensweise, Fressfeinde, Ernährung
    3. Arten
    4. Fortpflanzung
    5. Haltung


    1. Aussehen


    Die Arterienwürmer sind kleine, weiße und recht unscheinbare Würmer. (Siehe Abbildung) Sie lassen sich von der Form leicht mit Regenwürmern vergleichen, sind aber deutlich kleiner und schmaler. Unter dem Mikroskop fallen die kleinen, mit Reißzähnen ausgestatteten Mäuler auf. Die meisten Exemplare erreichen eine Länge von 1-3 Zentimetern, einige wenige erreichen sogar eine Länge von bis zu 10 Zentimetern, auch wenn diese Exemplare die Ausnahme bilden. Die Breite beläuft sich dabei auf wenige Millimeter, wodurch das Tier keine Probleme hat, sich in den Adern seines Wirts zu bewegen.


    2. Lebensraum, Lebensweise, Fressfeinde, Ernährung


    Der parasitäre Wurm kommt überall dort vor, wo es Lebewesen gibt. Sie verstecken sich in Früchten, Aas, in Flüssen, Seen oder auch unter Pflanzen und Blättern. Überall dort, wo sie von ihren Opfern über Nahrung aufgenommen werden. Auch wenn es nicht alle Würmer über diesen Weg in den nächsten Wirt schaffen, ist die Chance recht groß, sich zu infizieren. Extreme Kälte oder Hitze setzt den Würmern zu und erhöht ihren Nahrungsbedarf. Dennoch sind sie anpassungsfähig, gedeihen aber bei feucht-warmen Temperaturen am besten.


    Die Würmer leben in größeren Kolonien. Die Größe hängt hierbei vom Wirt ab. Von 20 Tieren, kann es auch zu Kolonien von über 100 Tieren kommen. Jeder Wirt dient so lange als Zuhause, wie es Nahrung gibt. Der Wurm neigt dazu, sich die Beute einzuteilen, und auch nach dem Aufbrauchen, kann das Tier bis zu zwei Wochen ohne Nahrung auskommen. Anschließend fällt es in einen Ruhezustand, in dem es bis zu 6 Monate aushalten kann. Dafür rollt sich der Wurm zu einer kleinen Kugel zusammen und aktiviert sein System erst wieder, wenn er Nahrung in unmittelbarer Nähe spürt.


    Als Fressfeinde zählen alle größeren und kleineren Tiere, die sich auf das Jagen solcher Tiere spezialisiert haben. Vermehrt sind es Vögel, aber auch kleinere Tiere fressen die Würmer. Der Wurm besitzt keinen Verteidigungsmechanismus und ist den Jägern ausgeliefert. Besteht stets eine seltene Chance, dass Würmer, die gefressen werden, überleben und in die Blutbahn des Jägers kommen.


    Die Tiere ernähren sich ausschließlich von Blut. Sobald sie sich in dem Kreislauf eines Wirts befinden, fressen sie sich zu den Adern des Opfers vor. Dort greift der Wurm die Arterienwände an und sorgt schließlich für den Zusammenbruch des Nervensystems und den Tod des Wirts. Normale Personen haben hier einen Zeitraum von 24 Stunden, bis der Schaden den Tod herbeiführt. Machtanwender widerstehen dem länger. Der Wurm ist kaum nachzuweisen und die Symptome spät zu erkennen.


    3. Arten


    Der Arterienwurm wurde von.. anderen nach Anantapar gebracht und von mir, Sith Seri'da, angesiedelt. Die Haltung ist kontrolliert und es gab noch keine Ausbrüche. Es gibt Aufzeichnungen von anderen Planeten, auf denen dieser Wurm vorkommen soll. So ist der Wurm nicht planetenspezifisch. Es gilt zu beobachten, ob die Präsenz des Planeten eine Auswirkung auf den Wurm hat und eine Veränderung herbeiführt.


    4. Fortpflanzung


    Die Fortpflanzung der Tiere findet im Wirt bzw. in der Kolonie statt. Wie andere Tiere ihrer Art, sind auch die Würmer zwittrig und benötigen für die Fortpflanzung schlicht ein weiteres Exemplar. Die Eier werden dabei in den Wirt gelegt, nah an noch intakten Adern. Dort wachsen die Würmer heran und verbringen die ersten Wochen ihres Lebens. Nach einem Monat ist der Wurm ausgewachsen und gilt als adult und Fortpflanzungsreif. Ab diesem Zeitpunkt ist der Wurm jederzeit bereit, neue Würmer abzulegen. Die Gelege bestehen dabei meist aus 5-10 Eiern und brauchen eine Woche zum schlüpfen.


    5. Haltung


    Eine Haltung der Würmer ist möglich. Unter bestimmten Voraussetzungen ist auch eine Vermehrung möglich. Dennoch werden hier keine Details aufgeführt, zum Schutze des Planeten und des Ökosystems. Es ist zu erwähnen, dass der Wurm zu den gefährlichsten Parasiten der Galaxie gehört und es nur ein Heilmittel zu seiner Bekämpfung gibt. Der leichtfertige Umgang mit ihnen, kann schnell den eigenen Tod bedeuten. Bei Fragen an Sith Seri'da wenden.


    1. Abbildung eines adulten Arterienwurms.

  • Zaranakk

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    1. Aussehen
    2. Lebensraum, Lebensweise, Fressfeinde, Ernährung
    3. Arten
    4. Fortpflanzung
    5. Haltung


    1. Aussehen


    Der anantaparische Zarnakk gilt als entfernter Verwandter der Gundarks und gehört zur selben Familie. Wann und wie sich dieser Zweig der Art entwickelte, ist unbekannt. Im Körperbau lassen sich jedoch klare Parallelen erkennen. Die bis zu 2,10 Meter großen Tiere besitzen ein dichtes, schwarzbraunes Fell, zwei mächtige, muskulöse Arme sowie zwei kräftige, aber vergleichsweise kurze Beine. Die Haut unter dem Fell ist lederartig und schützt sie vor vielen Gefahren des Dschungels, sowie kleiner Bissen, stechenden Ästen oder auch Krallen anderer Jäger. Ihre Hände sind zu großen, fünffingrigen Pranken mit opponierbarer Daumen ausgebildet, mit denen sie greifen, klettern und sogar einfache Werkzeuge benutzen können. An jedem Finger sitzt eine lange, scharfe Kralle.


    Der Kopf ähnelt am stärksten dem eines Gundarks. Ein breites Maul mit zwei Reihen spitzer, dolchartiger Zähne. Zwei kurze, spitze Ohren. Eine kleine, flache, aber erstaunlich leistungsfähige Nase, sowie zwei leuchtend gelbe Augen, die ihnen ausgezeichnete Nachtsicht verleihen und gegenüber Tageslicht recht empfindlich sind. Wie bei den Gundarks liegt die Schulterhöhe über dem Kopf, der leicht nach vorne geneigt ist.


    2. Lebensraum, Lebensweise, Fressfeinde, Ernährung


    Der Lebensraum des Zarnakk erstreckt sich über die gesamten Dschungelgebiete Anantapars. Auch wenn sie nur selten zu Gesicht bekommen werden, hallt ihr tiefes, grollendes Brüllen oft durch die Nacht und warnt unvorsichtige Besucher vor ihrer Nähe. Zarnakks sind äußerst territorial und verteidigen ihr Revier mit bemerkenswerter Hartnäckigkeit. Innerhalb ihres Territoriums liegt meist eine Höhle oder eine geschützte Kuhle zwischen mächtigen Baumwurzeln, in der das Tier sein Nest anlegt. In den meisten beobachteten Fällen polstern Zarnakks ihren Schlafplatz mit Blättern und anderem weichen Material aus und richten daneben einen Platz ein, an dem sie erbeutete Nahrung lagern.


    Zarnakks sind überwiegend dämmerungs- und nachtaktiv. Sie verlassen ihr Nest vorwiegend in den frühen Abendstunden, um auf Nahrungssuche zu gehen, und kehren erst kurz vor Sonnenaufgang zurück. Dabei durchstreifen sie große Teile ihres Territoriums, das sie mit Brüllen, Duftmarken und Kratzspuren an Bäumen deutlich abgrenzen. Eindringlinge, gleich ob Artgenosse oder fremde Kreatur, werden aggressiv vertrieben. Dabei wurden die Zaranakks beobachtet, wie sie nicht nur mit roher Gewalt vorgehen, sondern auch Äste oder Knochen als primitive Waffen nutzen. Sobald die Nase einmal Witterung aufgenommen hat, ist es für einen Eindringling kaum machbar, zu entkommen. Die größte Chance besteht darin, den Zaranakk in einen anderen Kampf zu verwickeln und diesen als Fluchtchance zu nutzen. Die hohe Intelligenz des Tieres zeigte jedoch, dass es in der Lage ist, die Bedrohungen einzuschätzen und stets auf den für es gefährlicheren Gegner zu gehen. Ab der Morgendämmerung, zieht sich das Tier in seinen Bau zurück und begibt sich zur Ruhe, welche meist bis zur Abenddämmerung anhält. Jedoch besitzt das Tier einen seichten Schlaf und erweist sich auch am Tage als höchst aggressiv, wenn auch nicht als so unnachgiebig, wie in der Nacht.


    Viele Fressfeinde besitzt der Zaranakk nicht, dennoch wurden ein paar Kadaver gefunden, die deutliche Spuren auf den Jäger geben. So kann man mit recht viel Bestimmtheit sagen, dass sich die Vatypus, die Maalras und die Epiriana zu seinen Feinden oder auch Jägern zählen.


    Der Zaranakk selbst ist ein absoluter Pflanzenfresser. Dabei bevorzugt er die Vielzahl von Früchten auf dem Planeten, frisst aber auch Blätter oder Kräuter. Am liebsten frisst der Zaranakk die Frucht des Pirsalnussbaums, gehört es zu den wenigen Tieren, die überhaupt in der Lage sind, die Frucht des Baums zu fressen. Durch die große Masse des Tieres, ist es die halbe Nacht damit beschäftigt, den Nahrungsbedarf für den Tag zu decken. Dafür sammelt das Tier auch stets einen Vorrat an, sofern es die Möglichkeit dazu hat.


    3. Arten


    Da der Zaranakk selbst ein entfernter Artenvertreter des Gundarks ist, liegt es nahe, dass in anderen Teilen der Galaxie sich ähnliche Zweige entwickelt haben. Jedoch liegen bisher keine Informationen zu weiteren Arten dieser Familie vor.


    4. Fortpflanzung


    Einzig und allein zur Paarungszeit, sucht das Zaranakk-Männchen ein Weibchen auf, um die Art zu erhalten. Dabei haben die größten und brutalsten Männchen stets einen Vorteil. Bei den Balzkämpfen unter den Männchen, geht es hart her und so kann ein Kontrahent sogar zu Tode kommen. Die Schwangerschaft zieht sich über 180-200 Tage. Die Paarungszeit findet zu jedem Jahreswechsel statt, wobei der Grund hierfür unbekannt ist. Ein Zaranakk-Weibchen zieht das Jungtier schließlich zwei Jahre auf. Mit dem Erreichen des zweiten Lebensjahres, gilt das Tier als jugendlich und wird von der Mutter verstoßen, um sich ein eigenes Revier zu nutzen. Erst ab dem fünften Lebensjahr, gilt das Tier als adult und paarungsbereit. Die Schätzungen des maximalen Alters belaufen sich zurzeit auf 50-60 Standardjahre, auch wenn es dazu noch keine fundierten Beweise gibt.


    5. Haltung


    Von einer Haltung ist für jeden, der der Bestienkontrolle nicht mächtig ist, abzuraten. Die Aggressivität und das territoriale Verhalten machen es schier unmöglich, das Tier normal zu halten, und ich würde von jedem Versuch abraten, dank der hohen Gefahr und der Letalität, die sie mit sich bringen.


    1. Abbildung eines adulten, männlichen Zaranakk

  • Hopili-Garnele.jpgName: Hopili-Garnele


    Art: Krebstier


    Vorkommen: Korallenriffe


    Erscheinungsbild:

    Schalenlose Garnelen, die sich mit Anemonen schmücken





    Überblick:


    • Vorkommen in weitläufigen Korallenriffen
    • Allesfresser (Saprobiont)
    • Symbiose mit giftigen Anemonen


    Lebensart:


    Hopili-Garnele mögen auf den ersten Blick zu den Weichtieren gehören, sind aber eigentlich Krebstiere, die im Laufe ihrer Evolution ihren Panzer abgelegt und durch ein flexibles, aber belastbares Exoskelett getauscht haben. Diese Anpassung ermöglicht es ihnen, auch in feinste Ritzen und kleinste Spalten zu gelangen, um dort nach Nahrung und Schutz vor Fressfeinden zu suchen.


    Ihr auffälligstes Merkmal sind die Anemonen, die sie auf ihren Rücken kultivieren. Sie fressen die Larven der Anemonen, die vom Körper der Hopili-Garnelen nicht verdaut, sondern über spezialisierte Organe an die äußere Schicht ihrer flexiblen Außenhaut transportiert werden. Diese bietet den Anemonen einen idealen Untergrund, an dem sie wachsen und gedeihen können. Dabei gehen sie eine lebenslange Symbiose mit den Hopili-Garnelen ein, bei der die Anemonen durch die Wanderungen der Garnelen an immer neue Futterquellen getragen werden, während sie diese durch ihre Nesseln vor Fressfeinden schützen und ihnen in den Korallenriffen der anantaparschen Ozeane nahezu perfekte Tarnung bieten.


    Die Hopili-Garnelen sind Einzelgänger, finden sich aber regelmäßig in großen Gruppen zusammen, wenn sie von einer größeren Nahrungsquelle angezogen werden. Sie ernähren sich von abgestorbenem organischem Material und fallen dabei in Scharen über die Kadaver größerer Lebewesen her, die auf den Grund gesunken sind. Daher rührt auch die Theorie, dass sie durch die Verbreitung von Anemonen und das aktive Aufsuchen großer Kadaver dafür sorgen, dass sich an deren Skeletten neue, riffähnliche Lebensräume bilden. Dies ist bisher jedoch nur reine Vermutung und muss weiter erforscht werden.


    Nutzung:


    • Als Saprobionten sind sie ein wichtiger Bestandteil ihres Ökosystems. Große Mengen von Hopili-Garnelen zeugen stets von einer besonders guten Wasserqualität.
    • Aufgrund ihres Aussehens und der Lebensweise als "Bodenputzer" sind sie beliebte Bewohner in Salzwasser-Aquarien.

  • Name: Zekkati-Spinne
    Art: Spinne

    Vorkommen: (Weiträumige) Höhlen- und Tunnelsysteme von Anantapar
    Erscheinungsbild: Massive Spinnenart mit mehrstufigen Zahnreihen und scharfen Kieferklauen

    Überblick:

    • Gewicht von mindestens 40 kg
    • Körperlänge von 3-4.5 Metern
    • Körpergröße von 120-170 cm
    • Fallensteller
    • Intensives betäubendes Gift


    Lebensart:

    Zekkati-Spinnen sind vereinzelt und durchaus selten in den tiefen Höhlensystemen heimisch und bilden den wachsamen Beschützer eines Zekkati-Clusters. Die schwarzen Gliederfüßler charakterisieren sich maßgeblich durch ihre acht pelzigen Beine und einem Maul, dass mit zwei Reihen an scharfen Giftzähnen bestückt ist. Aus ihrer Visage ragen dabei zwei dunkelgrüne Augen, die sie für die Jagd in vollkommener Dunkelheit und die eventuelle Konservierung ihrer Beute einsetzen. Mit ihren acht Beinen bewegt sich die Zekkati-Spinne mit hoher Agilität über die Netze, welche sie an der Decke ihrer Höhle spinnt, und greift bevorzugt aus einer erhöhten Position mit einem Ausstoß ihres potenten Giftes an.

    Die Zekkati-Spinne geht bei ihrer Jagd besonders systematisch vor und genießt den Ruf als eine durchtriebene und besonders intelligente Fallenstellerin:

    • In einem ersten Schritt konserviert die Zekkati eine vergangene Jagdbeute und stellt sie im Eingangsbereich für spezialisierte Nasen wahrnehmbar aus. Sie begibt sich sodann in das von ihr an der Decke gesponnene Netz und verbindet sich mit ihrem Köder. Dafür verwendet sie beinahe unsichtbare Netzfäden, die sie an den Gliedmaßen befestigt, um ihren Köder wie eine Marionette in das Innere ihres Nests zu führen und dort ihre Beute zu überraschen.
    • In einem zweiten Schritt lässt sich die Jägerin auf ihr Opfer hinabfallen, um es unter dem Druck ihrer eigenen Masse zu zerquetschen. Sollte die Ausbeute körperlich überlegen oder auf die Falle aufmerksam geworden sein, nutzt sie stattdessen ihr Netz, um von erhöhten Positionen ihr Gift abzusondern.

    In den Situationen, in denen die Überraschungsangriffe keine tödliche Wirkung entfalten, verteidigt die Zekkati-Spinne mit der Hilfe von Jungtieren ihr Revier. Solche finden sich mit einem Ruf des ausgewachsenen Exemplars in Gruppen zusammen, um die Beute mit ihrer schieren Masse zu überwältigen.

    Die Jungtiere erwachsen ebenfalls aus Eiablagen, die sich verteilt in den weiträumigen Nestern wiederfinden lassen. Die bereits geschlüpften Spinnen verstecken sich sodann in der Decke, im Boden oder in den Gesteinswänden.


    Gift:
    Anders als bei anderen Spinnenarten ist das pechschwarze Gift der Zekkati-Spinne nicht für Humanoide oder andere größere Organismen tödlich. Es bedarf allerdings keiner unmittelbaren Injektion, um seine umfassende Wirkung zu entfachen. Bereits sporadischer Hautkontakt reicht im Rahmen einer geringen Dosis aus, um die ersten Anzeichen von hypnagogen Halluzinationen und einer gesamtkörperlichen Lähmung hervorzurufen.

    Betroffene schildern einen rauschähnlichen Zustand, der sich nicht durch eine schleichende Wirkung, sondern vielmehr wie ein rascher Stich über den eigenen Körper und Geist ausbreitet. Der Körper der konsumierenden Person wird zuerst schwer – ihre Muskeln verlieren anschließend immer mehr ihre gewohnte Spannung, bis ihnen die Kontrolle über sämtliche Bewegungen entgleitet. Mit der körperlichen Veränderung kippt in einer nachfolgende Phase ebenfalls die Wahrnehmung des Patienten. Er klagt über einen Wegfall des zuletzt wahrnehmbaren Umfelds und verliert ein temporäres Bewusstsein für seine eigene Identität, allgemeine Daten und Historie. Manche berichten infolgedessen über ihre Begegnungen mit höheren Entitäten, andere von einer Verzerrung von Raum und Zeit, sowie einer unheimlichen Leere, gefolgt von Angstzuständen.


    Hinweis:

    • Es wird auf der Basis von Befunden vermutet, dass die Zekkati-Spinne ihr herausstechendes Gift aus den Vaya-Pilzen gewinnt und dessen starke Auswirkungen durch die eigene Verarbeitung zu ihrem pechschwarzem Gift weiterentwickelt.
    • Für das Gift der Zekkati-Spinne existiert aufgrund der kürzlichen Entdeckung bislang kein effektives Gegengift. Nach bisherigen Berichten endet der Rauschzustand dennoch bereits nach ungefähr einer halben Stunde, die im Beisein von medizinischen Fachkräften überwacht werden sollte.
  • Nebelauge.jpg


    Name: Nebelauge

    Art: Warmblütige Reptilien


    Erscheinungsbild

    Das Nebelauge ist ein großgewachsenes, räuberisches Lebewesen mit kräftigem, muskulösem Körperbau. Die Haut ist dunkel, rau und erinnert in ihrer Struktur an versteinertes Leder, was eine effektive Tarnung in felsigem Gelände ermöglicht. Entlang der Wirbelsäule befinden sich lange, knöcherne Stacheln, die der Verteidigung und Abschreckung dienen.


    Der Kopf ist schmal und reptilienartig geformt. Mehrere leuchtende Augenöffnungen sind vorhanden, stellen jedoch keine funktionalen Sehorgane dar. Das Maul ist weit dehnbar und mit zahlreichen spitzen Zähnen ausgestattet. Die Extremitäten enden in langen, sichelförmigen Krallen, die sowohl der Fortbewegung im Fels als auch dem Festhalten von Beute dienen.


    Lebensraum:

    Hochgelegene Gebirgsregionen, tiefe Schluchten sowie dauerhaft nebelverhangene Hochplateaus.


    Lebensweise:

    Der Nebelauge lebt in stabilen Rudeln von etwa drei bis acht Individuen. Die Art ist stark territorial und verteidigt ihr Revier aggressiv gegen Eindringlinge. Nebel, Schneefall und Stürme werden gezielt zur Tarnung genutzt; innerhalb dieser Bedingungen bewegen sich die Tiere nahezu geräuschlos.


    Fressfeinde:

    Natürliche Fressfeinde sind nicht bekannt. Die Stacheln lassen jedoch vermuten, dass Nebelaugen zumindest als Jungtiere von anderen Tieren gejagt werden. Kannibalismus findet nur selten statt, kommt in Hungerperioden und nach der Übernahme eines Rudels durch neue Anführer jedoch häufiger vor.


    Ernährung:

    Die Art ist strikt carnivor. Gejagt werden Gebirgstiere, größere Raubtiere sowie gelegentlich humanoide Wesen, die in das Revier eindringen. Die Jagd erfolgt koordiniert im Rudel, häufig durch das Einkreisen der Beute aus dem Nebel heraus.


    Biologische Besonderheiten:

    Der Nebelauge ist vollständig blind.

    Die als „Augen“ bezeichneten Strukturen dienen stattdessen als Organe eines biologischen Echolotsystems. Diese senden kontinuierlich hochfrequente Schallimpulse aus, die für wenige andere Lebewesen als schrilles, pulsierendes Kreischen wahrnehmbar sind. Für die meisten Humanoiden sind diese nicht wahrnehmbar. Aus den reflektierten Echos erzeugt das Tier ein präzises räumliches Abbild seiner Umgebung, wodurch selbst kleinste Bewegungen erfasst werden können.


    Das System funktioniert unabhängig von Lichtverhältnissen und bleibt auch bei dichter Bewölkung, Nebel oder Schneestürmen zuverlässig. Bei Erregung oder während der Jagd nehmen Frequenz und Lautstärke der ausgesendeten Laute deutlich zu, was zugleich als internes Warn- und Koordinationssignal für das Rudel dient.


    Fortpflanzung:

    Die Fortpflanzungsrate des Nebelauges ist gering. Innerhalb eines Rudels pflanzt sich in der Regel nur ein dominantes Paar fort. Die Geburt erfolgt in abgeschiedenen Felshöhlen nach einer langen Tragzeit. Pro Wurf werden ein bis zwei Jungtiere geboren.


    Der Nachwuchs ist bei der Geburt hilflos und orientiert sich ausschließlich an den Lautäußerungen der Mutter. Das Echolotsystem entwickelt sich erst im Verlauf mehrerer Wochen vollständig. Der Schutz der Jungtiere besitzt innerhalb des Rudels höchste Priorität.


    Haltung:

    Eine Haltung des Nebelauges gilt als extrem gefährlich und praktisch nicht durchführbar. Die Art ist ein hochaggressiver Spitzenprädator mit stark ausgeprägtem Rudelverhalten. Einzelhaltung führt rasch zu massivem Stress und unkontrollierbarer Aggression.


    Fazit:

    Nicht haltbar, nicht domestizierbar; allenfalls kurzfristig unter hohem Risiko kontrollierbar.


    Credit geht an Mokira

  • Hangu.jpgName: Hangu


    Art: Eulenvogel

    Vorkommen: Hohe Berglagen, Nadelwälder


    Erscheinungsbild:

    Große, weiße Eulen mit blutroten Augen und langem Schweif








    Lebensart:


    Hangu sind große Eulenvögel, die die dichten Nadelwälder der hochgelegenen Bergregionen Anantapars bewohnen. Sie erreichen eine Flügelspannweite von bis zu etwa 170 cm und besitzen einen auffallend langen Federschweif. Die Augen weisen eine blutrote Färbung auf und ermöglichen auch bei sehr geringen Lichtverhältnissen eine außergewöhnlich scharfe Sicht.


    Durch die spezielle Struktur ihres Gefieders bewegen sich Hangu nahezu lautlos durch den Wald. Sie jagen vor allem kleine Säugetiere, auf die sie sich aus der Luft stürzen. Die Beute wird dabei häufig bereits durch die Wucht des Aufpralls in Verbindung mit den scharfen Klauen getötet. Die Ohren sind asymmetrisch am Kopf angeordnet, der eine Drehung von nahezu 360° erlaubt. Diese Anatomie ermöglicht eine präzise Ortung von Beutetieren, selbst unter Schnee.


    Hangu leben überwiegend einzelgängerisch und besetzen mehrere Hektar große Reviere, die sie aggressiv gegen Artgenossen verteidigen. Nur während der etwa alle zwei Jahre stattfindenden Paarungszeit schließen sich jeweils zwei Tiere zu einem Paar zusammen, um gemeinsam ein Gelege von zwei bis drei Jungtieren aufzuziehen. In der Regel überlebt lediglich das kräftigste Jungtier, während schwächere Geschwister aus dem Nest verdrängt werden und bodenbewohnenden Räubern zum Opfer fallen.


    Nach etwa sieben Monaten sind die Jungtiere flugfähig und verlassen das Nest, um eigene Reviere zu etablieren oder bestehende Reviere älterer Tiere zu übernehmen. Nach Abschluss der Aufzucht trennen sich die Elterntiere und wählen zur nächsten Paarungszeit neue Partner.


    Der Ruf der Hangu ist ein tiefes, durchdringendes „Bu-Bu-Huuh“, das vor allem während der Dämmerung und in der Nacht in den Wäldern zu hören ist. Aufgrund der geringen Reproduktionsrate und der großen Revieransprüche sind Hangu insgesamt selten und sollten nicht bejagt werden, um die Bestände zu erhalten.


    Nutzung:


    Aufgrund ihrer Seltenheit gelten Hangu-Federn als begehrte Trophäen bei Jägern und Wilderern, da das Aufspüren dieser Tiere in den unwirtlichen Bergregionen als besonders anspruchsvoll gilt. Die Klauen werden zur Herstellung von Schmuck verwendet, während die Schädel für rituelle Werkzeuge genutzt werden.


    Als Prädatoren kleinerer Tierarten tragen Hangu zur Regulierung deren Populationen bei.



    Legende:


    In den Legenden der Dau'leh gelten Hangu als Wächter der winterlichen Kälte. Ihnen wird zugeschrieben, das kalte Klima auf die Bergregionen zu begrenzen und ein Übergreifen auf wärmere Gebiete zu verhindern. Das Töten eines Hangu gilt als schweres Vergehen, das den Täter und dessen Familie mit Krankheit und Unfruchtbarkeit belegen soll.

  • Mugliwutt.jpgName: Mugliwutt


    Art: Marder

    Vorkommen: Hohe Berglagen, Nadelwälder


    Erscheinungsbild:

    Kleine, weiße Marder mit schaufelartigen Vorderpfoten








    Lebensart:


    Mugliwutts sind wendige, bodenbewohnende Säugetiere, die die Nadelwälder der Bergregionen Anantapars besiedeln. Sie legen ausgedehnte unterirdische Höhlensysteme an, die sowohl als Rückzugsorte als auch als Brutstätten dienen. Mithilfe ihrer schaufelartigen Vorderpfoten können sie selbst gefrorene Böden durchdringen und sich sehr schnell durch geschlossene Schneedecken bewegen.


    Die Art ist omnivor und nutzt ein breites Nahrungsspektrum. Die Nahrungssuche erfolgt primär über den Geruchssinn, der im Gegensatz zum eher schwach ausgeprägten Sehvermögen sehr leistungsfähig ist und das Aufspüren von Futterquellen über größere Distanzen erlaubt.

    Mugliwutts leben in kleinen Familienverbänden in gemeinschaftlich genutzten Bauten, in denen bis zu etwa zwölf Individuen zusammenleben können. Die Baue werden mit trockenem Moos und Fell ausgepolstert, wodurch auch bei anhaltenden Minusgraden eine konstante Körpertemperatur aufrechterhalten wird.


    Ein Weibchen bringt bis zu sieben Jungtiere zur Welt. Diese sind bei der Geburt nackt und vollständig auf die Fürsorge der Mutter angewiesen. Nach etwa acht Wochen erreichen die Jungtiere die Geschlechtsreife und verlassen den Bau, um sich anderen Familiengruppen anzuschließen oder eigene Verbände zu gründen.


    Die Tiere sind tagaktiv, grundsätzlich scheu, zeigen jedoch ein ausgeprägtes neugieriges Verhalten. Unbekannte, als ungefährlich eingestufte Objekte oder Lebewesen werden intensiv untersucht, wobei ein deutlich spielerisches Verhalten beobachtbar ist. Gefährliche Erfahrungen werden dauerhaft gespeichert und innerhalb der Gruppe kommuniziert, was dazu führt, dass bei der Bejagung der Art regelmäßig neue Fangmethoden erforderlich sind.


    Der wichtigste natürliche Fressfeind des Mugliwutts ist der Hangu, der eine regulierende Wirkung auf die aufgrund der hohen Fortpflanzungsrate schnell wachsenden Populationen ausübt.


    Nutzung:


    Das Fell der Mugliwutts ist sehr weich und besitzt eine hohe Wärmeisolationsfähigkeit, wodurch es sich gut zur Herstellung von Kleidung und Mänteln eignet. Das Fleisch ist grundsätzlich genießbar, weist jedoch ein unangenehm ranziges Aroma auf.


    Als Haustiere sind Mugliwutts nur bedingt geeignet. Eine Haltung ist ausschließlich in Gruppen von mindestens fünf Individuen möglich. Dabei wird davon abgeraten, männliche Tiere zu halten, da es andernfalls zu einer raschen Populationszunahme kommen kann. Dieser Umstand wird jedoch gezielt für die Zucht zur Fellgewinnung genutzt.


    Aufgrund des stark riechenden Urins sowie der intensiven, übelriechenden Sekrete, die der Kommunikation dienen, werden Mugliwutts nur selten in privaten Haushalten gehalten.

  • Fructyra.jpg


    Name: Fructyra

    Art: Insekt (omnivor)


    Erscheinungsbild


    Fructyra sind tagaktive, räuberisch lebende Insekten mit einer Körperlänge von etwa 20 cm und einer Flügelspannweite von bis zu 50 cm. Charakteristisch ist die grün gefärbte Rückenplatte, die mit stacheligen Auswüchsen versehen ist. Diese Struktur dient sowohl der Tarnung im Blattwerk als auch dem Schutz vor Fressfeinden. Die Bauchplatte sowie die Unterseiten der Flügel weisen eine schimmernd blaue Färbung auf.


    Am Kopf befinden sich stark reduzierte, kaum wahrnehmbare Antennen. Die Mundwerkzeuge sind zu kräftigen, spitzen Hauern umgebildet, die ein Festbeißen und Zerreißen der Beute ermöglichen. Diese Anpassung gilt als Ergebnis der evolutionären Spezialisierung auf die Lebensbedingungen Anantapars.



    Lebensweise


    Fructyra kommen in den dichten Waldgebieten Anantapars in Gruppen von etwa zehn bis zwanzig Individuen vor. Während der Tagesstunden verharren sie regungslos, indem sie sich mit ihren Hauern an Baumstämmen oder Ästen festbeißen und den Körper einrollen. In dieser Haltung ähneln sie stacheligen Früchten, die scheinbar am Baum hängen.


    Während dieser Ruhephase sondern sie ein süßlich riechendes Sekret ab, das kleine Säugetiere sowie andere Insekten anlockt. Nähert sich potenzielle Beute, lösen sich die Fructyra gezielt vom Untergrund, entfalten ihre Flügel und stürzen im Steilflug auf das Opfer zu, an dem sie sich mit ihren Hauern festbeißen.


    Gegen größere, potenziell gefährliche Tiere setzen Fructyra bevorzugt ihre stachelige Rückenplatte ein. Einzelne Individuen heften sich mit der Rückenseite an den Gegner, um diesen zu irritieren oder abzulenken, während der restliche Schwarm weitere Angriffe ausführt. Diese Strategie wird zugleich genutzt, um sich passiv von größeren Tieren transportieren zu lassen, bis sie abgestreift werden oder sich selbst lösen.


    Die innerartliche Kommunikation erfolgt über die schimmernde Unterseite des Körpers. Durch gezieltes, kontrolliertes Durchpumpen von zusätzlichem Blut entstehen dunklere Muster, die von Artgenossen mit ihren komplexen Augen wahrgenommen werden können.


    Während der Nacht heften sich Fructyra bevorzugt mit ihren Stacheln an Bäume. Aufgrund der weiterhin sichtbar schimmernden blauen Unterseite sind sie in dieser Phase jedoch weniger gut getarnt und gegenüber Fressfeinden weitgehend ungeschützt.


    Credit geht an Owken