• Die Pflanzenwelt von Anantapar


    Hier finden sich Einträge zu den Pflanzen und Pilzen des Planeten, die nach und nach erweitert werden.


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    Sollte bei den von uns ausgearbeiteten Flora nichts Passendes für euch dabei sein, seid ihr herzlich eingeladen, eigene Pflanzen und Pilze zu entwerfen. Dabei ist uns wichtig, dass diese in sich stimmig bleiben, sich sinnvoll in das Ökosystem von Anantapar einfügen und nachvollziehbare Fähigkeiten besitzen.


    Nicht jedes neue Wesen muss dabei eine extreme oder tödliche Herausforderung darstellen, Superkräfte haben oder tödlich giftig sein – im Gegenteil: Vielfalt und Abwechslung sorgen oft für das spannendere RP. Flora mit unterschiedlichen Rollen, Wirkungsweisen und Schwierigkeitsgraden trägt dazu bei, die Welt lebendig und glaubwürdig wirken zu lassen. Entscheidend ist, dass sie eine erkennbare ökologische Nische erfüllen und sich logisch aus ihrer Umgebung heraus erklären lassen.



    Ich bedanke mich bei allen, die dabei helfen, den Fluff und das Worldbuilding unserer RP-Welt voranzutreiben.

    Bei Rückfragen, Wünschen oder Feedback bin ich jederzeit erreichbar.


    Originalbeitrag im Archiv

  • Yihlibhem.jpg

    Name: Yihlibhem


    Art: Gift- und Heilpflanze


    Vorkommen: Feuchte Wiesen und lichte Wälder


    Erscheinungsbild:

    Krautige, ausdauernde Pflanze, die Wuchshöhen von bis zu 90 cm erreicht.

    Auffällige Blütenform, die an satt rosafarbene Herzen erinnert und einen weißen Zipfel aufweist.


    Überblick:


    • Vorkommen auf feuchten Wiesen und in lichten Wäldern, gedeiht auch noch in höheren Höhenlagen.
    • Buschiger, flächendeckender Strauch
    • Bevorzugt Feuchtigkeit und ausgeglichene Lichtverhältnisse
    • Auffälliges Aussehen macht sie leicht erkennbar
    • Aufgrund der Optik auch als Zierpflanze geeignet



    Lebensart:


    Yihlibhem gedeiht überall dort, wo sie feuchte Böden und Teilschatten vorfindet.

    Die Pflanze treibt zu Beginn ihrer Wachstumsphase zuerst die dünnen, stabilen Stängel aus, ehe sich die breit fächernden Blätter bilden.

    Erst nach vollendetem Wachstum der Pflanze bilden sich die charakteristischen Blüten heraus.



    Giftigkeit:


    Alle Teile von Yihlibhem sind giftig, insbesondere die Wurzeln und Blüten.

    Der Kontakt mit der Pflanze kann zu Hautreizungen führen, während der Verzehr der Blätter zu neurologischen Symptomen wie Verwirrtheit und Reizbarkeit führen kann.



    Nutzung als Heilpflanze:


    Die Wurzel wird zur Entgiftung, zur Verbesserung der Durchblutung und als Schmerzmittel eingesetzt.

    Die orale Verabreichung wird zur Behandlung von Wunden und Bauchschmerzen eingesetzt, während die äußerliche Anwendung zur Behandlung von Blutergüssen und Schwellungen dient.


    Bei einer Überdosierung ist jedoch Vorsicht geboten:

    Der Saft der Pflanze kann bei Kontakt mit exponierter Haut kribbelnde Empfindungsstörungen hervorrufen, bei der es zu einer Reizumkehr kommt und Hitze und Kälte vertauscht wahrgenommen werden.
    Eine orale Überdosierung kann zu Erbrechen, Durchfall und in schweren Vergiftungsfällen sogar zu Atemstillstand und Herzlähmung führen.


    In richtiger Dosis kann ein Tee aus den Blättern dafür sorgen, dass Meditationen vertieft werden und kurzfristig ein intensiveres Gefühl für die eigene Umgebung aufgebaut wird.
    Bei einer Überdosierung führt dieser Tee jedoch zu einer Vermischung der Wahrnehmungen, sodass negative Synästhesien auftreten, die in besonders schweren Fällen tagelang anhalten können.



    Nutzung als Giftpflanze:


    Aus den Blüten von Yihlibhem kann ein Sud zubereitet werden, der zu starken Halluzinationen bis hin zu Wahnsinn führen kann.

    Bei einer starken Überdosierung können o.g. Todesursachen eintreten, jedoch ist eine Nutzung als Tötungsmittel nicht effektiv, da das Gift mit herkömmlichen Gegenmitteln leicht zu behandeln ist.



    Nutzen:

    • Gift- und Heilpflanze
    • Halluzinogene Droge
    • Zierpflanze
  • 4.jpgName: Trauerhut


    Art: Giftpilz (Psychoaktiv)


    Vorkommen: Dichte Wälder, dunkle Höhlen


    Erscheinungsbild:

    Kleine, blau lumineszierende Pilze mit zartem Stamm und fragilen Schirmen.





    Überblick:


    • Vorkommen in dichten, dunklen Wäldern und Höhlen
    • Wachstum meist kreisförmig, selten einzeln anzutreffen
    • Wächst auf Kadavern und an Stellen, in denen Blut den Boden getränkt hat
    • Biolumineszenz lässt sie im dunklen leicht bläulich schimmern
    • Machtsensitive, die sich darauf konzentrieren, können die Präsenz der Pilze als leises Klagelied wahrnehmen



    Lebensart:


    Trauerhüte wachsen überall dort, wo Blut vergossen wurde und bevorzugen die Kadaver toter Tiere als Nährboden. Die Sporen befallen frisches, totes Gewebe und zehren davon, ehe nach wenigen Tagen die charakteristischen Fruchtkörper erkennbar werden.
    Da sie meist in Gruppen auftauchen und leicht bläulich leuchten, sind sie leicht zu erkennen.

    Das Leuchten der Pilze erlischt bei der Ernte.



    Giftigkeit:


    Trauerhüte sind nicht zum Verzehr durch Humanoide geeignet, wenngleich einige Tiere Anantapars sie gelegentlich verzehren.
    Beim Verzehr von Trauerhüten stellt sich zunächst ein allgemeines Unwohlsein ein, gepaart mit Abgeschlagenheit und Kreislaufschwäche.
    Beim Verzehr größerer Mengen kommt es etwa einer Viertelstunde kommt es zu depressiven Zuständen und einem beobachtbaren Verlust des Lebenswillens, bis hin zu suizidalen Gedanken.



    Nutzung:


    Trauerhüte lassen sich nur schlecht verarbeiten und praktisch gar nicht haltbar machen.
    Ein Extrakt aus dem Saft der Fruchtkörper kann einen alchimistischen Mehrwert haben und sich zu einem Gift verarbeiten oder als rituelle Komponente nutzen lassen.

    Da Trauerhüte bevorzugt an Orten des Blutvergießens wachsen, können ausgebrachte Sporen als Indikator für anderweitig schwer oder gar nicht erkennbare Tatorte und dergleichen genutzt werden.



    Nutzen:

    • Gift- und Ritualkomponente
    • Halluzinogene Droge
    • Forensischer Indikator
  • 3.jpgName: Makeole


    Art: Schlingpflanze


    Vorkommen: Dichte Wälder mit hohen Bäumen


    Erscheinungsbild:

    Filigrane Schlingpflanze, die netzförmig an Wirtsbäumen emporwächst.

    Angenehm duftende, strahlend orangefarbene Blüten.




    Überblick:


    • Vorkommen in dichten Wäldern, wo sie hochwachsende Bäume befällt und sie als Wirt nutzt
    • Feine, haarähnliche Saugwurzeln, die in den Wirt getrieben werden
    • Bildet keine Bodenwurzeln aus und ist vollständig auf den Wirt angewiesen
    • Blüten verströmen einen betörenden Duft
    • Trotz Optik und Duft nicht als Zierpflanze geeignet



    Lebensart:


    Makeolen befallen hochwachsende Bäume, durch deren Rinde sie ihre langen, haardünnen Wurzeln treiben und ihre Lebenssäfte anzapfen.

    Als Parasit umschlingt sie dabei nach und nach den kompletten Wirt, was langfristig zu dessen Absterben führt, weshalb sie in größeren Zahlen als Schädling ganze Waldstriche ausrotten könnte, was bisher allerdings noch nicht beobachtet wurde.


    Mit fortschreitendem Wachstum steigt der Nahrungsbedarf der Pflanze, sodass sie leuchtend orangefarbene und ausgesprochen wohlriechende Scheinblüten aus, die jedoch über keinen Fortpflanzungsapparat oder Nektar verfügen und die dazu dienen, kleinere, langsame Tiere zur Pflanze zu locken, um sie mit den feinen Wurzeln zu greifen und auszuzehren.


    Wenn ein Wirt stirbt und die Makeole damit ihrer Lebensgrundlage beraubt, bildet sie weitere Blüten aus, um Insekten und andere kleine Waldbewohner anzulocken, die sie mit ihren Wurzeln befällt, die sie als Setzlinge abstößt und das Tier als Zwischenwirt nutzt, bis dieses einen neuen Wirt aufgesucht hat. Die alte Makeole stirbt, nachdem der Nährstofffluss durch den abgestorbenen Wirt ausbleibt.



    Giftigkeit:


    Makeolen sind ungiftig, eignen sich jedoch nicht zum Verzehr durch Humanoide und können Unwohlsein und Übelkeit, sowie ein extremes Durstgefühl auslösen.



    Nutzung:


    Da Makeolen auf hohe Bäume als Wirte angewiesen sind und nur langsam wachsen, bis sie ihre Blüten ausbilden, eignen sie sich nicht zur landwirtschaftlichen Kultivierung.


    Aus den Blüten lassen sich wohlriechende ätherische Öle extrahieren, die bei der Herstellung von Parfümen und anderen Duftmitteln nutzen lassen.


    Bei der Ernte empfiehlt es sich, feste Handschuhe zu tragen, da die feinen Saugwurzeln der Makeole in der Lage sind, durch die Haut von Händen und Armen zu dringen und dort schmerzhafte Pusteln und Ausschläge auslösen können.

    Humanoide eignen sich aufgrund ihrer Größe nicht als Zwischenwirte der Pflanze und Wurzeln, die in die Haut eingedrungen sind, lassen sich für gewöhnlich ohne größere Anstrengung oder Hilfsmittel entfernen.



    Nutzen:

    • Ritualkomponente
    • Herstellung von Parfümen und Färbemitteln
  • 1.jpgName: Inaina-Baum


    Art: Giftpflanze


    Vorkommen: Dichte, dunkle Wälder


    Erscheinungsbild:

    Hoch wachsender Baum mit glatter Rinde, dickem Stamm und violett schimmernden Blättern.





    Überblick:


    • Ausgewachsene Exemplare können bis zu dreißig Meter Wuchshöhe erreichen
    • Blätter haben eine kurze Lebensdauer und bedecken den Boden um die Bäume
    • Ausschließlich einzeln anzutreffen, bilden keine Gruppen
    • Verletzte Rinde sondert ein zähes, rötliches Harz ab



    Lebensart:


    Inaina-Bäume wachsen zunächst als Gruppen von Setzlingen, ehe sich ein Exemplar gegen die anderen durchsetzt, diese überschattet und dadurch absterben lässt.


    Sie bilden weitreichende, mächtige Wurzeln, die sie tief ins Erdreich treiben und damit anderen Waldbewohnern die Nährstoffe streitig machen, wodurch sie meist alleinstehend auf kleinen Lichtungen anzutreffen sind, die mit den abgefallenen Blättern der Bäume übersät sind.


    Die glatte Rinde ist ledrig und fest, um etwaigen Fressfeinden widerstehen zu können.

    Zur Abwehr sondert der Inaina-Baum aus Öffnungen der verletzten Rinde ein zähes, rötliches Harz ab, das beim Verzehr zu tollwutähnlichem, hyperaggressivem Verhalten führt, wodurch sich Fressfeinde und Schädlinge gegenseitig angreifen und vom Baum ablassen.


    Immer wieder sind tote Kavalkyrrn am Fuße der Bäume zu sehen, die sich an diesen zu schaffen gemacht und anschließend gegenseitig angegriffen haben.



    Giftigkeit:


    Das Harz der Inaina-Bäume ist hochgradig psychoaktiv und löst bereits in geringen Mengen hyperaggressives Verhalten bei vollständigem Verlust der Beherrschung und des rationalen Denkens aus. Je nach aufgenommener Harzmenge variiert die Dauer dieses Zustands, wobei die Wirkung jedoch stets in vollem Umfang auftritt.


    Humanoide, die das Harz zu sich genommen haben, verlieren jegliches Gefühl für Freund und Feind und greifen wahllos alles und jeden an, die sich in ihrer Nähe befinden.

    Die ausgelöste, blinde Wut ist dabei so stark, dass sie auch über den Selbsterhaltungstrieb hinaus wirkt, sodass Gefahren nicht mehr richtig eingeschätzt werden und auch deutlich gefährlichere Individuen oder Tiere attackiert werden.



    Nutzung:


    Das verdünnte Harz der Inaina-Bäume lässt sich zur Herstellung von Stims und Aufputschmitteln nutzen.

    In der Alchemie kann es genutzt werden, um bei Machtanwendern die Wut kurzzeitig zu steigern, wenngleich hier oben genannte Nebenwirkungen zu beachten sind.


    Als Gift eingesetzt, kann Inaina-Harz genutzt werden, um feindliche Stellungen von innen zu zermürben oder feindliche Truppen gegeneinander aufzuhetzen.



    Nutzen:

    • Giftpflanze
    • Wutsteigerung bei Machtanwendern (gefährlich)
    • Ritualkomponente
  • 6.jpgName: Puapua-Pilz


    Art: Speisepilz


    Vorkommen: Dichte, feuchte Wälder


    Erscheinungsbild:

    Ringförmiges Wachstum an Stämmen toter Bäume. Aussehen der Fruchtkörper erinnert an rohes Fleisch.





    Überblick:


    • Vorkommen auf toten Bäume, wo die Fruchtkörper sich kreisförmig um den Stamm ziehen
    • Schmierig glänzende Oberfläche, die optisch an rohes Fleisch erinnert
    • Bevorzugt Feuchtigkeit und dunkle Lichtverhältnisse
    • Zum rohen Verzehr geeignet. Kann von Fleischfressern verarbeitet werden


    Lebensart:


    Die Sporen des Puapua-Pilzes befallen die Stämme sterbender oder toter Bäume, wo sie ein Myzel bilden, das das Holz der Wirte nach und nach zersetzt.

    Nach etwa drei Wochen, in denen der Befall äußerlich nicht erkennbar ist, bilden sich die charakteristischen Fruchtkörper.


    Frische Puapua-Pilze haben eine schleimig glänzende Oberfläche und erinnern in Optik und Konsistenz an rohes Fleisch.

    Sie sind zum rohen Verzehr geeignet und enthalten zahlreiche Proteine und andere Nährstoffe, was sie zu einem beliebten Fund bei Reisenden macht.


    Das Fleisch der Pilze ist schleimig und hat eine zähe, faserig saftige Konsistenz.

    Der Geschmack ist säuerlich und erinnert an saure Milch.

    Gekocht oder gebraten können Puapua-Pilze als Fleischersatz auch von karnivoren Spezies gegessen werden.


    Ältere Pilze verlieren ihren Glanz und werden holzig und trocken, wobei sich der säuerliche Geschmack intensiviert.



    Nutzung:


    Getrocknet kann der Pilz haltbar gemacht und als Feldration oder Proviant auf langen Reisen verwendet werden.

    Puapua-Pilze sind zwar recht häufig anzutreffen, wenn man weiß, wo man nach ihnen zu suchen hat, lassen sich jedoch nicht kultivieren und können ausschließlich wild gesammelt werden.



    Nutzen:

    • Speisepilz
    • Fleischersatz
  • Luva-Alge

    Name: Luva-Alge

    Art: Alge

    Vorkommen: Weite Verbreitung in Anantapars Ozeanen

    Übersicht

    • Schnellwachsende Algenart
    • Günstiges Nahrungsmittel mit vielseitiger Verwendung in der Küche



    Aussehen

    Die Luva-Alge wächst in einzelnen blattartigen Strukturen, die mehrere Meter lang werden können. Sie haben eine dunkelgrüne Farbe und glänzen leicht.

    Lebensart

    Die Alge ist anspruchslos und robust und gedeiht, außer in den Polarregionen, über fast ganz Ananatapar verteilt.


    Selbst kleine abgerissene Algenteile sind in der Lage sich wieder wo festsetzen und zu einer neuen Blattstruktur zu wachsen.

    Wirkung/Nutzen

    Luva-Alge wird wild in den Küstenregionen geerntet. Die Blätter können zu verschiedenen Speisen zubereitete werden. Sie können roh verzehrt werden, eingelegt, und auch getrocknet werden.

    Die Alge hat eine seidige Textur und einen kräftig würzigen Geschmack, der sich bei der getrockneten Form verstärkt,


    Sie bilden ein sehr schnell nachwachsendes und damit günstiges Nahrungsmittel

  • Aqora (Purpuralge)

    Name: Aqora, auch Purpuralge genannt

    Art: Alge

    Vorkommen: Wärmere Meeresbuchten









    Übersicht

    • Eine Rotalge, aus er man eine Substanz gewinnen kann, die chemische Prozesse stabilisiert, Substanzen bindet und auch als Verdickungsmittel genutzt werden kann
    • Schimmert purpurfarben und färbt entsprechend
    • Wächst bevorzugt in warmen Meeresbuchten

    Aussehen

    Die Purpuralge wächst in büschelartigen Formationen und ist durch die intensive Purpurfärbung einfach zu erkennen.

    Lebensraum

    • Bevorzugt Meeresbuchten und wächst in Tiefen von 2 bis 20m
    • Warme Meeresströmungen fördern das Wachstum und die Purpurfärbung.
    • Pflanzt sich über zweigeschlechtliche Sporenbildung fort.

    Wirkung/Nutzen

    Aqora schmeckt roh leicht bitter und hat eine schleimige Konsistenz. Sie verliert aber die Bitterkeit, wenn man sie auskocht.


    Kocht man Aqora über mehrere Stunden aus, gewinnt man Aqor, eine gelartige Substanz, die in chemischen Prozessen eine stabilisierende, verbindenden Wirkung entfaltet und zudem als Verdickungsmittel genutzt werden kann. Aqor eignet sich als Basis für Speisen und Gels, aber auch etwa applizierbarer Gift oder sonst instabiler Substanzmischungen verwendet werden.


    Die Purpurfarbe, die Aphora ihren Spitznamen verliehen hat, ist intensiv. Auch das Gel behält einen Teil der Purpurfärbung bei, was bei Kosmetik und Küche als dekorativen Effekt gewünscht sein kann, kann bei diskreter zu verwendenden Substanzen zu einem Problem werden.

  • Lai G'uhra Pflanze


    Natürlicher beobachteter Standort: sonnige Dschungellichtungen, auch an sonnigen bis halbschattigen Standorten gesichtet


    Wuchs: klein Buschig, Höhe bis zu 80 Zentimeter, Breite variiert stark, ob ein oder mehrjährig konnte noch nicht beobachtet werden


    Geselligkeit: Die Pflanze ist stets in größeren Gruppen anzutreffen


    Blüte: weiße Sternenblüte, recht unscheinbar, Blütezeit von Juni - September Standardzeit


    Blatt: mittel bis dunkelgrün, lanzettlich, glatt


    Fruchtstand: nach der Blüte, erscheint eine speerförmige Frucht, zunächst Grün verfärbt sie sich im laufe der Zeit bis hin zu dunkel rot


    Beobachtungen, Verwendung, Nutzung und Kultivierung:

    Auf den ersten Blick scheint die Pflanze keine größere Verwendung zu haben. Doch bei Experimenten zeigte sich, dass die Frucht ein äußerst nutzbringendes Würzmittel ist.

    Natürlich eignet sich die Frucht auch so zum Verzehr, ist dort jedoch auf die Farbe der Frucht zu achten.

    Im Anfangsstadium, wenn die Frucht eine grüne Farbe zeigt, ist sie ohne jegliche Vorsicht zu genießen.

    Sie eignet sich als gegrilltes Beilagen-Gemüse zu jeglicher Hauptmahlzeit und auch im rohen Zustand hat sie einen angenehmen Geschmack.

    Auch getrocknet lässt sich die Frucht verarbeiten. Aus der getrockneten und zerstoßenen Frucht lässt sich ein recht scharfes Gewürz gewinnen.

    Genauso kann man die Frucht wunderbar einlegen und so eine sehr vielfältige Beilage kreieren.

    Im Laufe der Zeit verfärbt sich die Frucht, erst zu einem gelb, dann orange und schließlich zu einem rot.

    Hierbei konnte ich beobachten, dass auch der Schärfegrad der Frucht stetig steigt. Somit ist eine dunkelrote Frucht mit äußerster Vorsicht zu genießen.

    Informationen zur Kultivierung folgen in den nächsten Monaten, die Experimente laufen noch. Somit können noch keine Angaben zu den Bodenansprüchen und der Verträglichkeit zu anderen Pflanzen gemacht werden.

  • Süßblatt Kraut



    Natürlicher beobachteter Standort: sonnige bis halbschattige Dschungelgrenzen


    Wuchs: bodendeckend, höhe 20 - 30 Zentimeter, breit 30 - 40 Zentimeter, ältere Pflanzen verholzen an der Basis


    Geselligkeit: Das Kraut ist stets großflächig und bodendeckend anzutreffen


    Blüte: leicht süßlicher honigähnlicher Blütenduft, eiförmiger bis hin zum zylindrischem Blütenstand, weiße Blüte, Blütezeit von Juni - September Standardzeit


    Blatt: eiförmig bis lanzettlich, am Rand stark gezähnt, kräftiges grün bei stärkerer Sonneneinstrahlung bekommt das Blatt eine rötliche Verfärbung


    Fruchtstand: kleine braunrote Beeren, leicht süßlicher Geschmack


    Beobachtungen, Verwendung, Nutzung und Kultivierung:

    Unscheinbar in Bodennähe fällt es einem unaufmerksamen Beobachter im Detail nicht einmal auf, obwohl es an seinen Standorten stets den Boden dominiert. Einzig der Geruch der Blüte ist kaum zu ignorieren. Bei einem leichten Wind ist der süßliche, honigartige Duft schon aus größerer Entfernung zu riechen. Bei der Verwendung handelt es sich hierbei auch um eine wunderbare Pflanze zum Würzen oder Ergänzen. Die Beeren eignen sich, um eine gewisse Süße in Soßen oder Suppen zu bringen. Doch ist es nicht die Beere, die dieses Kraut so interessant macht. Es sind die extrem süßen Blätter. Sie eignen sich im frischen und im getrockneten Zustand perfekt zum Würzen. Das beste Ergebnis erzielt man jedoch, wenn man die Blätter trocknet und zu einem feinen Pulver zerstößt.

    Auch eignet sich die Pflanze wunderbar als Dekoration. Topft man die Pflanze um, neigen die neuen Triebe dazu, über den Topfrand zu hängen und bilden so mit der rötlichen Färbung ein gewisser Augenfänger.

    Bei der Kultivierung konnte ich auch bereits erste Erfolge erzielen. Es scheint, als wäre das Kraut in den Bodenansprüchen recht anspruchslos. Einzig sollte der Standort sonnig bis halbschattig sein. Bei voller Sonne neigt das Kraut dazu, zu verbrennen. Auch eine stetige Wasserzufuhr ist für eine ertragreiche Ernte erforderlich.

  • Tesk Ne'ra Baum



    Natürlicher beobachteter Standort: in einigem Abstand zum Dschungelrand, als Solitär Gehölz auf Lichtungen


    Wuchs: Höhe bis zu 40 Metern, Laubbaum


    Wurzelart: Pfahlwurzler


    Geselligkeit: Solitärgehölz


    Blüte: Blütezeit April bis Mai Standardzeit, grüne unscheinbare Rispenblüten


    Blatt: gefiedert, glatt, hell bis dunkelgrün


    Fruchtstand: geflügelte Nussfrüchte, hellbraun, ungenießbar


    Beobachtungen, Verwendung, Nutzung und Kultivierung:

    Als großes Solitärgehölz sticht es einem recht früh ins Auge, auch wenn auf den ersten Blick kein größerer Nutzen zu sehen ist.

    Die Blüte ist unscheinbar, die Früchte ungenießbar.

    Doch das Holz ist es, was den Baum interessant macht. Bei Experimenten stellte sich heraus, dass das äußerst harte Holz auf diverser Art nutzbar ist.

    Es eignet sich hierbei nicht nur für primitives Holzwerkzeug, auch Möbel lassen sich daraus herstellen und zeigen dabei eine äußert hohe Robustheit. Eventuell wäre das Holz des Baumes ein wunderbares Exportgut des Planeten.

    Auch in der Nahrungsherstellung kann der Baum dienlich sein. So stellte sich heraus, dass das Holz bei Räucherung ein besonderes Aroma hervorruft.

    Sofern kein Export geplant ist, würde ich von einer Kultivierung absehen, da der Baum einzig als Solitärgehölz beobachtet wurde.

  • Atarangi-s.jpgName: Atarangi


    Art: Giftpflanze


    Vorkommen: Dichte, feuchte Wälder


    Erscheinungsbild:

    Riesiger Tropenbaum mit ausladendem Blätterdach und auffällig dickem Stamm, der giftige Sammelfrüchte trägt.







    Überblick:


    • Vorkommen in den dichten Regenwäldern Anantapars
    • Kann eine Höhe von über 30 Metern erreichen
    • Großer Stammdurchmesser mit harter, zerfurchter Rinde
    • Extrem giftige Früchte, die in Stauden aus der Blätterkrone hängen



    Lebensart:


    Der Atarangi bevölkert die tiefsten Regenwälder Anantapars, wo er in Gruppen von bis zu 50 Bäumen angetroffen werden kann.

    Aufgrund des hohen Wachstums dieser Art sind sie leicht aus der Ferne auszumachen, wo man ihre Kronen die der anderen Bäume des Dschungels überragen sehen kann.

    Ein weiterer Indikator ist das Vorkommen von Giftrochen, die in den Bäumen nisten und dessen Früchte verzehren.

    Die Bäume leben in einer Art Symbiose mit diesen Tieren, die als einzige heimische Spezies in der Lage ist, die giftigen Früchte des Atarangi zu fressen.

    Die schiere Höhe und schwere Erreichbarkeit der Baumkronen bieten den Tieren Schutz vor Fressfeinden und Nesträubern, während diese im Gegenzug durch das Ausscheiden der unverdauten Samen der Bäume zu deren Verbreitung beitragen.



    Nutzung:


    Das Holz der Atarangi ist als Baustoff und Handwerksmaterial beliebt, da besonders das Holz junger Bäume eine hohe Flexibilität aufweist, wodurch es sich leicht in allerlei Formen bringen lässt.

    Wird das Holz im Anschluss erhitzt, verhärtet das enthaltene Harz und sorgt so dafür, dass das Holz fest und äußerst stabil wird.



    Giftigkeit:


    Die Früchte des Atarangi sind für nahezu alle Lebewesen Anantapars giftig und können ausschließlich von den heimischen Giftrochen ohne Weiteres verzehrt werden.

    Sowohl Fruchtfleisch, als auch Samen des Atarangi sind hochgradig giftig, wobei das Öl der Samen die höchste Konzentration an Gift aufweist.


    Bei einer Vergiftung durch den Verzehr der Früchte kommt es zunächst zu Schwindelgefühl und Hitzewallungen.

    Nach kurzer Zeit kommen Übelkeit und Bauchkrämpfe hinzu, gefolgt von Erbrechen und Durchfall.

    Das Gift greift die inneren Organe, insbesondere die Leber, an und führt unbehandelt binnen weniger Stunden zu einem totalen Organversagen, Koma und schließlich zum Tod.

    Wird das Gift direkt in den Blutkreislauf verabreicht, treten binnen weniger Sekunden Lähmungen und Atemkrämpfe auf, die schon nach kürzester Zeit lebensbedrohlich und unbehandelt sicher tödlich sind.


    Früh erkannte Vergiftungen können durch herbeigeführtes Erbrechen des verschluckten Giftes gemildert werden und durch Verabreichung großer Mengen Flüssigkeit kann das Gift leicht auf ein Niveau verdünnt werden, das ein Überleben des Patienten wahrscheinlicher macht.


    Sollte das Gift bereits die Leber erreicht haben, kann nur durch intensivmedizinische Maßnahmen versucht werden, den Patienten lange genug am Leben zu halten, bis ein Spenderorgan oder vergleichbare Kybernetik implantiert werden können.


    Vergiftungen, bei denen das Gift direkt in den Blutkreislauf gelangt ist, können nur durch sofortige Verabreichung eines Gegenmittels behandelt werden.

    Der Patient bedarf in jedem Fall intensivmedizinischer Betreuung mit symptomatischer Behandlung durch Beatmung.


    Als Gegenmittel eignen sich die meisten synthetischen Gegengifte.



    Nutzen:

    • Baustoff
    • Giftpflanze
  • Anantapar’sche Luceaflora


    Art: krautiges Rankengewächs



    Erscheinungsbild:


    Die aufsehenserregend gefärbte Luceaflora besticht durch Blütenblätter in unterschiedlichsten Farbtönen, je nach Gattung, von denen sich die meisten zur Mitte hin weißlich färben. Für weitere Farbenpracht sorgen ihre Griffel in Lila- und Blautönen, die aus mehreren Blütenbechern entspringen. Am häufigsten ist die Luceaflora als Rankengewächs anzutreffen, dass sich um größere Bäume schlingt, doch vereinzelt findet sie sich als selbstständiger, aufrechter Strauch.


    Mit einer Größe von bis zu 20 cm fallen die Blüten recht groß aus. Außerdem bildet die Pflanze ovales Blattwerk und kleine, violett-blaue Früchte mit zahllosen Kernen aus.



    Überblick:

    • Vorkommen in erster Linie in schwülwarmen, waldigen Gebieten
    • ‚klettert‘ an größeren Bäumen entlang, die das Gewicht der großen Blütenköpfe tragen. Gerade an Atarangis findet man sie zuhauf
    • Früchte wachsen in Stauden
    • Kein parasitäres Verhalten erkennbar
    • Der Nektar lockt Stechnissen an; Als Fressfeinde der Tuxi-Fliege verhindern sie, dass dieser Artverwandte der anantaparschen Seemücke seine Eier in den Blättern der Luceaflora legt.
    • Blütenstaub kann vereinzelt mittelschwere bis schwere allergische Reaktionen hervorrufen; wird allerdings nur jahreszeitbedingt abgesondert
    • Das Fruchtfleisch hat einen sehr sauren und nicht allzu genießbaren Geschmack; Ist allerdings gemeinsam mit den holzigen Kernen hervorragende Vitaminquelle


    Nutzen: Die Blüten der Luceaflora sind ungenießbar und rufen mitunter Erbrechen hervor, sind aber in herkömmlichen Dosierungen nicht schädlich. In Kindern und Kleintieren kann der Verzehr für ein paar Stunden Unwohlsein sorgen. Angenehmer ist das Blattwerk der Luceaflora; Getrocknet und zerrieben eignet es sich zur Einnahme als Tee oder über Rauch und sorgt für Ruhe und Entspannung im Anwender.

  • Niram-tsoui.jpgName: Wasserkranz (Niram tsoui)


    Art: Gewürz- und Heilpflanze


    Vorkommen: Küstenregionen


    Erscheinungsbild:

    Immergrüner Halbstrauch mit dicken Nadeln und zartrosafarbenen Blüten.





    Überblick:


    • Dick buschig verzweigte Sträucher von 0,5 bis 2 m Höhe
    • Intensiv aromatischer Duft
    • Ganzjährige Blütezeit
    • Vermehrung über Stecklinge möglich



    Lebensart:


    Niram tsoui wächst entlang der Küsten und Seen Anantapars, wo sie für gewöhnlich vereinzelt und selten flächendeckend vorkommt.

    Die Pflanzen bevorzugen warme Temperaturen und eine gleichmäßig hohe Luftfeuchtigkeit.

    In durchlässiger Erde gedeiht Niram tsoui besonders gut.


    Die immergrünen Sträucher können das ganze Jahr über Blüten ausbilden, die von kleinen Insekten bestäubt werden und etwa 1 mm große, kugelförmige Samen ausbilden.

    Als Nutzpflanze kultiviert ist eine Vermehrung über Stecklinge möglich.



    Nutzung als Heilpflanze:


    Niram tsoui wird innerlich als Tee zur Kreislaufanregung und gegen Blähungen verwendet, vor allem wirkt er anregend bei der Blutzufuhr zu den Unterleibsorganen und der Bildung von Magen- und Darmsaft. Auch wirkt die Droge galle- und harntreibend und findet als Tee Anwendung als Appetitanreger. Zu hohe Dosen können Rauschzustände und Krämpfe auslösen. Schwangeren wird generell von der Einnahme abgeraten!


    Äußerlich wirkt Niram tsoui durchblutungssteigernd und wird daher zu Bädern sowohl bei Kreislaufschwäche, Durchblutungsstörungen als auch bei Gicht und Rheuma gebraucht.

    Neben verdünnten Extrakten kann er auch als Salbe gegen Rheuma und Migräne eingesetzt werden. Als Bademittel wirkt der Aufguss desinfizierend und fördert den Heilungsprozess von infizierten, schlecht heilenden Wunden.


    Das Öl der Pflanze hat eine stark antiseptische Wirkung und kann verdünnt als Desinfektionsmittel für frische Wunden eingesetzt werden.


    Niram tsoui als Tee hat eine antimykotische Wirkung auf verschiedene Schadpilze und kann somit als unbedenkliches Pflanzenschutz- bzw. -stärkungsmittel eingesetzt werden.



    Nutzung als Gewürzpflanze:


    Niram tsoui kann als Gewürz verwendet werden und harmoniert unter anderem mit Fleisch, Geflügel, Wild, Wurzelgemüsen, Fisch und Teigwaren.



    Nutzen:

    • Heilpflanze mit antiseptischer Wirkung
    • Aromatische Duft- und Gewürzpflanze
    • Vergleichsweise leichte Möglichkeit zur ganzjährigen Kultivierung
  • Tewaipouri.jpgName: Neluan

    Art: Tiefseepflanze (fleischfressend)


    Vorkommen: Tiefen > 60 Meter

    Erscheinungsbild:

    Feingliedrige, schwarze Flechte mit kleinen, blasenartigen Einschlüssen und tiefgreifendem Wurzelwerk.



    Überblick:


    • Vorkommen in großer Tiefe (Süßwasser, Salzwasser jedoch nicht auszuschließen)
    • flächiger, flacher Bodenbewuchs
    • bevorzugt Dunkelheit und sauerstoffarme Gewässer
    • reagiert mit fesselnden Bewegungen auf Berührung
    • Nährstoffversorgung erfolgt über herabsinkendes biologisches Material
    • Teilt Lebensraum mit Yinuvis, Symbiose wahrscheinlich


    Lebensart:


    Neluan wächst in großen Tiefen, wo das Wasser kaum noch Sauerstoff enthält und Tageslicht selten bis nie bis zum Grund gelangt.

    Dort bildet sie großflächige Kolonien, die nicht selten mehrere Hektar des Grundes bedecken.

    Da die Wurzeln reine Greifwurzeln sind, um sich im weichen Schlick des Bodens festhalten zu können, erfolgt die Nährstoffaufnahme karnivor, indem herabsinkendes biologisches Material von den beweglichen Ranken der flechtenartigen Pflanze umschlungen und verarbeitet wird.

    Die Ranken reagieren empfindlich auf Berührung und beginnen mit beachtlicher Geschwindigkeit alles zu umschlingen, was ihnen zu Nahe kommt.

    Obgleich eine einzelne Pflanze selten groß genug wird, um einen Humanoiden festhalten zu können, können mehrere dieser Gewächse durchaus in der Lage sein, eine lebensbedrohliche Gefahr für unvorsichtige Taucher darzustellen.

    Die Pflanze scheint eine Symbiose mit Yinuvis einzugehen, die sich normalerweise bevorzugt an Steinhängen und Felsen niederlässt.

    Beobachtungen zeigen, dass der dichte Bewuchs von Neluan eine ideale Grundlage für die Wurzeln von Yinuvis bildet, die zwischen den Wurzeln Neluans festen und sicheren Halt finden.

    Die Symbiose ergibt sich, indem die gefräßigen Ranken der Neluan potenzielle Fressfeinde von Yinuvis fernhalten, während diese sie anlockt.

    Yinuvis profitiert überdies von den Absonderungen Neluans, die überschüssige Nährstoffe an die Umgebung abgibt, von denen Yinuvis sich ernährt.

    Nutzen:

    • keine medizinisch wirksamen Eigenschaften
    • mögliche Verwendung zur biologischen Aufbereitung stark verschmutzter Gewässer
    • getrocknet und zermahlen stellt Neluan einen guten Dünger für andere Pflanzen dar
    • Einsatz als Biowaffe möglich, aber unrentabel, da es nur in großer Tiefe wächst
  • Steinmoos.jpgName: Steinmoos


    Art: Moos


    Vorkommen: Felsen und steinerne Strukturen


    Erscheinungsbild:

    Flächiger hellgrüner Wuchs






    Überblick:


    • Flächiger Bewuchs felsiger Untergründe
    • Starke Speicherung von Wasser



    Lebensart:


    Steinmoos wächst auf nahezu allen felsigen Untergründen, wo es teilweise großflächige Teppiche bildet, und ist auf ganz Anantapar zu finden.

    Sein dichter und schwammiger Wuchs lassen es vergleichsweise große Mengen von Wasser speichern.

    Als Futterpflanze für zahlreiche Pflanzenfresser ist es ein wichtiger Grundstein für das Ökosystem des Planeten.



    Giftigkeit:


    Für Humanoide ist Steinmoos nicht zum Verzehr geeignet und verursacht Magenkrämpfe und Verstopfungen. Lediglich Twi'lek scheinen das Moos bedenkenfrei verzehren zu können.



    Nutzung:


    Durch seine weite Verbreitung ist Steinmoos leicht aufzufinden und dient bei Einheimischen als Polster- und Futtermaterial in Kleidung und anderen Nutzgegenständen.

    Seine Fähigkeit zur Speicherung von Wasser macht es für Reisende zu einer Quelle für Trinkwasser, wenn keine anderen Quellen zur Hand sind.

    Steinmoos verfügt über leicht kühlende Eigenschaften und wirkt als Kompresse oder Auflage schmerzlindernd bei Prellungen und ähnlichen Verletzungen.



    Nutzen:

    • Schmerzlindernd
    • Handwerksmaterial
    • Trinkwasserquelle


    Überarbeitete Version. Originalbeitrag von Nahiri

  • Fluoromoos.jpgName: Fluoromoos


    Art: Moos


    Vorkommen: Waldböden, Höhleneingänge


    Erscheinungsbild:

    Schwach bläulich fluoreszierend, fleckiger Bewuchs






    Überblick:


    • Schwach leuchtendes Moos
    • Giftig und halluzinogen



    Lebensart:


    Fluoromoos wächst in nahezu allen Waldgebieten Anantapars, wo es schattige Böden und Höhleneingänge bevorzugt.

    Durch sein schwaches, blass-bläuliches Leuchten ist es leicht vom Steinmoos zu unterscheiden.



    Giftigkeit:


    Der Verzehr von Fluoromoos führt zu Fieberschüben, Durchfall und Erbrechen.



    Nutzung:


    Trocknet und verbrennt man Fluoromoos, ruft der inhalierte Rauch Halluzinationen hervor und kann als leichtes Rauschmittel verwendet werden. Bei zu starker Aufnahme kann der Rauch zu Wahnzuständen führen.



    Nutzen:

    • Rauschmittel


    Überarbeitete Version. Originalbeitrag von Nahiri

  • Anagras.jpgName: Anagras


    Art: Gras


    Vorkommen: Wiesen und Wälder Anantapars


    Erscheinungsbild:

    Grobblättrig wachsendes Gras






    Überblick:


    • Verbreiteter Bodendecker
    • Futterpflanze



    Lebensart:


    Anagras findet sich in beinahe allen Biomen Anantapars, wo es großflächige Wiesen bildet.

    Als Futterpflanze für zahlreiche Pflanzenfresser ist es ein wichtiger Grundstein für das Ökosystem des Planeten und teilt sich seinen Lebensraum mit vielerlei anderen Kräutern und Pflanzen.



    Giftigkeit:


    Anagras ist für Humanoide nicht zum Verzehr geeignet und führt zu Blähungen und Verdauungsproblemen.



    Nutzung:


    Als anspruchsloser Bodenbewohner ist Anagras weit verbreitet und dient vielen Tieren als Lebensgrundlage. In der Landwirtschaft wird es als Futtermittel verwendet.



    Nutzen:

    • Futterpflanze


    Überarbeitete Version. Originalbeitrag von Nahiri

  • Xoorzi.jpgName: Xoorzi


    Art: Pilz


    Vorkommen: Nahezu alle Wälder Anantapars


    Erscheinungsbild:

    Kleine Pilze mit bräunlichen Hüten






    Überblick:


    • Verbreiteter Waldpilz
    • Futtermittel



    Lebensart:


    Xoorzi wachsen auf Waldböden und totem Holz.
    Ihre Hüte sind prall mit Sporen gefüllt, die sie bei Berührung explosionsartig verbreiten.

    Als vergleichsweise robuste Art können sie auch abseits von Regenperioden aufgefunden werden.



    Giftigkeit:


    Die Pilze sind ungiftig und können als Futtermittel für pflanzenfressende Nutztiere genutzt werden.

    Für Humanoide sind sie aufgrund ihres ausnehmend neutralen Geschmacks unattraktiv.



    Nutzung:


    Außer als Futtermittel können Xoorzi zu Nährböden für Petrischalen verwendet werden, um Kulturen von Mikroorganismen anzuziehen.



    Nutzen:

    • Futterpilz
    • Herstellung von Nährböden in Labors


    Überarbeitete Version. Originalbeitrag von Mary-Ann

  • Moraine.jpgName: Moraine


    Art: Riesenpilz


    Vorkommen: Wälder Anantapars


    Erscheinungsbild:

    Riesiger Pilz mit auffällig roter Färbung







    Überblick:


    • Wuchshöhe bis zu zwei Metern
    • Solitärwuchs



    Lebensart:


    Morainen wachsen als einzelne Pilze auf Lichtungen der Wälder Anantapars, wo sie Wuchshöhen von bis zu zwei Metern erreichen. Sie sind, im Gegensatz zur Schattenmoraine, völlig geruchslos und verfügen über einen verholzten, stabilen Fuß.

    Immer wieder kann man Morainen auch in kleineren Gruppen wachsen sehen, wobei deren Wuchshöhe in Relation zur Anzahl an Pilzen abnimmt.



    Giftigkeit:


    Das Fleisch der Moraine ist für die meisten Humanoide ungenießbar und führt zu Magenkrämpfen und Verdauungsproblemen. Bei übermäßigem Verzehr kommt es zu starker Übelkeit und Fieber.

    Twi'lek können die Pilze bedenkenlos verzehren.



    Nutzung:


    Die ausladenden Hüte der Moraine dienen vielen Tieren als Unterschlupf bei Regen und können von Wanderern aufgesucht werden, um spontanem Niederschlag zu entkommen.



    Nutzen:

    • Orientierungspunkt auf Reisen durch die Wälder


    Überarbeitete Version. Originalbeitrag von Nahiri