Name: Myrelbeere
Art: Beerenbusch
Kategorie: Nutzpflanze
Vorkommen: Felshänge und Klippen
Erscheinungsbild:
Breitblättriger Beerenbusch mit runden, orangefarbenen Früchten
Lebensart:
Myrelbeeren wachsen bevorzugt an kargen Felshängen und exponierten Klippen. Ihre Wurzeln verankern sich tief in kleinsten Gesteinsritzen und erschließen dort die benötigten Nährstoffe. Der gedrungene Wuchs der Pflanze erhöht die Widerstandsfähigkeit gegenüber starken Winden. Breite, dicht stehende Blätter schützen den Wurzelbereich zusätzlich vor dem Ausspülen durch Niederschläge.
Die Blüten sind blattlos und zwittrig. Die Bestäubung erfolgt durch mechanische Bewegung, insbesondere durch das Rütteln der Pflanze im Wind, wodurch eine Selbstbefruchtung ausgelöst wird.
Die entstehenden Früchte sind intensiv orange gefärbt und erreichen einen Durchmesser von bis zu etwa vier Zentimetern. Das Fruchtfleisch ist saftig und weist ein stark aromatisches Geschmacksprofil auf, das an sehr süße Zitrusfrüchte erinnert. Die Beeren werden überwiegend von flugfähigen Tieren verzehrt, welche die unverdauten Samen später mit ihrem Kot auf Felsflächen ausscheiden und so zur Verbreitung der Art beitragen.
Nutzung:
Myrelbeeren werden häufig als Zutat in Süß- und Backwaren verwendet, finden jedoch auch roh oder als Bestandteil von Obstsalaten Verwendung. Aufgrund ihrer besonderen chemischen Zusammensetzung sind sie selbst für ansonsten strikt karnivore Lebewesen gut verträglich und werden gelegentlich auch von fleischfressenden Tierarten aufgenommen.
Die Früchte sind zudem sehr saftreich und eignen sich gut zur Gewinnung von Fruchtsäften. Aus dem Saft lassen sich Liköre herstellen sowie Obstbrände destillieren. Aufgrund der schwer zugänglichen Standorte der Pflanze gelten diese Erzeugnisse als Delikatessen und erzielen entsprechend hohe Marktpreise.
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