Beiträge von Ashayun

    Ozeane

    Forschungen aus den letzten zehn Jahren grenzen auf Anantapar drei große ozeanische Zonen voneinander ab.


    Malaia Tama - Malaischer Ozean

    Der Malaische Ozean, schließt die komplette nördliche Polarregion mit ein und endet auf der einen Planetenseite nur leicht unterhalb des Äquators. Es erstreckt sich über eine große kontinentale Platte, die für die durchschnittlich geringste Tiefe unter Anantapars Ozeanen verantwortlich sein dürfte. Er ist auch der Ozean mit dem höchsten Salzgehalt und den niedrigsten Temperaturen, die für ein milderes Klima an der Nordküste des Kontinents verantwortlich sein dürft. Weitläufige Kelpwälder dominieren die gemäßigteren Zonen.

    In älteren Schriften wird der Ozean Malaia Tama (Ayatqol für "Malaias Träne") genannt.

    Anantaya

    Der Anantaya ist der größte Ozean des Planeten und umfasst ungefähr die Hälfte es Planeten auf einer Spanne zwischen Hauptkontinent, Vulkaninselkette und Südpol. Archäologischen Hinweise und auch jüngste Scans legen nahe, dass der Ozean in drei Subzonen aufgeteilt werden könnte.


    Geprägt durch mehrere Tiefseebecken und -gräben, handelt es sich auch um den durchschnittlich tiefsten der drei Ozeane. Ein massives Tiefseebecken, um die 5000 km breit und bis 7000 m tief, erstreckt sich über weite Bereiche des westlichen Anantayas.

    Gegen die Mitte des Ozeans hin werden die Gewässer immer stürmischer und die Wetterlage auch für Flüge im tieferen Orbit gefährlich. Das Zentrum dieser Unruhigen liegt über einer stark fragmentierten kontinentalen Platte, auf der die Inselgruppe der "Ring" thront.

    Im Osten ziehen sich Ausläufer von Korallenriffen dem Hauptkontinent entlang.


    Der Begriff Anantaya wird in manchen alten Texten auch für die Gesamtheit der planetaren Meere verwendet. Die Namensherkunft ist noch nicht schlüssig geklärt und es wird diskutiert, ob es ein Zusammenzug aus "Anantapar" und "Aya" (Ninutqol für "Anantapars Wellen") sei, oder ein weiterer Eigenname.

    Torara

    Der Torara (Ayatqol für "Grollen", aber auch "Lachen") ist der wärmste und flächenmäßig kleinste der drei Ozeane, begrenzt von zwei Inselketten und dem Südpol.

    Mehrere vulkanischen Regionen verteilen sich über die Fläche des Torara und sind verantwortlich für die meisten Seebeben des Planeten, aber auch für die riesigen Korallenriffe, die sich entlang der ganzen nordwestlichen Grenze des Torara entlang finden lassen.

    Inseln

    Die meisten Inselgruppen ziehen sich an den Reibungspunkten tektonischer Platten entlang und gelten nicht alle als stabil. So zeigen planetare Scans mehrere Inseln, die über die letzten zehn Jahre verschwunden oder neu aufgetaucht sind.

    Der Ring

    Um eine ringförmige Inselkette drehen sich mehrere Gerüchte, Legenden und Forschungshypothesen.

    Es herrscht eine auffällige Konzentration von Stürmen und Unwetter in dem Bereich, soweit sich diese denn messen lassen, denn Scans unterliegen in dem Bereich starker Störung. Auch Flugradar wird in der Oberflächennähe häufig gestört. Es soll sogar zu Abstürzen gekommen sein. Der Bereich wird dennoch für Flugtraining unter erschwerten Bedingungen genutzt.


    Die ganze Kette liegt auf einer fragmentierten kontinentalen Platte. Sowohl Scans als auch jüngste archäologische Entdeckungen werfen die Vermutung auf, dass an dieser Stelle einst ein weiterer, Kontinent existiert hat, der durch ein massives, noch nicht identifiziertes katastrophales Ereignis versunken ist.

    Vulkaninsel

    Eine größere Neuerscheinung ist eine Vulkaninsel auf der Gegenseite von Anan Nua, die sich erst in den letzten Monaten gebildet hat.

    Durch die vulkanischen Aktivitäten in diesem Bereich des Ozeans ist auch in Zukunft mit Veränderungen der Inselstrukturen zu rechnen.

    Polarregionen

    Die beiden Pole Anantapars sind trotz des durchschnittlich eher tropischen Klimas des Planeten mit Eis überzogen.

    Nordpol

    Unter einem Teil des Eis am Nordpol befindet sich ein Zwergkontinent. Schwer zugängliches Gebirge, Eis und Schnee dominieren hier die Landschaft. Die Flora und Fauna ist spärlicher und selbst im Sommer ist mit kühlen Temperaturen zu rechnen.


    Die Ruine der einstigen Palastanlage Darth Vastors liegt am südlichen Zipfel der Landmasse. In der Nähe befindet sich ein wieder aufgebauter, dritter Flugstützpunkt des Sithgefolges.



    Südpol

    Der Südpol ist gemäß Oberflächenscans nur von Eis in veränderlichen Teilen überzogen, ohne festes Land darunter. Die Region ist allerdings noch weitgehend unerforscht.

    Flüsse und Seen

    Die kartografische Erfassung der Gewässer auf dem Kontinent gestalten sich durch den dichten Dschungel nicht einfach und beschränkt sich bisher auf die zwei größten Flüsse und drei bemerkenswerte Seen.








    Die Yautuka

    Die Yautuka (Ninutqol für "Lebensader") mäandriert von dem Einzugsgebiet in den Hügelregionen im Nordwesten bis fast an dessen südlichsten Punkt. Sie legt dabei eine gewundene Strecke von über 2000 Kilometer zurück und durchquert fast zwei Drittel des Kontinents. Sie durchfließt zwei große Seen und ist für ein Sumpfgebiet verantwortlich, das sich in ihren größten Bogen schmiegt.

    Die Yautuka ist damit der größte und längste Fluss Anantapars. Eher breit und gemächlich fließt sie über weite Strecken, und gewinnt in den beiden Regenzeiten noch einmal deutlich an Breite.

    Der Tsunahgi

    Der Tsunahgi (Togruti für "Flüsterwasser") gilt als das zweitgrößte Flusssystem Anantapars. Das im Südosten des Kontinents liegende Einzugsgebiet ist größer als der knappe 500 Kilometer lange Hauptlauf. Selbst dieser zerfasert sich immer wieder in kleinere Flussläufe und Seen, bis er schließlich in der Nähe von Croux Hill in einem Delta in den Ozean fließt. Die fortlaufenden Veränderungen des Deltas dürften auch daran schuld sein, dass sich keine Siedlung direkt an der Mündung des Tsunahgi etablieren konnte. Allerdings liegt das Dort der Dau'leh an einem der Flussarme.

    Kahuranga-See

    Der Kahuranga-See ist mit einer Länge von gut 200 Kilometer der größte Süßwassersee Anantapars. Der Durchfluss der Yautuka sorgt für eine regelmäßige Wasserzirkulation in dem grünblaue See und bietet damit eine hervorragende Lebensgrundlage von einer bisher noch kaum erforschten Artenvielfalt.

    Die Namensbedeutung ist bisher nicht erschlossen, abgesehen davon, dass -anga ein häufiges Suffix in Gewässernamen darstellt.

    Die Kintamir

    Die Kintamir (Ninutqol für "Schwarze Tiefe"), trägt ihren Namen nicht umsonst: Es ist ein tiefer See mit dunkler Wasseroberfläche, der durch seine Lage am Fuß der nördlichen Binnenklippen auch wenig Sonnenlicht erhält. Die Seeufer sind an vielen Stellen steil und felsig. Die Kintamir wird durch Wasserfälle gespeist und verfügt über keinen oberirdischen Abfluss.

    Eine Symbiose aus Neluan und Yinuvis gedeiht in ihren nährstoffarmen Tiefen besonders gut.

    Wakatanga-See

    Der Wakatanga-See oder auch Spiegelsee ist ein kleinerer See in der Nähe der Togruta-Siedlung. Nur in den Regenzeiten verbinden sich ein Flusslauf des Tsunahgi mit dem See. Das sonst sehr ruhige Wasser bietet in der Nacht eine bezaubernde Spiegelung des Sternenhimmels.

    Anan Nua - Hauptkontinent

    Die größte Landmasse des Planeten liegt auf einem von Dschungel und Regenwald überzogen, kleinen Kontinent am Äquator. Das dortige Klima ist heiß und feucht. Temperaturen von 25-40 °C sind im Inneren des Kontinents an der Tagesordnung. In den Küstenregionen wird es etwas kühler.


    Der Kontinent wird von zwei Regenzeiten geprägt, aber auch außerhalb dieser gibt es nur wenig ausgeprägte Trockenheit, was einen idealen Lebensort für eine üppige und vielfältige Fauna und Flora bietet.



    Während die Höhenveränderungen über Süden und Mitte des Kontinents gemäßigt ansteigen, zieht sich ein starker Höhensprung fast dem gesamten Norden des Kontinents entlang. Es ist nicht nur verantwortlich für ein Band aus steilen Klippen und atemberaubenden Aussichtspunkten zu der tieferliegenden, nördlichen Dschungelebene, sondern sorgt auch für mehreren Höhlen und einen messbaren klimatischen Unterschied.


    Im kühlen Schatten der Klippe haben sich mehrere Arten von Pflanzen und Tieren angesiedelt, die man sonst auf dem Kontinent nicht findet. Legenden deuten darauf hin, dass nicht nur die Lichtverhältnisse dort besonders dunkel seien, sondern auch die Macht selbst, deren Dunkle Seite sich entlang der Klippenlinie stärker konzentrieren soll.


    In alten Texten wird der Kontinent Anan Nua, manchmal auch Ananua genannt, womöglich ein Zusammenzug aus "Anan" (Eigenname) und "Nua" (Ninutqol für "Land")


    Obwohl sich an mehreren Orten des Kontinents Ruinen älterer Siedlunsgstrukturen finden lassen, ist zurzeit nur die südliche Küste besiedelt. Drei Dörfer sitzen dort in der Distanz von jeweils einem Tagesmarsch voneinander entfernt.


    Croux Hill, die größte Siedlung, wird von Gefolgsleuten der Sith und von Soldatenfamilien bevölkert. Ebenfalls direkt an der Küste liegt ein Rattatakidorf. Ein Stück weiter im Landesinnere findet man Meh'ta Yau, die Siedlung der Dau'leh, einem einheimischen Togrutastamm.


    Angrenzend an die beiden Stammesgebiete liegt ein Gebiet unter der Herrschaft von Sith Seri'ida. Es empfiehlt sich, weder sein Gebiet noch die Jagdgebiete der beiden Stämme ohne eine explizite Erlaubnis zu betreten.


    Ungefähr eine Flugstunde von diesen Siedlungen entfernt befindet sich an einer geschützten Halblagune die Hauptbasis des Sithgefolge.


    Zwei Flugstützpunkte, einer auf einer Südinsel und einer ganz im Norden des Kontinents, sorgen für großflächige Sicherung des Flugraums um den Kontinenten herum.

    Weltkarte und Planetenstruktur

    Anantapars Oberfläche wird von Wasser dominiert. Neben dem kleinen Kontinent am Äquator und einem Zwergkontinent am Nordpol finden sich nur kleinere Inselgruppen über die planetenumspannenden Ozeane verteilt.




    Sechs tektonische Platten und deren Reibungspunkte sind für die Landmasse und Unterscheidung verschiedener Ozeane verantwortlich. Aufgrund der beiden kontinentalen Platten (1 und 6), besteht die Forschungshypothese, dass der Planet einst über mindestens einen weiteren Kontinent verfügt haben dürfte, der entgegen sonst geläufigen Planetenentwicklung, versunken ist. Der Grund ist noch Gegenstand von Untersuchungen.

    Name: Lea'na, auch Ohrenseglerkatze

    Art: Kleinkatze

    Vorkommen: Polarregionen Anantapars

    Überblick

    • Scheuer, aber tödlicher Jäger, um den sich verschiedener Aberglaube rankt
    • Verfügt über riesige Ohren mit extrem weitreichendem Gehör. Kann damit auch besonders weit springen und dabei leicht gleiten

    Aussehen

    Lea'na sind Leichtgewichte unter Raubkatzen. Sie werden selten schwerer als zwei Kilo und bleiben meist unter einer Körperlänge von 30cm. Das Fell ist je nach Region grau getigert bis weiß. Die Pfoten sind in fast allen Fällen weiß und mit messerscharfen, einziehbaren Krallen ausgestattet.

    Das Fell ist halblang und besonders an Kragen und Schwanz buschig.

    Auffällig sind die riesigen Doppelohren, bei denen ein inneres Ohrenpaar von einem äußeren ledrigen Paar umfasst wird.

    Lebensart

    Mit ihren Riesenohren verfügt die Lea'na über ein extrem scharfes Gehör. Die Ohrenflügel lassen sich ausrichten, Beute punktgenau lokalisieren, die auch mit einer tödlich hohen Trefferquote erwischt wird. Dass sie sei Ohren im Flug nutzen kann, um leicht zu gleiten, verleiht ihr zusätzliche Vorteile auf der Jagd.

    Da sie auch ihre potenziellen Feinde von weitem hört und Ohrenseglerkatzen meist sehr scheu sind, gelten Sichtungen als äußerst selten.


    Über das Paarungsverhalten ist entsprechend wenig bekannt. Beobachtet konnte bisher werden, dass weibliche Tiere sich in Schneehöhlen graben, in welchem die Jungtiere ab Geburt bis zwei Monate geschützt versteckt werden.

    Legenden und Nutzen

    So niedlich die Lea'na auch wirken, so ranken sich unheimliche Legenden um sie. Sowohl in alten Schriften als auch unter den Dau'leh ist der Glaube verbreitet, dass das Töten einer Lea'na eine Garantie für Unglück ist und der Geist einer erlegten Ohrenseglerkatze sich in die Seele ihres Jägers verbeißt, bis dieser alle Lebenskraft verliert und sich freiwillig in den Tod stürzt. Trotz ihres wunderschönen Fells wird sie deshalb von Einheimischen nicht gejagt.


    Gleichzeitig gilt es als ein Glückszeichen, wenn eine dieser sonst scheuen Lea'na jemandem begegnet und soll ein Hinweis darauf sein, dass man einen besonderen Schutz von Geistern und Ahnen genießt. Eine Legende berichten sogar davon, wie ein Lea'na einen begünstigten Sterblichen nach einem Unglück wieder zurück ins Leben geholt habe.


    Belegte Beweise dieser Legenden gibt es bisher keine und ob auch nur ansatzweise greifbarer mystischer Hintergrund hinter ihnen steckt, ist bisher noch nicht erforscht worden.

    Name: Schlundkrake (Shâsotzyditi)

    Art: Riesenkrake

    Vorkommen: äquatorialer Gürtel

    Überblick

    • Im Meeresgrund vergrabener Riesenkrake mit massivem Schlund.
    • Zahnbewehrte Fangarme
    • Nutzt Pheromone um Beute anzulocken und anzustacheln


    Aussehen

    Der Schlundkrake verfügt über einen sackförmigen weichen Körpern. Augen sind keine entwickelt, dafür ein riesiger Schlund, der mit nach innen gerichteten Zahnreihen versehen ist. Acht eigenständig kontrollierte Fangarme wachsen aus dem Körper. DIese sie sind mit Zähnen gereiht, mit denen Opfer verletzt und in den Schlund gerissen werden können. Dieser ist bei größeren Exemplaren genug groß ist, um auch einen ausgewachsenen Menschen zu verschlingen.


    Dank der braungrauer Farbe und Sprenkelmuster sind die Fangarme und der geschlossene Schlund am Meeresgrund bestens getarnt. Ältere Exemplare verfügen oft nicht mehr über alle acht Arme. Überleben kann der Kranken theoretisch sogar ohne, solange er gefüttert wird.


    Der Körper des größten bisher entdeckte Exemplar soll knapp drei Meter im Durchmesser gewesen sein, mit Fangarmen von über fünf Meter Länge.

    Lebensart

    Ausgewachsene Shâsotzyditi kriegt man so gut nie wie komplett zu Gesicht. Bereits als Jungtiere vergraben sie sich an einer Stelle im Meeresgrund und schützen ihren empfindlichen Körpersack damit vor Fressfeinden und Umwelteinflüssen. Dort bleiben sie in der Regel ihr Leben lang.


    Mittels Pheromone locken sie Beute nicht nur in ihre Nähe, sondern stacheln sie damit auch zu Aggressivität an, bis mehrere davon in einen Kampf oder manchmal auch Balzverhalten verwickelt werden. Es wird vermutet, dass die Fangarme des Shâsotzyditi auf die dabei freigesetzten Gefühle reagieren und nur Kreaturen angreifen, die in einem erregten oder verängstigtem Zustand sind. So schlägt eroft gleich mehrere Opfer auf einmal und kann dafür längere Hungerphasen überstehen.


    Strömt ein Opfer die erwünschten Gefühle aus, zucken die zahnbewehrten Fangarme aus der Tarnung im Meeresgrund, krallen sich um die Beute und zerren diese in den aufgerissenen Schlund.

    Die nach innen gerichteten Zahnreihen, die den Schlund säumen, dienen nicht dem Zerbeißen von Beute, sondern verhindern, dass diese aus dem Schlund wieder entkommt.


    Bisherige Untersuchungen des Shâsotzyditi lassen einen früheren alchemistischen Einfluss, oder mindestens Einfluss der Dunklen Seite vermuten. Vertiefte Forschung steht noch aus.

    Nutzen

    Die Pheromone könnten nach entsprechender Forschung möglicherweise extrahiert und in anderen Situationen genutzt werden, um Ziele zu manipulieren.


    Name: Awakons Hand, oder kurz Awakon

    Art: Riesenmuräne

    Vorkommen: Salzwasser, Höhlen und Ruinen

    Übersicht

    • Residieren in höhlenähnlichen Strukturen, bevorzugt mit stärkerer Präsenz der dunklen Seite
    • Kann Energie von Lichtschwertschlägen absorbieren
    • Verteilt bei Berührung der Punkte an der Unterseite gebündelte Schockschläge

    Erscheinungsbild

    Die aalartige Bestie hat einen kräftigen, aber dennoch sehr beweglichen Körper und kann bis zu neun Meter lang werden. Ihre Schuppenhaut schimmert metallisch, mit subtileren Muster an der Rückenflosse und den Seiten, sowie deutlicheren dunkleren Punkten am Unterbauch. Sie verfügt über ein kräftiges Gebiss mit messerscharfen Zähnen.

    Lebensart

    Eine Awakon absorbiert über ihre besondere Schuppenhaut Energie, was sie resistent gegen Blasterbeschuss macht. Sie ist auch in der Lage, einzelne Lichtschwertschläge zu blocken. Die aufgenommene Energie wird in ihrem Körper transformiert und kann von Muränen im weiblichen Entwicklungsstadium, bei Berührung der Punkte an ihrer Unterseite, als gebündelte Schockstöße abgegeben werden.


    Die Muränen sind in ihrem männlichen Entwicklungsstadium sehr standorttreue Einzelgänger und leben bevorzugt in Höhlen oder auch Unterwasserruinen. Sie bevorzugen dabei Stätten mit stärkerer Präsenz der dunklen Seite. Diesen Ort suchen sie sich als kleine Jungtiere und verlassen ihn danach nur kurzfristig für Jagd in der unmittelbaren Umgebung und gegen Ende ihres Lebens zur Fortpflanzung.


    Die zwittrigen Tiere entwickeln erst in fortgeschrittenem Alter weibliche Geschlechtsmerkmale und verlassen dann ihre Höhle auf der Suche nach

    geeigneten Partnern. In deren Domäne legen sie jeweils bis zu 300.000 Eier, bevor sie weiterziehen. Die frisch geschlüpften Jungtiere werden von dem jüngeren Elternteil gnadenlos gejagt und nur die flinksten und stärksten Exemplare schaffen es, die Höhle zu verlassen und sich ein eigenes Domizil zu suchen.


    Es ist zu vermuten, dass die Awakons Hand einst alchemistisch manipuliert oder gar geschaffen worden ist. Standorte, Abbildungen und Texte aus Unterwasserruinen auf Anantapar lassen darauf schließen, dass die Muräne als Wachbestie eingesetzt worden sind.

    Wirkung / Nutzen

    • Gezielt eingesetzt könnten Awakons Hand als Wachtiere in Unterwasserstätten eingesetzt werden
    • In der Hand eines fähigen Bestienmeister dürfte sie zu besonders gefährlichen Wachen werden und besonders die weiblichen Tiere auch als Kampfbestien genutzt werden.

    Aqora (Purpuralge)

    Name: Aqora, auch Purpuralge genannt

    Art: Alge

    Vorkommen: Wärmere Meeresbuchten









    Übersicht

    • Eine Rotalge, aus er man eine Substanz gewinnen kann, die chemische Prozesse stabilisiert, Substanzen bindet und auch als Verdickungsmittel genutzt werden kann
    • Schimmert purpurfarben und färbt entsprechend
    • Wächst bevorzugt in warmen Meeresbuchten

    Aussehen

    Die Purpuralge wächst in büschelartigen Formationen und ist durch die intensive Purpurfärbung einfach zu erkennen.

    Lebensraum

    • Bevorzugt Meeresbuchten und wächst in Tiefen von 2 bis 20m
    • Warme Meeresströmungen fördern das Wachstum und die Purpurfärbung.
    • Pflanzt sich über zweigeschlechtliche Sporenbildung fort.

    Wirkung/Nutzen

    Aqora schmeckt roh leicht bitter und hat eine schleimige Konsistenz. Sie verliert aber die Bitterkeit, wenn man sie auskocht.


    Kocht man Aqora über mehrere Stunden aus, gewinnt man Aqor, eine gelartige Substanz, die in chemischen Prozessen eine stabilisierende, verbindenden Wirkung entfaltet und zudem als Verdickungsmittel genutzt werden kann. Aqor eignet sich als Basis für Speisen und Gels, aber auch etwa applizierbarer Gift oder sonst instabiler Substanzmischungen verwendet werden.


    Die Purpurfarbe, die Aphora ihren Spitznamen verliehen hat, ist intensiv. Auch das Gel behält einen Teil der Purpurfärbung bei, was bei Kosmetik und Küche als dekorativen Effekt gewünscht sein kann, kann bei diskreter zu verwendenden Substanzen zu einem Problem werden.

    Luva-Alge

    Name: Luva-Alge

    Art: Alge

    Vorkommen: Weite Verbreitung in Anantapars Ozeanen

    Übersicht

    • Schnellwachsende Algenart
    • Günstiges Nahrungsmittel mit vielseitiger Verwendung in der Küche



    Aussehen

    Die Luva-Alge wächst in einzelnen blattartigen Strukturen, die mehrere Meter lang werden können. Sie haben eine dunkelgrüne Farbe und glänzen leicht.

    Lebensart

    Die Alge ist anspruchslos und robust und gedeiht, außer in den Polarregionen, über fast ganz Ananatapar verteilt.


    Selbst kleine abgerissene Algenteile sind in der Lage sich wieder wo festsetzen und zu einer neuen Blattstruktur zu wachsen.

    Wirkung/Nutzen

    Luva-Alge wird wild in den Küstenregionen geerntet. Die Blätter können zu verschiedenen Speisen zubereitete werden. Sie können roh verzehrt werden, eingelegt, und auch getrocknet werden.

    Die Alge hat eine seidige Textur und einen kräftig würzigen Geschmack, der sich bei der getrockneten Form verstärkt,


    Sie bilden ein sehr schnell nachwachsendes und damit günstiges Nahrungsmittel

    Naoma-Muschel

    Name: Naoma-Muschel

    Art: Muschel

    Vorkommen: Strömungsreiche Salzgewässer Anantapars

    Übersicht

    • Salzwassermuschel
    • Produziert blauviolett schimmerndes Perlmutt und ähnliche Perlen
    • Ist ein Indikator für gute Wasserqualität
    • Ist schwer außerhalb ihrer natürlichen Lebensräume zu halten

    Aussehen

    Naoma-Muscheln werden bis zu 20 cm groß. Ihre Schale ist symmetrisch, außen dunkelgrau, mit einer regelmäßigen Zeichnung, etwas hellere Linien und bis zu 9 Rippen, die am Rand in spitzen Dornen enden. Das Innere der Muschelschalen ist überzogen von blauviolett irisierendem Perlmutt. Die Farbe kommt auch zu Vorschein, wenn man die äußere Kalkschicht der Muschel abschleift.


    Der Muschelkörper ist hellviolett und den Lippen entlang von einer Reihe von Punktaugen und Kiemenwimpern gesäumt.

    Lebensart

    Naoma-Muscheln leben in strömungsreichem Salzwasser. Sie sind in der Lage mit Bewegungen ihrer Muschelschalen zu springen und kurze Strecken zu schwimmen, was sie auch oft tun, wenn ihr empfindliches Bedürfnis für Wasserqualität und exakte Strömung nicht mehr erfüllt wird. Auch um Feinden zu entkommen, bewegen sie sich auf diese Art mit schnellen Zickzack Sprüngen.


    Die spitzen Dornen an ihrem Schalenrand können zu unvorsichtigen Fressfeinden zudem empfindliche Verletzungen zufügen. In ihre Schalen eindringende Parasiten werden gezielt mit Perlmutt ummantelt, was zur Entstehung von Perlen führen kann.


    Sie ernähren sich von Plankton und mikroskopischen Algen und klären dabei das Wasser ihrer Umgebung. Sie reagieren wegen der hohen Menge an so gefiltertem Wasser aber auch stark auf Schadstoffe im Wasser.

    Naoma-Muscheln sind Hermaphroditen, die ihr Geschlecht abhängig von Umweltfaktoren verändern, um ihre Fortpflanzung während guten Bedingungen zu beschleunigen. Die sensiblen Muscheln sind allerdings unter künstlichen Bedingungen schwer zu halten.

    Wirkung / Nutzen

    • Naoma-Muscheln können eine wichtige ökologische Funktion erfüllen. Sie reinigen Wasser und sind zudem ein Indikator dafür, wenn Wasser und Strömungsverhältnisse sich in Gewässer ins Negative verschieben.
    • Das selten schöne Perlmutt kann in der Herstellung von Schmuck, Intarsien und ähnlichen Verzierungen verwendet werden. Der schillernde Glanz ist mit künstlichen Materialien nicht wirklich zu reproduzieren
    • Die schillernden Perlen der Noma-Muscheln ergeben kostbare Schmuckstücke. Sie sind aber auch entsprechend schwer zu finden
    • Das Fleisch der Muschel ist essbar und schmeckt nussig, kann aber mit Schadstoffen angereichert sein

    Ysiliden-Schwarm

    Name: Ysiliden, (sg. eine Ysilida)

    Art: Fisch-Schwarm

    Vorkommen: Kelpwälder Anantapar

    Übersicht

    • Kleiner Schwarmfisch
    • Verfügt über Fähigkeit, als Schwarm die Farben zu ändern und sich damit zu tarnen, aber auch mit funkelnden Farben zu verwirren und abzulenken.
    • Wird auch Glitzerfisch genannt
    • Fressfeind von Tuxi-Mücken und Pflanzenschädlingen

    Aussehen

    Ysiliden besitzen einen schlanken, ungefärbt leicht transparenten Körper mit sehr feiner Schupenhaut und werden maximal 2 cm lang.

    Sie sind in der Lage ihre Farbe und Lumineszenz als Kollektiv abgestimmt zu verändern und können sich so je nach Erfordernis vor einem Hintergrund zu tarnen, oder mit hellen Mustern Feinde zu verwirren.

    Lebensart

    Ysiliden leben in großen Schwärmen zusammen, bevorzugt in algenreichen, schattigen Gewässer.

    Sie ernähren sich von kleinen Larven und anderen Pflanzenschädlingen, insbesondere der Tuxi-Mücken und mache in deren Fall auch auf die ausgewachsen weiblichen Mücken aktiv Jagd. Sie verwirren die diese Seemückenschwärme mit Farbspiel und Licht, umzingeln sie, bis diese ermüden und von den Ysiliden verspeist werden.

    Wirkung / Nutzen

    • Halten die Ausbreitung von Tuxi-Mücken und Pflanzenschädlingen im Zaum
    • Sind recht pflegeleicht und eignen sich so gut für Aquarienhaltung. Sie halten da Pflanzen frei von kleinen Schädlingen, nebst dem, dass die glitzernden Mini-Schwärme ein richtiger Hingucker sein können.
    • In Gefangenschaft gehaltene Schwärme sollten mindestens 15 Tiere umfassen, da die Tiere sonst Störungen entwickeln und oft eingehen.

    Komurra

    Name: Komurra oder Kampfläuferkrabbe

    Art: Riesenkrabbe

    Vorkommen: kaltes, sauerstoffarmes Süßwasser

    Übersicht

    • Riesenkrabbe
    • Tiefseebewohner (Süßwasser)
    • Vorliebe für Yinuvis
    • Wird aufgrund ihrer Größe auch Kampfläuferkrabbe oder Killerkrabbe genannt

    Aussehen

    Der Körper der Komurra ist dreieckig, etwas länger als breit. Sie verfügt über lange, staksige Beine, auf denen sie sich auch über sehr unebenen Untergrund langsam aber stetig vorwärts bewegen kann. Die Scheren sind wuchtig, links und rechts gleichmäßig ausgeprägt und die äußere Schere mit Zähnen versehen.


    Alte Komurra können bis zu der Größe republikanischer Kampfläufer wachsen und haben einen Panzer, der an manchen Stellen bis zu 20 cm dick werden kann, was ihnen auch ihren Spitznamen verliehen hat. Der Panzer ist außen grüngrau marmoriert und bei älteren Exemplaren auch gerne von Flechten, Algen und Seegras überwachsen.

    Lebensart

    Die Komurra ist angepasst auf sauerstoffarme Umgebung und in den tiefsten Süßwasserseen und -flüssen Anantapars zu finden. Sie ernähren sich vorwiegend herbivore, aber beim Grasen erwischte Lebewesen, werden manchmal mit verzehrt. Die Krabbe hat eine Vorliebe für Yinuvis und Neluan-Flechten, die zusammen großflächig abgegrast werden. Allerdings führt das Aufwirbeln des Bodens und zerquetschen von kleineren Lebewesen dazu, dass der fleischfressenden Flechte frische Nährstoffe zugeführt werden, die sie schneller regenerieren lassen.


    Komurra ziehen sich zum Ruhen in Felsspalten und -Höhlen zurück und führen ein einsiedlerisches Leben, außer um sich zu paaren, was aber nur in Zyklen von mehreren Jahren erfolgt. Trotz ihres starken Panzers, fallen sie als Jungtiere doch vielen Raubfischen zum Opfer, weshalb nur wenige Exemplare ausgewachsene Größe erreichen.

    Wirkung / Nutzen

    • Die Krabben sind grundsätzlich essbar, aber das Fleisch älterer Exemplare zäh und die Krabben selbst zudem selten und schwer zu erlegen, weshalb sich eine Jagd kaum empfiehlt.
    • Ihre ausnehmend stabile Schale lässt sich als Bau- oder Schildmaterial verwenden.
    • Große Exemplare können bei der Ernte von Yinuvis zu einer ernsten Bedrohung werden, da sie auch auf menschengroße Lebewesen beim Grasen keine Rücksicht nehmen

    Tuxi-Mücke



    Name: Tuxi-Mücke

    Art: Seemücke

    Vorkommen: Kelpwälder und algenreiche Meeresbereiche auf Anantapar

    Übersicht

    • Blutsaugendes aquatisches Lebewesen
    • Bevorzugt machtsensitive Ziele und befällt die auch mal in Schwärmen
    • Die Stiche sind recht schmerzhaft und erzeugen zwei dicht nebeneinander liegende, juckende Schwellungen

    Aussehen

    Tuxi-Mücken haben zwischen ein bis zwei cm langen Körper. Die weiblichen Mücken verfügen über mehreren Lagen hauchdünner gallertartigen Flügel, mit denen sie durchs Wasser bewegen. Sie sind damit in der Lage regungslos schweben, aber sich auch blitzschnell auf Opfer zu stürzen und Richtung wechseln, um selber Fressfeinden auszuweichen.

    Auch die beiden Stechrüssel sind bei den weiblichen Mücken stärker ausgeprägt und recht kräftig und scharf, da sie damit auch durch schuppige und ledrige Haut von anderen Meeresbewohnern stechen müssen.

    Lebensart

    Tuxi-Mücken in Salzwasser auf fast ganz Anantapar zu finden, aber besiedeln bevorzugt algenreiche Gebiete und Kelpwälder mit nur mäßiger Wasserströmung, wo die Männchen der Mücke sich von der Algenvielfalt ernähren. Auch die Mückenlarven und jungen Weibchen fressen Algen, aber sobald sich die Flügel der Weibchen ausbilden, beginnen sie Jagd auf das Blut von Lebewesen zu machen, das sie für die Bildung von Eiern benötigen.

    Sie stechen immer parallel mit ihren zwei Stechrüssel an zwei nahen Stellen und sind damit in der Lage, sich recht schnell vollzusaugen und wieder wegzuschwirren. Sie injizieren dabei einen Stoff, der Blutgerinnung reduziert und für die typische Schwellung und Jucken sorgt.


    Es ist nicht auszuschließen, dass die Mücken über eine Art Machtsensitivität verfügen, denn wenn sie die Chance dazu erhalten, stürzen sie sich mit Vorliebe auf machtsensitive Opfer und sammeln sich dazu auch schon mal in größeren Schwärmen.


    Männliche Mücken werden beim Grasen auf Seetang gerne ein Snack von Schnecken und Fischen. Weibliche Tuxis haben nur wenige Fressfeinde. Ausgerechnet Schwärme von winzigen Ysiliden-Fischen sind die für sie gefährlichsten Räuber, die mit ihrem Tarnverhalten die Mücken verwirren und damit einkesseln können.

    Wirkung / Nutzen

    • Ihre Stiche sind einzeln nicht gefährlich, aber schmerzhaft und jucken unbehandelt eine ganze Weile.
    • Mehrere Stiche auf einmal über den Körper verteilt können zu Schwindel, Übelkeit und Desorientierung führen.
    • Die Tuxi-Mücken sind eine wichtige Nahrungsquelle für Ysiliden-Schwärmen

    Tzamuserse-Krebs

    Name: Tzamuserse-Krebs, auch Grinsekrebs

    Art: Krabbe

    Vorkommen: Wärmere Küstengebiete Anantapar

    Übersicht

    - Krabbenart mit hübschem blau schillernden Panzer und bekömmlichem Fleisch

    - Fleischfresser, der gerne mit Köder Jagd auf andere Krabbenarten macht

    - Kann mit seinen Scheren harte Panzer knacken und recht tiefe Verletzungen zufügen

    - Wird auf Basic auch Grinsekrebs genannt

    Aussehen

    Der Tzamuserse-Krebs hat eine ovale Form, breiter als lang, und erreicht eine maximale Größe von 20x30cm. Die Schale ist in einem tiefen, leicht schimmernden Blau gefärbt, das in der Mitte des Rückens am intensivsten wird, während Beine und Scheren etwas heller und ausfallen und von hellblauen Punkten gesäumt sind. Jungtiere verfügen über eine intensivere Färbung als ganz ausgewachsene Tiere.

    Augenform und Mund erinnern an ein humanoides Grinsen, dem der Krebs seinen Namen verdankt.

    Die Scheren sind kräftig und mit kleinen, recht scharfen Zähnen versehen

    Lebensart

    Der Grinsekrebs ist an vielen wärmeren Küstenregionen Anantapars zu finden, bevorzugt in einer Tiefe zwischen 10 und 50 m, wo er auf sandigem bis felsigem Grund lebt. Weibchen mit befruchteten Eiern vergraben sich über mehrere Monate tief in sandigem Untergrund, bringen die Eier aber kurz vor dem Schlüpfen in seichteres Küstengebiet.

    Er ernährt sich bevorzugt von Schnecken und anderen Krabbenarten, auf die er meistens nachts Jagd macht. Mit den kräftigen Scheren ist er in der Lage, recht stabile Schalen zu knacken und auch unvorsichtigen Fingern unangenehme Verletzungen zuzufügen.

    Gelten als recht intelligent und lernfähig. So konnten Exemplare beobachtet werden, die kleinere Schnecken oder Fischkadaver als Köder für größere Krabbenarten nutzen, die sie beim Fressen angreifen.

    Wirkung / Nutzen

    - Das Fleisch des Tzamusere-Krebs ist genießbar und wird von vielen humanoiden Lebensformen auch als lecker beschrieben.

    - Die Rückenschale findet wegen der schimmernden Farbe auch Verwendung in der Schmuckherstellung

    Was mir bei den Schwächen/Stärken noch auffällt:
    Stehen einerseits charmant und alle bezaubernd nicht ein wenig im Gegensatz zu sehr schüchtern, sozialphobie, sich ständig im Hintergrund halten? Wie und wannkommt bei dem Verhalten dann der Charme und das Bezaubern zum Zug, wenn sie sich so weit wie möglich von anderen fernzuhalten scheint?